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metadata language: German English

European adolescent delinquency and substance use

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Quensel, Stephan (Bremer Institut für Drogenforschung (BISDRO) an der Universität Bremen)
Publication Date
2008
Contributor
  • Universität Bremen GFM-GETAS, Hamburg (Data Collector)
Language
English
Classification
  • ZA:
    • Group
    • Family
    • Medicine
  • CESSDA Topic Classification:
    • Vorschule und schulische Erziehung in der Pflichtschulzeit
    • Freizeit, Tourismus und Sport
    • Kriminalität
    • Drogenmissbrauch, Alkohol und Rauchen
    • Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
    • Familie und Ehe
    • Jugend
Description
  • Abstract

    Freizeitverhalten, Delinquenz und Drogenkonsum. Themen: Die Befragung in den genannten Städten ist weitgehend identisch vorgenommen worden. Delinquenz: Einstellung zu strafbaren Handlungen und selbst begangene strafbare Handlungen (Delinquenz-Skala mit 11 Deliktarten, z.B. Schwarzfahren, Ladendiebstahl, Graffiti, Körperverletzung, Einbruch). Rauchen: Raucherstatus; täglicher Zigarettenkonsum; Einstiegsalter beim Rauchen und Raucherskala; Image des Rauchens (Semantisches Differential); Einstellung der Eltern zum Rauchverhalten des Befragten; Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes; Stimmungslage des Befragten; Anzahl der ernsthaften Unfälle im letzten Jahr; Unfallorte; ernsthafte Verletzung bei einer Schlägerei. Schule: Besuchter Schultyp; Wiederholen einer Klasse (Sitzen bleiben); versäumte Schultage im letzten Monat wegen Krankheit, Schwänzen oder Familienferien; Anzahl der Schulstunden pro Tag; Meinungsverschiedenheiten mit den Eltern wegen der Schulleistungen; Interesse der Eltern an schulischen Problemen; Gesprächsbereitschaft von Lehrern über Drogenkonsum, schulische, familiäre und sonstige Probleme; Schule macht Spaß; Selbsteinschätzung der Schulleistung im Vergleich zu Gleichaltrigen; Häufigkeit selbst erlebter Hänseleien und eigene Beteiligung an Hänseleien; Themen, über die der Befragte in der Schule informiert werden möchte. Alkohol: Genereller Alkoholkonsum und Konsumhäufigkeit ausgewählter alkoholischer Getränke (Alkoholskala); Einstiegsalter bei alkoholischen Getränken; durchschnittlicher Alkoholkonsum; Alkoholexzesse (binge drinking, Komasaufen); Motive für Alkoholkonsum; Auswirkungen des Alkoholkonsums auf den Befragten (Skala: Entspannung, Probleme mit der Polizei, Gesundheitsschädigung, Glücksgefühl, Probleme vergessen, nicht aufhören können, Kater, freundlicher und offener, etwas Negatives, Spaß, sich krank fühlen); Häufigkeit eines Alkoholrausches; Alter beim ersten Alkoholexzess; Gründe für Alkoholabstinenz; vom Befragten selbst oder bei anderen erlebte Symptome infolge eines Alkoholrausches (Filmriss, Erbrechen, Orientierungslosigkeit, doppelt sehen, Schwindel); Einstellung der Eltern zum Alkoholverhalten des Befragten. Drogen: Konsum ausgewählter Drogen in der Vergangenheit; Häufigkeit des Konsums von Haschisch bzw. Marihuana und Ecstasy im letzten Jahr sowie in den letzten vier Wochen; Kenntnis über Beschaffungsmöglichkeiten für einen Joint, Haschisch/Marihunana bzw. Cannabis und Bereitschaft zur Annahme dieser illegalen Drogen; Gründe für den Konsum von Haschisch oder Ecstasy; Kenntnistest über die Wirkungen von Cannabis, Alkohol, Heroin, Kokain, Tabak und Ecstasy; Rauchen, Alkohol, Drogen, AIDS und Sexualität als Unterrichtsthemen; Rauchen, Alkohol trinken, Haschisch rauchen oder Glücksspiel zwischen den Unterrichtsstunden; Zukunftspläne im Alter von 17 Jahren; Gründe für Drogenverzicht; Bewertung von Drogen und deren Gefährlichkeit; Kenntnistest über die Wirkungen von Joints, Alkohol und Tabak (Spaß, Schmerz, Entspannung, Abhängigkeit, Veränderung der Stimmung, Halluzination, Verwirrung oder keine Wirkung). Medikamente: Medikamentenkonsum (Selbstmedikamention) im letzten Monat gegen: Husten, Erkältung, Fieber, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Nervosität, Allergien, Müdigkeit, Verstopfung, Vitaminmangel, zum Abnehmen, Bauchschmerzen); Einnahme von Beruhigungsmitteln (Valium). Sexualität: Befragter war schon verliebt; Geschlechtsverkehr; Nutzung von Verhütungsmitteln beim Geschlechtsverkehr. Freizeit: Häufigkeit von Langeweile; Vereinsmitgliedschaft; Häufigkeit ausgewählter Freizeitaktivitäten; neue Freunde zu finden fällt leicht; Freunde (enge Freunde, Schulfreunde, Freunde außerhalb der Schule und feste Freundin bzw. festen Freund); ausreichende Anzahl an Freunden; Freizeitverhalten der Freunde: Rauchen, Alkoholkonsum, Einnehmen von Tranquilizern, Kinobesuch oder Konzertbesuche, Sporttreiben, Musikmachen, Glücksspiele; Drogenkonsum im Freundeskreis: Anzahl der Freunde, die Haschisch oder Marihuana, Ecstasy, Pep oder Speed nehmen; Vertrauensperson; Depressivität im nichtklinischen Sinne (Skala: Zukunft hoffnungslos, traurig und unglücklich, Versagergefühl, Unzufriedenheit oder Langeweile, Schuldgefühle, Selbsthass, kein Interesse an anderen Menschen, Entscheidungsschwierigkeiten, hässlich, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, keine guten Freunde, Einsamkeit); Selbstwirksamkeit (selfefficiency) (Skala: Durchsetzungsfähigkeit, Problemlösung, Zielorientierung, meistern unerwarteter Situationen, auf Intelligenz verlassen, Problemlösungsorientierung, Ideenreichtum); Häufigkeit von sportlicher Betätigung; Einstellung zu Sport; Selbsteinschätzung des Körpergewichts, der Körpergröße und der Attraktivität; Häufigkeit ausgewählter Freizeitaktivitäten (häuslich und outdoor); Selbstbild (Befindlichkeit) bzw. Verhältnis zu Gleichaltrigen (Achenbach-Skala); Stimmungslage. Eltern: Zusammenleben mit den Eltern (Haushaltszusammensetzung); jeweils für Vater und Mutter wurde erfragt: Erwerbstätigkeit, höchster Bildungsabschluss, sportliche Aktivitäten, Raucherstatus, wöchentlicher Alkoholkonsum; Eltern interessieren sich für langen Fernsehkonsum ihres Kindes, Aufbleiben bis in die Nacht, spät nach Hause kommen bzw. Streit mit anderen Jugendlichen; Einstellung zu den Eltern und deren Erziehungsstil (Skala: kümmern sich wenig, verbieten, launisch, anderweitig beschäftigt, interessieren sich wenig für die Gedanken ihres Kindes, rechthaberisch, bestimmend, dulden keinen Widerspruch, offen Gefühle zeigen sowie offen über Gefühle und Sexualität reden); Einstellung der Eltern zum Rauchen sowie zum Alkoholkonsum ihres Kindes; wichtigste Motive für das Rauchen. Nichtraucher wurden gefragt: Gründe gegen das Rauchen. Einnahme der Medikamente Valium oder Ritalin als Beruhigungsmittel; Mädchen wurden zusätzlich gefragt: Einnahme der Pille; Nutzung von Medikamenten; Menstruationsbeschwerden, Hyperaktivität, depressive Stimmung, Durchfall; fester Freund oder feste Freundin; bester Freund raucht, trinkt Alkohol, nimmt Tranquilizer oder Schlaftabletten, geht ins Kino, treibt aktiv Sport, macht Musik, spielt Glücksspiele, nimmt Marihuana oder Haschisch bzw. Ecstasy (XTC); genutztes Verhütungsmittel (Kondom, Pille, anderes); erhaltene Angebote von Hasch/Marihuana, Ecstasy sowie Pilzen; Orte, an denen die vorgenannten Drogen angeboten wurden (zu Hause, bei Freunden zu Hause, in einer Kneipe, auf der Straße, in der Schule sowie auf einer Party bzw. in der Disko); Kenntnistest über die Wirkungen von Heroin, Kokain und XTC (Spaß, Schmerz, Entspannung, Abhängigkeit, Veränderung der Stimmung, Halluzinationen/Verwirrung oder keine Wirkung). Diverse weitere Skalen und Indizes: Alkoholskala, Raucherskala, Cannabis-Skala, Drogenskala, Drogengruppen, Outdoor-Skala, Sport-Skala, Medikamente-Skala (12 Medikamente), somatische Medikamente, Psychomedikamente, depressiv-negatives Selbstbild, Befindlichkeit. Demographie: Geschlecht; Alter; Eltern deutsch oder nichtdeutsch; Herkunftsland der Eltern. In der repräsentativen Erhebung 1998 für Bremen-Stadt wurden teilweise gleichlautende Fragen, aber auch abgewandelte oder zusätzliche Fragen gestellt: Anzahl zuhause verbrachter Abende pro Woche; Anzahl der Besuche pro Monat im Kino, Theater, Konzert, in einer Kneipe, einer Disco oder in einem Restaurant; aktueller Raucherstatus; früherer Raucherstatus; Häufigkeit des Konsums ausgewählter alkoholischer Getränke; Alkoholrausch in der Vergangenheit und Alter beim ersten Alkoholrausch; Einstellung zu Drogen (Skala: Ausprobieren ist normal, Haschisch nicht schädlicher als Alkohol, kleinste Mengen harter Drogen muss hart bestraft werden, weiche Drogen wie Haschisch erlauben); Haschisch- oder Marihuanakonsumenten im Bekanntenkreis; Zeitpunkt des letzten eigenen Haschisch- oder Marihuanakonsums; Kenntnistest über die Wirkungen von: Joints, Haschisch und Tabak, Alkohol, XTC und Heroin; Gründe für Drogenkonsum (Skala: Glücksgefühl, Abschalten, Verlangen, andere Wahrnehmung, gutes körperliches Gefühl, Abhängigkeit, Gemeinschaftsgefühl, Neues erleben, Verbundenheit mit der Natur, Probleme vergessen, Neugier und Geselligkeit); Einschätzung der Schwierigkeit aufzuhören (Skala: Schlaf- und Beruhigungsmittel, regelmäßiges Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum, Haschisch/Marihuana); Einstellung zu: Ladendiebstahl, Belästigung von Mädchen, Verkauf weicher Drogen, Beschädigung von Telefonzellen sowie zu Hehlerei; Anteil der Freunde mit Drogenkonsum; Einkauf im Headshop; Lesen einer Hanf-Zeitung; Selbstmedikamention mit Schmerzmitteln, Schlafmitteln und Beruhigungsmitteln; Unfall unter Drogen; Polizeikontrolle; Festnahme; Sympathie-Skalometer für CDU, SPD, PDS, Bündnis90/Grüne, FDP, CSU und DVU; wichtigste politische Probleme. Zusätzlich zu den oben genannten Skalen: Toleranzskala.
Temporal Coverage
  • 1997
  • 1998
  • 2004 / 2005
Geographic Coverage
  • Bremen (DE-HB)
    Bremen sowie Bremen (Land)
  • Dublin (IE-D)
  • Newcastle upon Tyne (GB-NET)
  • Roma (IT-RM)
  • Groningen (NL-GR)
Sampled Universe
Erhebung 1997: Schüler der 8. Klasse im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. 1998 Bremen (Land): Schüler im Alter von 14 bis 15 Jahren. 1998 Bremen (Stadt): Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren mit Wohnsitz in Bremen nach dem Random-Route-Verfahren. 2004: Wiederholungsuntersuchung an denjenigen Bremer Schulen, die bereits 1997 befragt worden sind.
Sampling
Erhebung 1997: Repräsentative Auswahl. (In Groningen erfolgte die Auswahl der Schulklassen als Total-Erhebung.) 1998 Bremen (Land): Repräsentative Auswahl. 1998 Bremen (Stadt): Mehrstufige Zufallsauswahl nach dem Random-Route-Verfahren. 2004: Wiederholungsuntersuchung an denjenigen Bremer Schulen, die bereits 1997 befragt worden sind.
Collection Mode
  • Schriftliche sowie mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Note
Die Studie besteht aus neun Erhebungen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten. Diese wurden in drei Datensätzen kumuliert.
Availability
Download
A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Rights
Alle im GESIS DBK veröffentlichten Metadaten sind frei verfügbar unter den Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication. GESIS bittet jedoch darum, dass Sie alle Metadatenquellen anerkennen und sie nennen, etwa die Datengeber oder jeglichen Aggregator, inklusive GESIS selbst. Für weitere Informationen siehe https://dbk.gesis.org/dbksearch/guidelines.asp?db=d
Alternative Identifiers
  • ZA4261 (Type: ZA-No.)
  • 1 (Type: VerbundFDB)
Publications
  • Quensel, Stephan: Wer raucht, der stiehlt...: Zur Interpretation quantitativer Daten in der Jugendsoziologie. Wiesbaden: VS Verlag 2009
  • McArdle, Paul et al.: European adolescent substance use: The roles of family structure, function and gender. Society for the Study of Addiction to Alcohol and Other Drugs 2002, 97, 329-336
  • McArdle, Paul et al.: International Variations in Youth Drug Use: The Effect of Individual Behaviour, Peer and Family Influences, and Geographical Location. In: Krausz, M. (ed.): Addictive Behaviour of Adolescents and Young Adults. European Addiction Research 2000, 6: 163-169
  • Wessler, Ina: Gesundheitsbewußtsein und gesundheitsgefährdendes Risikoverhalten von 14-jährigen Jugendlichen auf dem Lande. Bremen, Universität, Sozialpädagogische Fak., Diplomarbeit, 1998

Update Metadata: 2019-04-03 | Issue Number: 74 | Registration Date: 2010-07-22

Quensel, Stephan (2008): European adolescent delinquency and substance use. Version: 1.0.0. GESIS Data Archive. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.4261