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metadata language: German English

Umweltbewusstsein in Deutschland 2010

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Borgstedt, Silke (SINUS-Institut, Heidelberg)
  • Wehrspaun, Michael (Umweltbundesamt, Berlin)
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin
Publication Date
2011-08-18
Contributor
  • Marplan, Offenbach (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Society, Culture
    • Technology, Energy
Description
  • Abstract

    Allgemeine Umweltsituation, Umweltproblematik, Umweltpolitik. Umweltauswirkungen auf die Gesundheit und perzipierte Risiken. Klimawandel und Klimaschutz. Informationsverhalten und Konsum. Tourismus. Mobilität. Engagement im Umwelt- und Naturschutz. Themen: 1. Allgemeine Umweltsituation, Umweltproblematik, Umweltpolitik: Wichtigste Probleme in der BRD; Beurteilung der Wichtigkeit ausgewählter umweltpolitischer Streitfragen; Einschätzung der Umweltqualität am Wohnort, in Deutschland und weltweit; erwartete weltweite Entwicklung für die nächsten 30 Jahre (Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, Ausstoß klimaschädlicher Gase, Gefahr von Kriegen um Rohstoffe, Konflikte um den Zugang zu Süßwasser, fruchtbare Böden, Auto als Symbol von Wohlstand); Einschätzung der Beitragsmöglichkeiten ausgewählter Akteure für den Umweltschutz (Energieversorger, Staat, Verbraucher, Autofahrer, Automobilindustrie, Flugreisende, Landwirtschaft); Einstellung zu ausgewählten Aussagen (Verschlechterung der Umweltsituation ohne zusätzliche politische Maßnahmen, Beunruhigung über Umweltverhältnisse für künftige Generationen, Einschränkungen durch Umweltschutzvorschriften, Vorteile durch Verhaltensänderung im Umweltschutz, z.B. für die Gesundheit); Bewertung der umweltpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung als ausreichend. 2. Umweltauswirkungen auf die Gesundheit und perzipierte Risiken: Einschätzung der persönlichen Gesundheitsbelastung durch Umweltprobleme; Ausmaß der empfundenen Belästigung im Wohnumfeld durch Schienenverkehrslärm, Straßenverkehrslärm, Industrie- und Gewerbelärm, Flugverkehrslärm, Lärm von Nachbarn; erwartetes Ausmaß der Gesundheitsbelastung für zukünftige Generationen durch Umweltprobleme; Ausmaß empfundener persönlicher gesundheitlicher Belastung durch: Feinstaub in der Außenluft, Chemikalien in Produkten und Gegenständen des täglichen Bedarfs, Schadstoffe in Lebensmitteln, in der Innenraumluft und im Trinkwasser, Tabakrauch in Innenräumen, Abstrahlung durch Handys und Mobilfunksendemasten, Schimmel in Gebäuden; eigene Erfahrungen mit Allergien bzw. Betroffene im persönlichen Umfeld. 3. Klimawandel und Klimaschutz: Beurteilung der Objektivität der Berichterstattung in den Medien über die Risiken des Klimawandels; Einstellung zum Umgang mit dem Klimawandel (Skala: Notwendigkeit des Umstiegs auf erneuerbare Energien, Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum zur Finanzierung der hohen Kosten für Umweltmaßnahmen, stärkerer politischer Druck auf die Wirtschaft zur Erreichung klimaverträglicher Produktionsweisen, Verringerung von Energieimporten durch die Nutzung erneuerbarer Energien); ausreichende Maßnahmen für den Klimaschutz durch die Bundesregierung, Kommunen, Bürger, Umweltverbände und Industrie; Bewertung der Wichtigkeit ausgewählter Maßnahmen zum Klimaschutz (Energieeffizienz von elektrischen Geräten, Besteuerung klimaschädlicher Produkte, Wärmedämmung von Häusern, Subvention von Energieeinsparung in Wohnhäusern, Förderung von Biotopen und fruchtbaren Böden); Einstellung zu ausgewählten Klimaschutzmaßnahmen und Bereitschaft zur Umsetzung im eigenen Haushalt (Bezug von Ökostrom, Abfalltrennung, Abschalten nicht benötigter Geräte und Lichtquellen, Kauf energieeffizienter Geräte, Geldanlagen in erneuerbare Energien, Ausgleichszahlungen für selbst verursachte Klimagase); Beeinflussung des persönlichen Kaufverhaltens bei einer angenommenen Produktkennzeichnung über deren Klimaschädlichkeit; Präferenz für eine Schrittmacherfunktion Deutschlands in der Klimaschutzpolitik; Vertrauen in die Problemlösungskompetenz Deutschlands hinsichtlich der Probleme durch den Klimawandel; Ausmaß der Bereitschaft zur Zahlung eines Aufschlags für klimaverträgliche Produkte des täglichen Bedarfs; Einstellung zum Atomausstieg in Deutschland. 4. Informationsverhalten und Konsum: Einstellung zu Einflussmöglichkeiten der Bürger auf den Klimaschutz: umweltbewusstes Alltagsverhalten als wesentlicher Beitrag, Druck auf die Politik kann wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz herbeiführen, Engagement in Umwelt- und Naturschutzverbänden; Beachtung des Umweltzeichens Blauer Engel beim Einkauf; Kenntnis ausgewählter Umweltzeichen bzw. Siegel und deren Einfluss auf die eigene Kaufentscheidung (Energieeffizienzklassen, EU Bio-Siegel, Fair Trade); Stellenwert der Verwendung ökologischer Produkte im eigenen Haushalt (Biolebensmittel, natürliche Kosmetikartikel, gesundheits- und umweltverträgliche Putzmittel und Schädlingsbekämpfungsmittel sowie umweltfreundliche Farben und Lacke); eigenes Kaufverhalten (Skala: Erwerb von Obst und Gemüse aus der Region bzw. von Produkten aus fairem Handel, Beachtung eines niedrigen Energieverbrauchs bei Haushaltsgeräten, gezielter Kauf von Produkten, die bei ihrer Herstellung und Nutzung die Umwelt nur gering belasten, Beachtung der Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit von Geräten, Schadstofffreiheit von Textilien, Boykott von Firmen, die sich nachweislich umweltschädigend verhalten); eigene Bereitschaft zur Zahlung höherer Preise für umweltfreundliche Produkte, energiesparende Geräte sowie für Produkte aus fairem Handel; Einstellung zu einer Ausleihmöglichkeit von z.B. elektrischen Haushaltsgeräten oder von Gartengeräten im näheren Wohnumfeld; Kenntnis des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung; Kenntnis von Internetportalen, die Informationen zu verantwortungsbewusstem Konsumverhalten anbieten; Wichtigkeit ausgewählter staatlicher Maßnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs (verbindliche Vorgaben, die den Energieverbrauch eines Produkts kennzeichnen, regelmäßig aktualisierte und verbindliche Mindeststandards, die besonders ineffiziente Geräte vom Markt nehmen, steuerliche Förderung für besonders effiziente Produkte, klare Angaben über den Energieverbrauch durch das Surfen im Internet). 5. Tourismus: Präferenz für mehr Einkommen oder mehr Freizeit; Bedeutung von nationalen Naturlandschaften (z.B. Nationalparke, Biosphärenreservate) für die Urlaubsplanung; präferierte Urlaubsform und Angebote am Urlaubsort (Wellness- und Sportgelegenheiten, kulturelle Angebote, Naturerlebnisse, Kinderbetreuung und Angebote für Kinder). 6. Mobilität: Autofahrerstatus; Einstellung zu Maßnahmen zur Verminderung der Umweltbelastungen durch den Autoverkehr (Skala: Kauf kraftstoffsparender Fahrzeuge, kraftstoffsparende Fahrweise, Einschränkung von Autofahrten, Sperrung der Innenstädte für den Autoverkehr, Schaffung verkehrsberuhigter Wohngebiete bzw. von Wohngebieten, in denen Privatautos nur in Ausnahmefällen fahren dürfen, innerorts Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h außer auf Hauptverkehrsstraßen, Erhebung einer City-Maut, Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen, Förderung des ÖPNV, Stadtentwicklung; Einstellung zum Car-Sharing. 7. Engagement im Umwelt- und Naturschutz: Bereitschaft zum aktiven Engagement für den Umwelt- und Naturschutz; Mitgliedschaft in einem Umwelt- oder Naturschutzverband bzw. einer Bürgerinitiative zum Umweltschutz; Spenden an eine Umweltschutzgruppe im letzten Jahr; Kenntnis von staatlichen oder kommunalen Aktionen zur Bürgerbeteiligung; eigene Beteiligung an solchen Veranstaltungen; Rolle des Umwelt- und Klimaschutzes im Hinblick auf ausgewählte politische Streitfragen (Wohlstandssicherung, Schaffung von Arbeitsplätzen, Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit, Meistern von Zukunftsaufgaben wie z.B. Globalisierung). Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsjahr); höchster Schulabschluss; Erwerbstätigkeit; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit auf einer Oben-Unten-Skala; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Kinderzahl im Haushalt; Haushaltsgröße; Personenzahl im Haushalt ab 18 Jahren; Kinderzahl und Alter der Kinder unter 18 Jahren; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Selbsteinstufung als religiös; eigenes monatliches Nettoeinkommen und Haushaltsnettoeinkommen; aufgewachsen in einer Großstadt, mittelgroßen Stadt, Kleinstadt oder in einem Dorf; gerechter Anteil am Bruttosozialprodukt; Vergleich der eigenen Umweltbelastung mit dem Bundesdurchschnitt; Sinus-Milieu-Modell. Zusätzlich verkodet wurde: Ortsgröße; politische Ortsgröße; Regierungsbezirk; Wohnumgebung; Wohnlage; Gebäudeart; Verkehrsbelastung der Wohnstraße; überörtliche Straße mit Verkehrsbelastung in der Nähe; Bundesland; Regierungsbezirk; Gewichtungsfaktor.
Temporal Coverage
  • 2010-03-22 / 2010-04-23
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahren in Privathaushalten
Sampling
Mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl (ADM-Mastersample nach Random Route)
Collection Mode
  • Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 2008
    Number of Variables: 191
Note
Die Studie ist Teil einer Serie, die im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird. Frühere Studien aus dieser Reihe sind unter den ZA-Studien-Nrn. 3902, 4389, 4497 und 4660 archiviert.
Availability
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A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
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Alternative Identifiers
  • ZA5072 (Type: ZA-No.)
Publications
  • Borgstedt, Silke; Christ, Tamina; Reusswig, Fritz: Umweltbewusstsein in Deutschland 2010: Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage: Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Förderkennzeichen 3709 17 154 Berlin: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Hrsg.), 2010

Update Metadata: 2017-12-28 | Issue Number: 227 | Registration Date: 2011-08-18

Borgstedt, Silke; Wehrspaun, Michael; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin (2011): Umweltbewusstsein in Deutschland 2010. Version: 1.0.0. GESIS Datenarchiv. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.10771