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metadata language: German English

Deutsche Kandidatenumfrage zur Bundestagswahl 2005 (Deutsche Kandidatenstudie 2005)

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Gschwend, Thomas (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Universität Mannheim)
  • Schmitt, Hermann (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Universität Mannheim)
  • Wüst, Andreas (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Universität Mannheim)
  • Zittel, Thomas (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Universität Mannheim)
Publication Date
2009
Contributor
  • Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Universität Mannheim (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Political Parties, Organizations
Description
  • Abstract

    Befragung der Kandidaten zur deutschen Bundestagswahl 2005. Selbstverständnis der Kandidaten. Themen: 1. Politischer Hintergrund und politische Aktivitäten: Parteizugehörigkeit; Jahr des Parteieintritts; Parteiwechsel; Gründe für den Parteieintritt: Grundüberzeugung oder soziales Umfeld; Befragter war Angestellter eines Abgeordneten oder Ministers auf Bundes- bzw. Landesebene oder Angestellter seiner Partei; Dauer des Angestelltenverhältnisses; Wahlbiographie ab 1990 als: Wahlkreiskandidat, Wahlkreisgewinner, Listenkandidat bzw. Listenabgeordneter; Bundesland und Listenplatz der Kandidatur; Mitgliedschaft in Vereinigungen und Häufigkeit der Partizipation an Veranstaltungen: Gewerkschaft, Berufsvereinigung, Interessengruppe, Sportverein, kulturelle Organisation, kirchliche Organisation, soziale Organisation und Freizeitverein; Inhaber eines Parteiamts auf kommunaler bzw. regionaler Ebene, Länderebene, nationaler Ebene oder eines Bürgermeisteramts; Mitgliedschaft in einer Landesregierung oder Bundesregierung; Abgeordnetenjahre in einem Kommunalparlament, Landesparlament oder im Europaparlament; Wohnsitz im Bundesland der Kandidatur bzw. im Wahlkreis und Wohndauer; politische Aktivitäten in einem anderen Bundesland; Zeitaufwand für Parteiaktivitäten außerhalb der Wahlkampfperiode. 2. Wahlkampf: Assoziationen zum Wahlkreis; detaillierte Angaben zum Zeitaufwand für den Wahlkampf im letzten Monat insgesamt sowie für ausgewählte Wahlkampfaktivitäten; Wichtigkeit ausgewählter Wahlkampfmittel: persönliche Wahlplakate, lokale Anzeigen, Flugblätter, Werbespots in den Medien und im Kino, Bürgersprechstunden sowie persönliche Internetseite; Produktion von Wahlkampfmitteln unabhängig von der eigenen Partei; wahlkreisrelevante Themen, die nicht von der Bundes- oder Landespartei angesprochen wurden; Hauptziel des Wahlkampfes (10-stufiges Skalometer: Aufmerksamkeit als Kandidat versus Partei); Wahlkampf über das Internet; Rangfolge der wichtigsten Wahlkampfthemen (wirtschaftliches Wohl, Forderungen der Wähler, persönliche Offenheit und Transparenz, lokale Identität, politische Erfahrung sowie Parteiprogramm); Zeitpunkt vor der Bundestagswahl, bei der die Nominierung zum Kandidaten erfolgte, die Wahlkampforganisation eingeleitet und der Wahlkampf selbst begonnen wurde; Wahlkampfteam: Personenzahl insgesamt sowie Anzahl Parteiangestellter; Beschäftigung professioneller Wahlkampfberater und deren Aufgaben; Wahlkampfbudget insgesamt sowie prozentualer Anteil von Parteimitteln, Spenden und privaten Mitteln; Wahlkampfabstimmung mit der Bundespartei, der Landespartei bzw. der lokalen Parteiorganisation; Besuch des Wahlkreises durch führende Parteimitglieder im Wahlkampf; Ziel des persönlichen Wahlkampfs (Maximierung von Erststimmen, Zweitstimmen oder Erst- und Zweitstimmen); Abstimmung der Wahlkampfstrategie mit anderen Kandidaten im Wahlkreis; Einschätzung der Chancen auf Wahlkreisgewinn kurz vor der Wahl; Beurteilung des Zugangs zur Medienberichterstattung; Rolle der Medien bei der sachgerechten Vermittlung der eigenen politischen Position; Prozentanteil der Erststimmen und der Zweitstimmen, die auf persönlichen Einsatz zurückgeführt werden; wichtigste Anforderungen an einen optimalen Kandidaten (Sachverstand, Charakter, Führungsstärke, Ausstrahlung und Bürgernähe) und Einstufung von Angela Merkel und Gerhard Schröder hinsichtlich dieser Eigenschaften. 3. Politische Themen: Wichtigste politische Probleme in Deutschland; Einstellung zu ausgewählten politischen Streitfragen (Skala: Assimilation der Einwanderer, Trennung von Politik und Wirtschaft, härtere Umweltschutzmaßnahmen, gesetzliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen, Gleichberechtigung von Frauen bei Bewerbungen und Beförderungen, härtere Strafen für Straftäter, soziale Sicherung als wichtigstes Regierungsziel, Umverteilung von Einkommen und Wohlstand, grundlegende Demokratiereformen, Einwanderer gut für die deutsche Wirtschaft, militärische Mitwirkung Deutschlands im Krieg gegen den Terror, Achtung der Freiheiten der Bürger, Öffnung der Weltmärkte); Selbsteinschätzung und Einschätzung der politischen Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum (CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke/PDS, WASG, NPD); Einstellung zu ausgewählten Maßnahmen gegen den demographischen Wandel (Skala: Erhöhung des Renteneintrittsalters, aktive Einwanderungspolitik, mehr staatlich finanzierte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, Renten senken, Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibeträgen); Einstellung zu Reformvorschlägen hinsichtlich des Föderalismus in Deutschland (Skala: klarere Aufteilung der Gesetzgebungskompetenzen zwischen den Ländern, mehr Gesetzgebungskompetenzen für den Bund, weniger Mitentscheidungsrechte des Bundesrates in der Gesetzgebung des Bundes, Bund, Länder und Gemeinden sollen umfassender über Steuern und Abgaben entscheiden, Verringerung des Länderfinanzausgleichs, Bildungspolitik nicht ausschließlich Ländersache, Zusammenlegung der Termine der Landtagswahlen, Verringerung der Anzahl der Bundesländer); Einstellung zum künftigen Kurs in der Sozialpolitik Deutschlands anhand von Gegensatzpaaren (10-stufige Skala: Abbau sozialstaatlicher Leistungen versus Ausbau Sozialstaat, Deregulierung des Arbeitsmarktes versus Stärkung der Gewerkschaften, staatliche Leistungen nur für Bedürftige versus Rechtsanspruch auf staatliche Grundversorgung; Beurteilung der Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union; Einstellung zum Vorantreiben der europäischen Einigung sowie zur EU-Erweiterung; präferierte Länder für eine EU-Erweiterung; Zufriedenheit mit der Demokratie in der Europäischen Union; wichtigste politische Probleme bei der Bundestagswahl 2009. 4. Demokratie und Repräsentation: Demokratiezufriedenheit; Einstellung zu einer Minderheitsregierung; Einstellung zu einer Grundgesetzänderung zur Einführung eines Selbstauflösungsrechts des Bundestages; Einschätzung der persönlichen Anerkennung bei den Bürgern des Wahlkreises, den Mitgliedern der eigenen Partei sowie bei den politischen Gegnern im Wahlkreis; Einstellung zur Bindung direkt Gewählter an ihre Wähler oder an alle Bürger; Aufgaben und Ziele direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis (Hilfe anbieten, Durchsetzung politischer Interessen der eigenen Wähler, für das wirtschaftliche Wohl des Wahlkreises sorgen, Ansprechbarkeit für Wähler, Ausdruck lokaler Gewohnheiten und Wahren von Traditionen); Beurteilung der Bundestagswahlen als Garant der Vertretung von Wählerinteressen durch die gewählten Abgeordneten; Einstellung zur Parlamentsreform anhand von Gegensatzpaaren (7-stufige Skala: Parlamentsausschüsse müssen öffentlich tagen versus Chance zur vertraulichen Beratung, Stärkung der Abgeordneten versus starke Fraktionen, Übertragung von Ausschusssitzungen über elektronische Medien versus parlamentarischer Prozess als Medienspektakel, Parlamente sollen die Möglichkeit haben, sich durch repräsentative Bürgerversammlung beraten zu lassen versus Vertretung der Wählerinteressen durch die Parteien, mehr persönliche Mitarbeiter für Abgeordnete versus Ausgabenbegrenzung der Parlamente); Einstellung zur Reform der inneren Struktur von politischen Parteien (Skala: direkte Beteiligung aller Parteimitglieder an der Auswahl der Wahlkreis- und Listenkandidaten, Beschließen von Parteiprogrammen durch alle Parteimitglieder, Vergabe von Parteiämtern durch direkte Mitgliederentscheide, Willensbildung der Parteien auch für Nichtmitglieder öffnen); Einstellung zu einer Grundgesetzänderung zur Einführung von Volksbegehren und Volksentscheid; Einstellung zu Volksbegehren als Form der direkten Demokratie (Skala); Einstellung zur Demokratie (Skala: genug Möglichkeiten für Bürger zur Mitwirkung an politischen Entscheidungen, Vertrauensschwund bei den Bürgern, Gesetzgebung spiegelt die Interessen der Mehrheit wider, Parteien als zentrale Vermittler zwischen Bürgern und Staat, Gesetzgebung in Abhängigkeit von Interessengruppen, Gesetzgebungsprozess zu kompliziert und blockiert politische Mehrheiten). Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsjahr); Geburtsland; Jahr des ersten Besuchs in Deutschland; Jahr der Einbürgerung; ethnischer Hintergrund; Ortsgröße; Ortsansässigkeit in Jahren; höchster Bildungsabschluss; abgeschlossene Lehre; Studienfach; Erwerbsstatus; Beruf (ISCO); Kirchgangshäufigkeit; Religionszugehörigkeit; Familienstand; Bedeutung der Begriffe ´Links´ und ´Rechts´. Zusätzlich verkodet wurde: Kommentare zum Fragebogen; Wahlkreiskandidat oder Listenkandidat; Bleistiftnummer; Rücklaufdatum; Rücklauf erste oder zweite Welle.
Temporal Coverage
  • 2005-10-28 / 2006-05-19
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Alle zur Bundestagswahl 2005 angetretenen Direktkandidaten, die vor und nach der Wahl im Bundestag vertreten waren (SPD, CDU, CSU, Bündnis90/Die Grünen, FDP sowie Linkspartei)
Sampling
Totalerhebung
Collection Mode
  • Postalische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 1031
    Number of Variables: 378
Note
Im Rahmen der Deutschen Kandidatenstudie 2005 wurden sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten (Vollerhebung) der im Bundestag vertretenen Parteien zur Bundestagswahl 2005 (Grundgesamtheit) angeschrieben. Es handelt sich um insgesamt 2346 Parlaments­kandidaten von SPD, CDU, CSU, FDP, Bündnis90/Die Grünen und Linkspartei. Die Mehrzahl, nämlich 1050 (45%), standen sowohl in einem Wahlkreis als auch auf einer Parteiliste zur Wahl. Nur 434 (18%) von ihnen sind ausschließlich in einem der 299 Wahlkreise angetreten und 862 (37%) kandidierten lediglich auf der Landesliste einer Partei. Der Fragebogen besteht aus fünf Modulen mit insgesamt 58 Fragen, die gezielt im Hinblick auf die Datenerhebung in verschiedenen Ländern (international-vergleichendes Forschungsdesign) entwickelt worden sind. Eine weitere Studie zum Thema ist unter der ZA-Studien-Nr. 4225 archiviert.
Availability
Delivery
C - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers zugänglich. Das Datenarchiv holt dazu schriftlich die Genehmigung unter Angabe des Benutzers und des Auswertungszweckes ein.
Rights
Alle im GESIS DBK veröffentlichten Metadaten sind frei verfügbar unter den Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication. GESIS bittet jedoch darum, dass Sie alle Metadatenquellen anerkennen und sie nennen, etwa die Datengeber oder jeglichen Aggregator, inklusive GESIS selbst. Für weitere Informationen siehe https://dbk.gesis.org/dbksearch/guidelines.asp?db=d
Alternative Identifiers
  • ZA4923 (Type: ZA-No.)
  • WAHLEN (Type: FDZ)

Update Metadata: 2017-12-28 | Issue Number: 74 | Registration Date: 2010-07-22

Gschwend, Thomas; Schmitt, Hermann; Wüst, Andreas; Zittel, Thomas (2009): Deutsche Kandidatenumfrage zur Bundestagswahl 2005 (Deutsche Kandidatenstudie 2005). Version: 1.0.0. GESIS Datenarchiv. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.4923