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metadata language: German English

Außen- und sicherheitspolitische Einstellungen in der Bundesrepublik

Version
1.1.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Rattinger, Hans (Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Universität Bamberg)
Publication Date
2012-07-26
Contributor
  • BASISRESEARCH, Frankfurt (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Armed Forces, Defense, Military Affairs
Description
  • Abstract

    Beurteilung außenpolitischer und sicherheitspolitischer Fragen. Themen: Beurteilung der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation sowie der Veränderung der Situation seit der Wiedervereinigung für den Landesteil, in dem der Befragte wohnt (Ost bzw. West); Konjunkturerwartung für den eigenen Landesteil; Demokratiezufriedenheit in der Bundesrepublik; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Sicherheit der eigenen Wahlentscheidung; wichtigste politische Streitfragen für die Wahlentscheidung; Beurteilung der eigenen gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage und der Veränderung seit der Wiedervereinigung; erwartete Entwicklung der eigenen wirtschaftlichen Situation; Einstellung zu ausgewählten Aussagen zur Weltsicherheit, zur Atomwaffenstationierung, zum amerikanischen Kultureinfluß auf die deutsche Kultur, zur Rüstung, zum Nationalbewußtsein und zur NATO (Skala); Sympathie-Skalometer für die Franzosen, Perser, Türken, Engländer, Chinesen, Amerikaner, Israelis, Polen, Schweizer, Russen und Japaner; Wichtigkeit guter Beziehungen der Bundesrepublik zu ausgewählten europäischen Nachbarn und einigen außereuropäischen Ländern; Sympathie-Skalometer für führende Politiker wie Jelzin, Hussein, Kohl, Walesa, Major, Havel, Genscher, Mitterand, Gorbatschow und Bush; Länder, die die größte Bedrohung für Deutschland darstellen und Einschätzung der Größe dieser Bedrohung; Interessendifferenz in der Außenpolitik der USA und der Bundesrepublik; Vertrauen in die USA bei der Bewältigung weltpolitischer Probleme; Einstellung zur Sicherheitspolitik, zur Rüstung, zur NATO, zur Friedensgefährdung, zum Waffenverkauf, zur Konfliktbewältigung und zu Soldaten als potentielle Mörder (Skala); Einstellung zur Bundeswehr in der derzeitigen Form als Mischung aus Wehrpflichtigen oder zu einer Berufsarmee; präferierte Soldatenstärke der Bundeswehr; Einschätzung der Kriegswahrscheinlichkeit in Deutschland in den nächsten zehn Jahren; Einstellung zu den derzeitigen Verteidigungsausgaben in der Bundesrepublik; zuverlässigster Partner Deutschlands im Falle eines militärischen Konfliktes; Präferenz für Führungsmächte oder Gleichberechtigung aller Staaten zur Sicherung des Weltfriedens; beeindruckendste Ereignisse der jüngsten Weltpolitik; Einschätzung des Bedrohungspotentials durch Einwanderung, militärische Konflikte im Osten, Wirtschaftskonkurrenz, Drogenhandel, Terrorismus, Dritte Welt-Konflikte, Atomwaffenausbreitung, religiösen Fanatismus, Kommunismus, Umweltkatastrophen, Hochrüstung, Weltwirtschaftskrise oder russische Truppen in Deutschland; Land, dem man einen atomaren Erstschlag zutrauen würde; Sympathie-Skalometer für die CDU/CSU, SPD, FDP, die Grünen, die Republikaner und die PDS; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Einstellung zu militärpolitischen und sicherheitspolitischen Fragen wie Notwendigkeit eigener Streitkräfte für die Souveränität des Landes, Einbezug britischer und französischer Atomwaffen in die Abrüstung, Notwendigkeit der NATO und moderner Kampfflugzeuge wie "Jäger 90", Nichteinmischung in andere Länder, konfliktfreie Lösung von Streitigkeiten zwischen Staaten, Schutz der deutschen Kultur vor ausländischen Einflüssen und Rechtfertigung des Krieges gegen den Irak (Skala); Beurteilung der Fürsorge des Staates für seine Bürger; präferierte Bereiche für Kürzungen im Bundeshaushalt; Einstellung zu finanziellen Opfern der Bundesbürger zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in Osteuropa; Einstellung zur europäischen Einigung, zum weltweiten Einsatz der Bundeswehr und zum Verzicht auf Gebietsforderungen gegenüber osteuropäischen Staaten; Einstellung zum Atomwaffenabbau; Vergleich der Freiheitsrechte in der Bundesrepublik mit anderen Ländern; Manöver und Tiefflüge als Belastung; Notwendigkeit der Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr; Schaden des deutschen Ansehens durch Rüstungsexporte; NATO als Friedensspender; Beurteilung der Anerkennung der Unabhängigkeit Kroatiens und Sloweniens durch die Bundesregierung; Wahlbeteiligung als Bürgerpflicht; Unabwendbarkeit von Kriegen; Bürgerorientierung der Politiker; wichtigste zukünftige Aufgaben der NATO; NATOverhältnis zum ehemaligen Ostblock; allgemeines Sicherheitsgefühl; Überschaubarkeit der Welt; Postmaterialismus (Inglehart-Index); Dogmatismus und Rigidität (Skala) anhand von Begriffspaaren; Einstellung zum Abbau militärischer Abrüstung und zum gegenwärtigen Abzug amerikanischer Truppen aus der Bundesrepublik; Beurteilung der Truppenstärke der Bundeswehr nach dem geplanten Truppenabbau; erwartete Zunahme der Sicherheit in der Welt; Einstellung zu militärischer Hilfe für andere Länder; Beurteilung des US-amerikanischen Einflusses auf die Bundesrepublik; Beurteilung der Durchsetzungsfähigkeit der deutschen Außenpolitik; Einstellung zum Einsatz der NATO außerhalb des NATObereichs; Einstellung zu einer starken Bundeswehr ohne konkrete militärische Gefahr von auswärts; perzipierter eigener Einfluß auf die Außen- und Verteidigungspolitik; eigene Risikobereitschaft; Einstellung zur Einmischung Deutschlands in weltpolitische Angelegenheiten; Krieg als notwendiges Mittel zum Schutz von Landesinteressen; Überlegenheit der deutschen Kultur; Einbindung der amerikanischen Verteidigung in Europa; Selbsteinschätzung des Interesses an Verteidigungs- und Außenpolitik; Häufigkeit des Nachrichtenkonsums im Fernsehen sowie in der Tageszeitung; präferierte Tageszeitung; nationaler, lokaler oder internationaler Interessenschwerpunkt bei den Nachrichten; Kommunikationspartner über außen- und verteidigungspolitische Fragen; Häufigkeit von Gesprächen über diese Themen; Bewertung ausgewählter internationaler Organisationen wie UNO, WEU, NATO, EG, KSZE; Kenntnisse über die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland, gegen die zehn Jahre früher protestiert worden war; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Befragter oder Haushaltsmitglied mit längerem im Auslandsaufenthalt. Männer wurden zusätzlich gefragt: Militärdienst und Dauer des eigenen Militärdienstes. Als Selbstausfüller wurde dem Befragten vorgelegt: Issue-Kompetenz der Parteien und Issue-Relevanz in Fragen des Ost-West-Ausgleichs, zur europäischen Einigung, in Fragen der Verteidigungspolitik, bezüglich Gebietsforderungen gegenüber osteuropäischen Staaten und bezüglich der Zuzugsmöglichkeiten für Ausländer. In der 2. bzw. 3. Welle wurde zusätzlich gefragt: Einstellung zu ausgewählten Aussagen zum Ausbau der EG als Bedrohung für die deutsche Kultur und zur Bombardierungserlaubnis serbischer Stellungen durch die UNO; Sympathie-Skalometer für führende Politiker wie Kinkel, Clinton und Ghali; Einstellung zu militärischen Anschlägen auf den Irak wegen der Mißachtung der UN-Resolution; Einstellung zur Durchführung eines Volksentscheids über die weitere europäische Einigung, zu Gewaltaktionen gegen Ausländer und zur militärischen Durchsetzung des Flugverbotes über Bosnien-Herzegowina; wichtigste zukünftige Aufgaben der Bundeswehr (Skala); Wahrscheinlichkeit für zukünftige Ereignisse wie: wirksamere Rolle der UNO bei internationalen Problemlösungen, Konzentration der USA auf innenpolitische Probleme unter der Regierung Clinton (Skala); Einstellung zu ausgewählten Aussagen wie Medien als Sprachrohr des Staates bei weltpolitischen Fragen, zu einer gemeinsamen europäischen Einsatztruppe, zum Truppeneinsatz in Somalia, zur Verteilung von Hilfsgütern und zum Gewalteinsatz der UNO im ehemaligen Jugoslawien; Einschätzung der Glaubwürdigkeit von Medien bei weltpolitischen Fragen; Einstellung zur Beendigung des Krieges im ehemaligen Jugoslawien durch Militäreinsatz der UNO, zur Weiterführung der europäischen Einigung nur bei gleichzeitiger Einführung demokratischer Mitwirkungs- und Kontrollrechte; Einstellung zur Erleichterung bzw. Einschränkung der Zuzugsmöglichkeiten für Ausländer; wichtigste Bereiche, in denen Deutschland mehr Verantwortung übernehmen sollte (Skala); Sicherheitsempfinden hinsichtlich der gegenwärtigen weltpolitischen Lage; Beurteilung des europäischen Binnenmarktes; Einstellung zum Abzug amerikanischer Truppen aus der BRD; Einstellung zu den Kosten der europäischen Agrarpolitik, zur Weiterstationierung von UNOtruppen in Somalia zur Wiederherstellung der zivilen Ordnung, zum Prestigeverlust Deutschlands durch Gewalt gegen Ausländer und zur Funktionsfähigkeit der UN nur unter Führung der USA; Einstellung zur Weiterentwicklung der EG hinsichtlich Einführung einer gemeinsamen europäischen Staatsbürgerschaft, Außenpolitik, Verteidigungspolitik, Zentralbank, Einwanderungspolitik, Währung und eigener Vorschlag zur dringlichsten Weiterentwicklung; Einstellung zur Vernachlässigung Europas durch die USA, zum wirtschaftlichen Erfolg der BRD durch die Mitgliedschaft in der EG, zur Einwanderungsminimierung durch vermehrte Entwicklungshilfe; Einstellung zu einer Medienberichterstattung, die ihren Schwerpunkt auf Konflikte legt; Schamgefühl, Deutscher zu sein wegen Gewalt gegen Ausländer; Mißtrauen anderer Staaten gegenüber Deutschland seit der Wiedervereinigung; Unmöglichkeit, große Probleme dieser Welt zu lösen; Einstellung zu Deutschland im Sicherheitsrat; demokratische Entscheidungen in der EG; Deutschland als Zahlmeister der EG; Wichtigkeit der Stationierung deutscher Truppen in Somalia. Demographie: Geschlecht; Geburtsjahr; Konfession; Religiosität; Verbundenheit mit der Kirche; Schulausbildung; Berufstätigkeit; berufliche Position; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; Familienstand; Mitgliedschaft in einem Verein, einer Bürgerinitiative, einer Partei oder Berufsvereinigung; Parteineigung; Parteiidentifikation; Dauer der Parteineigung; Haushaltsvorstand; Schulbildung, Berufstätigkeit und berufliche Position des Haushaltsvorstands; Beschäftigung des Haushaltsvorstands im öffentlichen Dienst; Gewerkschaftsmitgliedschaft eines Haushaltsmitglieds; Aussiedlerstatus, Übersiedlerstatus oder Flüchtlingsstatus und Jahr der Übersiedlung aus der DDR; Haushaltseinkommen und beteiligte Personen am Haushaltseinkommen; Haushaltsgröße und Anzahl der Kinder im Haushalt. Interviewerrating: Interesse des Befragten am Befragungsthema; Kooperationsbereitschaft des Befragten. Zusätzlich verkodet wurden: Interviewdatum; Interviewbeginn; Anzahl der Kontaktversuche; Bundesland; Regierungsbezirk; Ortsgröße; Interviewende.
Temporal Coverage
  • 1992-06 / 1993-11
    1. Welle von Juni 1992 bis Juli 1992 2. Welle von Februar 1993 bis April 1993 3. Welle von September 1993 bis November 1993
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Die in Privathaushalten lebende Wohnbevölkerung ab 18 Jahren
Sampling
Mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl (Random Route mit Schwedenschlüssel). Es wurden für Ostdeutschland und Westdeutschland je getrennte Stichproben gezogen
Collection Mode
  • Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 2089
    Number of Variables: 839
Note
Bei dem Datensatz handelt es sich um eine dreiwellige Panel-Erhebung.
Availability
Download
A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Rights
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Alternative Identifiers
  • ZA2980 (Type: ZA-No.)
Relations
  • Is new version of
    DOI: 10.4232/1.2980

Update Metadata: 2017-12-28 | Issue Number: 76 | Registration Date: 2012-07-26

Rattinger, Hans (2012): Außen- und sicherheitspolitische Einstellungen in der Bundesrepublik. Version: 1.1.0. GESIS Datenarchiv. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.11406