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Umweltbewusstsein in Deutschland 2016

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Berlin
  • Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau
Publication Date
2017-04-12
Contributor
  • forsa Politik und Sozialforschung GmbH, Berlin (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Political Attitudes and Behavior
    • Patterns of Consumption
    • Community, Living Environment
    • Natural Environment, Nature
  • CESSDA Topic Classification:
    • Freizeit, Tourismus und Sport
    • Ernährung
    • Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
    • Politische Verhaltensweisen und Einstellungen / Meinungen
    • Transport, Reisen und Mobilität
    • Umwelt und Natur
    • Naturlandschaften
    • Umweltverschmutzung und Umweltschutz
    • Konsum / Konsumverhalten
Description
  • Abstract

    Mit der Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland wird seit 1996 im Zweijahres-Rhythmus erforscht, wie sich Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der Bevölkerung in Deutschland entwickeln. Ziel ist es, die in der Gesellschaft vorhandenen Denk- und Handlungsmuster zu verstehen und die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen vorauszusehen. Welle 1: Stellenwert von Umweltschutz und Umweltpolitik, Klimaschutzpolitik, Einschätzungen zur Umweltqualität, Umwelteinstellungen, wahrgenommene Gesundbelastung durch Umweltverschmutzung, Ernährungsverhalten, Mobilitätsverhalten, Veränderungsmotivationen und -bereitschaften sowie Engagement für sozial-ökologischen Wandel. Themen: 1. Spezifische Umweltthemen / Zeitvergleichsfragen: Wichtigste Probleme im Land; Beurteilung der Umweltqualität am Wohnort, in Deutschland und weltweit; Beurteilung des Engagements ausgewählter Akteure für den Umwelt- und Klimaschutz (Umweltverbände, Städte und Gemeinden, Bundesregierung, Industrie, Bürgerinnen und Bürger); Einschätzung der Schädlichkeit ausgewählter Faktoren für die eigene Gesundheit (Split: Ausmaß der empfundenen gesundheitlichen Belastung): Schadstoffe und Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln, Chemikalien in Produkten und Gegenständen des täglichen Bedarfs, elektromagnetische Strahlung von Handys, Tablets und Computern sowie von Mobilfunksendemasten, Schadstoffe im Trinkwasser, Plastikpartikel in Trinkwasser und Lebensmitteln, Luftschadstoffe, Lärm, Folgen des Klimawandels; Ausmaß der empfundenen Belästigung durch ausgewählte Lärmbelästigungsquellen (Schienenverkehrslärm, Straßenverkehrslärm, Industrie- und Gewerbelärm, Flugverkehrslärm, Lärm von Nachbarn); empfundene Lärmbelästigung allgemein; Rolle des Umwelt- und Klimaschutzes im Hinblick auf andere ausgewählte politische Aufgaben (Wohlstandssicherung, Schaffung von Arbeitsplätzen, Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit, Meistern von Zukunftsaufgaben wie z.B. Globalisierung); Einstellungen zu Erneuerung (Skala: konsequente Politik zum Schutz der Umwelt wird sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft auswirken, Umweltschutz sollte Vorrang haben, auch bei Beeinträchtigung des Wirtschaftswachstums, natürliche Grenzen des Wachstums, etc.). 2. Umwelt und Gesundheit: Stärke der wahrgenommenen Gesundheitsbelastung durch Umweltverschmutzung und Umweltschadstoffe; Stärke der wahrgenommenen Belastung durch Luftverunreinigungen in der Wohnung durch Schimmel, Gerüche und Ausdünstungen und im Wohnumfeld durch Autoabgase, Industrieabgase und Feinstaub aus der Verbrennung von Pellets oder Holz; geschätzte Auswirkungen von Umweltbelastungen auf Kinder in den nächsten 25 Jahren. 3. Ernährung, Außer-Haus-Verzehr, Lebensmittelverschwendung: Häufigkeit des Kaufs von Bio-Produkten beim Lebensmitteleinkauf im letzten Monat; Häufigkeit des Fleischkonsums; Gründe für häufigen bzw. seltenen Fleischkonsum; Bedingungen für die Bereitschaft zur Verringerung des Fleischkonsums; Außer-Haus-Verzehr: Häufigkeit des Außer-Haus-Verzehrs im letzten Monat allgemein und in einer Kantine am Arbeits- oder Ausbildungsplatz; Erwartungen an Kantinen; Einstellungen zu Umwelt und Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Verzehr (Skala); Lebensmittelverschwendung: Häufigkeit des Wegwerfens von Lebensmitteln zuhause im letzten Monat (Entsorgungsverhalten); Einstellung zum Thema Lebensmittelverschwendung (Skala). 4. Mobilität und Wohnen: Alltagsmobilität: Nutzungshäufigkeit von Verkehrsmitteln für Wege im Alltag (Öffentliche Verkehrsmittel, Auto, Fahrrad, zu Fuß); genutztes Auto (eigenes Auto (auch Dienstwagen, Fahrgemeinschaft, Car-Sharing, Taxi, Mietwagen, sonstiges Auto); Bereitschaft zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad, zu Fuß, Fahrgemeinschaften, Car-Sharing; Voraussetzung für die häufigere Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad und zu Fuß; Meinung zu ausgewählten Maßnahmen zur Verminderung der Umweltbelastungen (Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen, Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts außer auf Hauptverkehrsstraßen, Schaffung verkehrsberuhigter Wohngebiete, Sperrung der Innenstädte für den Autoverkehr, Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen, Verlagerung von Gütertransport vom LKW auf die Schiene); Beitrag zu einem guten Leben durch die Entwicklung von Städten und Gemeinden weg vom Auto; Wunsch nach Umgestaltung der eigenen Gemeinde; Nutzungshäufigkeit eines Flugzeugs für private Reisen in den letzten 12 Monaten; Häufigkeit von freiwilligen Kompensationszahlungen; Wohnen: Wohnstatus; Maßnahmen zur energetischen Sanierung durchgeführt bzw. angeregt. 5. Intentionen und Veränderungspotenzial: Intention zum Kauf von Bio-Lebensmitteln, Reduzierung von privaten Autofahrten und Flugreisen, Verkleinerung der genutzten Wohnfläche, Bezug von zertifiziertem Ökostrom, Geldspende für eine Umwelt- oder Naturschutzgruppe, beste Effizienzklasse bei der Anschaffung von Haushaltsgeräten. 6. Sozial-ökologische Erneuerung: Subjektive Bedrohung durch verschiedene Umweltrisiken (Klimawandel, Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt, Schadstoffbelastung in Böden, Gewässern und Luft, Abholzung von Wäldern, Verknappung von Rohstoffen, Schadstoffe in Lebensmitteln, Entstehung von Mega-Städten mit wachsendem Energie- und Flächenverbrauch, Plastikmüll in den Weltmeeren, wachsende Weltbevölkerung); subjektive Betroffenheit durch gesellschaftliche Entwicklungen (wachsende soziale Ungleichheit, steigende Energiekosten, sich verschärfende Wohnungsnot, mehr Stress und Druck bei der Arbeit, zunehmender Zeitmangel, Rückgang sozialer Werte wie z.B. Gemeinschaftlichkeit und Respekt, Verfall von Infrastrukturen wie z.B. Verkehrswegen, immer weniger planbare persönliche Lebensgestaltung); persönliche Relevanz ausgewählter sozialökologischer Herausforderungen für den Befragten (Umstieg auf erneuerbare Energien, Schützen fruchtbarer Böden, Entwicklung neuer umweltfreundlicher Technologien, Kampf gegen weltweite Armut, fairer Handel zwischen reichen Ländern und Entwicklungsländern, Umgestaltung städtischer und ländlicher Räume zum Wohlfühlen, Regulieren von Wirtschaft und Märkten zur Vermeidung von Umweltbelastungen, Entwicklung neuer Lebensweisen für geringere Belastung von Umwelt und Klima); Chancenorientierte Zugänge zu Nachhaltigkeit: erwartete Auswirkungen einer nachhaltigen Entwicklung (Zunahme von Lebensqualität, mehr Gesundheit, mehr Zeit für selbstbestimmte Lebensgestaltung, mehr Verbundenheit mit der Natur, mehr Gemeinschaft der Menschen untereinander, mehr an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtete Wirtschaft, Verbreitung von Lebensweisen, in denen Einkommen, Konsum und Besitz weniger wichtig sind); Formen des persönlichen Engagements für die sozial-ökologische Erneuerung: Bereitschaft zu persönlichem Engagement für ökologische Ziele (Mitarbeit bei Umwelt- und Klimaschutzorganisationen, Beteiligung an Demonstrationen, Unterschriften bei Online-Kampagnen oder Online-Petitionen, möglichst wenig Treibhausgase durch alltägliches Verhalten, Kauf von umwelt- und klimaschonenden Produkten, Verzicht auf unnötigen Konsum, Beteiligung an Initiativen wie z.B. Tauschbörsen oder Reparatur-Cafés, Eintreten für Werte wie Sparsamkeit und Bescheidenheit, Entwicklung der Umwelt- und Klimaprobleme abwarten und Handeln wenn nötig, Nutzung gewinnbringender Geldanlagemöglichkeiten in ökologische Projekte, Wählen von Parteien, die für strenge Umwelt- und Klimagesetze eintreten); Bereitschaft zu aktivem Engagement für den Umwelt- und Naturschutz (z.B. durch ehrenamtliche Tätigkeit bzw. Gründe gegen ein solches aktives Engagement; Geldspenden an Natur- und Umweltschutzorganisationen in den letzten 12 Monaten; Bereitschaft zum Engagement für soziale Ziele bzw. sozialen Ausgleich (Mitarbeit bei Organisationen, die für mehr sozialen Ausgleich eintreten, Beteiligung an Demonstrationen, Kampagnen die politischen Druck für mehr soziale Gerechtigkeit ausüben, Kauf von Produkten, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden, Geldspenden für soziale Zwecke, Mitarbeit bei Initiativen, die neues soziales Miteinander erproben z.B. in Wohnprojekten oder bei der Nachbarschaftshilfe, Eintreten für Werte wie Gerechtigkeit, Fairness und Chancengleichheit, Entwicklung sozialer Probleme abwarten und handeln wenn nötig, Investition in sozial ethische Geldanlagen, Wählen von Parteien, die für sozialen Ausgleich eintreten); wahrgenommene Gerechtigkeit in Deutschland: eigener gerechter Anteil im Vergleich zu anderen in Deutschland. 7. Klimaschutzpolitik: Selbsteinschätzung der Informiertheit über das Abkommen der UN-Klimakonferenz in Paris; Wichtigkeit des Ziels Treibhausgas-Neutralität; Wahrscheinlichkeit des Erreichens der Treibhausgas-Neutralität in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts; Wichtigkeit ausgewählter staatlicher Klimaschutzmaßnahmen (Verbot von besonders klimaschädlichen Produkten, Ausbau der Förderung erneuerbarer Energien, gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung besonders klimaschädlicher Produkte, Verteuerung der CO2-Emissionsrechte, höhere Besteuerung von besonders klimaschädlichen Produkten, Abbau von klimaschädlichen Subventionen, staatliche Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung in Wohnhäusern, Förderung von Elektro-Fahrzeugen). 8. Merkmale der Befragten: Items zur Identifikation der sozialen Milieus. Demographie: Geschlecht; Alter; Bildungsabschluss; Erwerbstätigkeit bzw. Berufsgruppe; Lebenssituation; Haushaltsgröße; Kinderzahl im Haushalt und Alter dieser Kinder; Befragter selbst oder mindestens einer der Elternteile aus dem Ausland nach Deutschland gezogen (Migrationshintergrund); Haushaltsnettoeinkommen; berufliche Stellung der derzeitigen oder früheren beruflichen Tätigkeit; Wohnfläche des Hauptwohnsitzes in Quadratmetern (offen bzw. klassiert); Bundesland; Region; Ortsgröße. Zusätzlich verkodet wurde: Laufende Nummer; Socio Milieus 2016; Gewichtungsfaktor. Welle 2: Maßnahmen zur Klimaanpassung, weitere Aspekte zu Klimaschutzpolitik und Mobilität, Kaufbereitschaft grüner Produkte, Lärmbewusstsein, Stickstoffbelastung sowie Zahlungsbereitschaft für Ökosystemleistungen. Themen: Klimaanpassung: Überzeugt von der Bewältigung klimainduzierter Probleme; erwartete persönliche Betroffenheit von den Folgen des Klimawandels (Schäden durch Hochwasser und Stürme, Beeinträchtigung des körperlichen Wohlbefindens bzw. der Leistungsfähigkeit durch Hitzewellen, eingeschränkte Erholung durch Hitze im Urlaub, zu wenig Schnee für Wintersportaktivitäten); Vorsorgemaßnahmen zur Klimaanpassung: Ausreichende Informiertheit über persönliche Risiken aufgrund des Klimawandels; ausreichende persönliche Vorsorgemaßnahmen sowie von Stadt oder Gemeinde; persönliche Vorsorge: Informieren über Verhalten im Katastrophenfall, Elementarschadenversicherung, Nutzen von Warn- und Informationsdiensten, Ändern der Wintersportaktivitäten, Umstellen der Urlaubs-und Freizeitaktivitäten; Bereitschaft zu den vorgenannten Maßnahmen persönlicher Vorsorge. 2. Klimaschutz und Klimapolitik: Selbsteinschätzung der Informiertheit über die Rolle der EU in der Klimapolitik; Akzeptanz eines Preises für Treibhausgasemissionen ei der Produktwahl; Bewertung der Wirkung freiwilliger Klimaschutz- und Umweltmaßnahmen der Wirtschaft im Vergleich mit gesetzlichen Regelungen. 3. Mobilität: Alternative Fahrradnutzung: Nutzung ausgewählter Fahrradtypen (Lastenrad, Dreirad für Erwachsene, Fahrrad mit Handantrieb, Fahrradtaxis oder Fahrradrikschas, Leihrad, Elektrofahrrad oder Pedelec, Fahrrad mit Kindersitz oder Kinderanhänger); Bereitschaft zu alternativer Fahrradnutzung; Car-Sharing: Möglichkeit zur Nutzung von Car-Sharing in der eigenen Gemeinde; Führerschein; Nutzung von Car-Sharing und Nutzungshäufigkeit im letzten Jahr; generelle Bereitschaft zur Nutzung von Car-Sharing; Bereitschaft zur Nutzung von Car-Sharing statt ein eigenes Auto zu besitzen; Nutzungshäufigkeit von Fahrrad, Bus und Bahn im letzten Jahr; Pkw-Besitz im Haushalt und Art des Pkw (Benzin, Diesel, Elektro, Hybrid); Nutzung von Elektro-Pkw oder Hybrid-Pkw; Bereitschaft zur Nutzung eines Elektroautos für Freizeit, Arbeit bzw. Urlaub; Bereitschaft zur Nutzung eines Elektro- bzw. Hybridautos durch Sharing-Konzepte. 4. Kaufbereitschaft grüne Produkte: Einkaufshäufigkeit in den letzten vier Wochen von ausgewählten Konsumgütern des täglichen Bedarfs: Bio-Lebensmittel und Getränke, Fischprodukte aus nachhaltiger Fischerei, Recyclingpapier, umweltschonende Körperpflegeprodukte); Einkaufshäufigkeit ausgewählter Produkte in Bio-Qualität in den letzten vier Wochen (Eier, Milch, Joghurt, Quark, Käse, Fleisch, Wurst, Vegane Proteinprodukte, Brot, Mehl, Getreideprodukte, Teigwaren, Gemüse, Kartoffeln, Obst, Getränke, nichts davon); Einkaufshäufigkeit in den letzten zwei Jahren von ausgewählten Konsumgütern des nicht täglichen, wiederkehrenden Bedarfs (energieeffiziente Leuchtmittel, als umweltschonend gekennzeichnete Kleidung, Reinigungsmittel, Farben und Lacke, energieeffiziente Haushaltsgeräte, Fernseher und Computer, Holzprodukte aus nachhaltiger Forstwirtschaft); Einmalentscheidungen grüne Produkte: Bezug von Ökostrom, Geldanlagen für den Umwelt- und Klimaschutz, Anmietung einer Wohnung bzw. eines Hauses mit geringem Heizbedarf, Kauf lärmarmer Reifen; Bereitschaft zur generellen bzw. erneuten Entscheidung für die vorgenannten grünen Produkte; Häufigkeit des Fleischkonsums; Zahlungsbereitschaft für Fleisch, das mehr Tierwohl und mehr Umweltschutz als gesetzlich vorgeschrieben garantiert bzw. aus ökologischer Landwirtschaft stammt; Selbsteinschätzung der Informiertheit über Art und Herkunft der Herstellung von Lebensmitteln; wichtigste Kaufkriterien für Lebensmittel; Bekanntheit ausgewählter Umweltzeichen bzw. Siegel und Einschätzung des Einflusses auf die eigene Kaufentscheidung. 5. Stickstoffbelastung: Bekanntheit der Ablagerung von Stickstoff in Böden und Gewässern als von der Natur verkraftbar und gesundheitsverträglich (Emissionen reaktiven Stickstoffs). 6. Lärmbewusstsein: Wissen hinsichtlich der Emissionen und der Wirkungen von Lärm: Geschwindigkeit eines Pkw, ab der das Rollgeräusch der Reifen mehr Lärm erzeugt als der Motor; Krankheiten mit erhöhtem Erkrankungsrisiko bei dauerhaftem Verkehrslärm; geschätzter Anteil der Menschen in Deutschland, die nachts gesundheitsgefährdendem Verkehrslärm ausgesetzt sind; Problembewusstsein hinsichtlich der eigenen Emissionen und der Wirkungen von Lärm: Zustimmung zur Aussage: dauerhafte Belastung durch Verkehrslärm gefährdet die körperliche und psychische Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland; Bewusstsein über den Zusammenhang von Autofahren und Lärmverursachung; Gefährdung der körperlichen und psychischen Gesundheit der Mitmenschen durch persönlich verursachten Verkehrslärm; Einstellung und Verhalten: wichtige Aspekte für die Wahl eines Verkehrsmittels (z.B. schnell ans Ziel kommen, Umweltschutz, Sicherheit, wenig Aufwand usw.); Einstellung und Verhalten in Bezug auf Straßenverkehrslärm; Lärmempfindlichkeit: Selbsteinschätzung als geräuschempfindlich. 7. Ökosystemleistungen: Maßnahmen zur Renaturierung von Flüssen und Auen: Choice-Experiment: Präferierte Maßnehmen für die Entwicklung der Flusslandschaften entlang der ´Blauen Flüsse´ (Attribute: überflutbare Auenfläche, naturnahe Ufer, Auenwald, Durchgängigkeit für Fische, Baden, Abgabe zur Flussentwicklung); Bewertung der vorgenannten Ziele für die Entwicklung der Flusslandschaften (Rangfolge nach Wichtigkeit); aufgesuchte ´Blaue Flüsse´ zu Erholungszwecken; am häufigsten besuchte Flüsse in den letzten 12 Monaten; Nennung der nächstgelegenen Ortschaft (offen); Aktivitäten am Fluss. 8. Merkmale der Befragten: Items zur Identifikation der sozialen Milieus. Demographie: Geschlecht; Alter; Bildungsabschluss; Erwerbstätigkeit bzw. Berufsgruppe; Lebenssituation; Haushaltsgröße; Kinderzahl im Haushalt und Alter dieser Kinder; Befragter selbst oder mindestens einer der Elternteile aus dem Ausland nach Deutschland gezogen (Migrationshintergrund); Haushaltsnettoeinkommen; berufliche Stellung der derzeitigen oder früheren beruflichen Tätigkeit; Wohnstatus Hauptwohnsitz; Wohnfläche des Hauptwohnsitzes in Quadratmetern (offen bzw. klassiert); Bundesland; Region; Ortsgröße. Zusätzlich verkodet wurde: Laufende Nummer; Socio Milieus 2016; Gewichtungsfaktor.
Temporal Coverage
  • 2016-07-19 / 2016-08-10
    Welle 1
  • 2016-08-12 / 2016-09-05
    Welle 2
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten
Sampling
Rekrutierungsstichprobe: Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl Befragungsstichprobe: Wahrscheinlichkeitsauswahl aus dem forsa.omninet Panel. Im forsa.omninet Panel sind sowohl Internetnutzer vertreten, als auch Personen ohne Internetzugang.
Collection Mode
  • Selbstausfüller: CAWI (Computerunterstütztes Web-Interview) Für Befragte ohne Internetzugang erfolgte die Befragung mit Hilfe einer Set-Top-Box über das Fernsehgerät.
Data and File Information
  • Number of Variables: 296
Note
Die repräsentative Befragung wurde in zwei Erhebungswellen durchgeführt. In der ersten Welle wurde eine Stichprobe von N = 2.030 Personen befragt, in der zweiten N = 2.023. Die Stichproben sind im Hinblick auf ihre Struktur identisch, nicht aber im Hinblick auf die befragten Personen. Insgesamt haben somit mehr als 4.000 Menschen an der Studie teilgenommen.
Availability
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A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Rights
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Alternative Identifiers
  • ZA6799 (Type: ZA-No.)
Publications
  • https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2016

Update Metadata: 2019-04-09 | Issue Number: 6 | Registration Date: 2017-04-12

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Berlin; Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau (2017): Umweltbewusstsein in Deutschland 2016. Version: 1.0.0. GESIS Datenarchiv. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.12764