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metadata language: German English

Sächsische Längsschnittstudie - Welle 20, 2006

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Förster, Peter (Forschungsstelle Sozialanalysen Leipzig)
  • Brähler, Elmar (Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Leipzig)
  • Stöbel-Richter, Yve (Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Leipzig)
  • Berth, Hendrik (Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden)
Publication Date
2012-02-12
Contributor
  • Forschungsstelle Sozialanalysen Leipzig (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Political Attitudes and Behavior
    • Medicine
Description
  • Abstract

    Politischer Mentalitätswandel bei jungen Erwachsenen nach der Wende. Themen: Zukunftszuversicht; derzeitiger Wohnsitz in den neuen oder den alten Bundesländern bzw. im Ausland; Bleibeabsicht in einem ostdeutschen Bundesland; Wohndauer im Westen bzw. im Ausland; Rückkehrabsicht in den Osten; Lebensziele (Skala: Grundbesitz erwerben, Geld verdienen, Hedonismus, glückliches Eheleben, Leben nach christlichen Werten, Arbeitsorientierung, Altruismus, Arbeitszufriedenheit, soziale Mobilität, angenehmes Leben, politische Partizipation, Weiterbildung, Einsatz für den Erhalt des politischen Systems und für eine menschenwürdige Gesellschaft, Job, eigene Kinder); Partei, von der sich der Befragte am besten vertreten fühlt; Gefühl der zukünftigen Bedrohung durch: mögliche eigene Arbeitslosigkeit, durch die Auswirkungen von Hartz-IV, die Gesundheitsreform, Mehrwertsteuererhöhung, durch eine persönliche Notlage, militärische Abenteuer der USA, Amerikanisierung, persönlicher sozialer Abstieg, Ausweitung von Terrorismus, Ausbruch eines neuen Weltkrieges, private Insolvenz, die Folgen der Globalisierung, Verteuerung des Lebens, Altersarmut, die Verschlechterung des Gesundheitszustands, durch die Zunahme von Rechtsradikalismus, Mieterhöhungen sowie durch Zunahme von Egoismus); Zufriedenheit mit dem politischen System in der Bundesrepublik Deutschland, mit der Wirtschaftsordnung, der Demokratie, der Sozialpolitik, der Bildungspolitik, der Familienpolitik, der Arbeitsmarktpolitik, der Außenpolitik, der Gesundheitspolitik und mit der Lohnpolitik in Ostdeutschland; Zukunftszuversicht für den Befragten persönlich, dessen Eltern und Kinder, im Hinblick auf die Verwirklichung der persönlichen beruflichen Pläne, für die Entwicklung in Ostdeutschland, in Deutschland sowie für die Entwicklung der Jugendlichen im Osten; Selbsteinstufung links-rechts; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Einstellung zur deutschen Einheit; Bilanz der Veränderungen in Ostdeutschland und der persönlichen Veränderungen seit der Wende; Zurechtkommen mit den neuen gesellschaftlichen Verhältnissen; Beurteilung des Einflusses der Politik der Bundesregierung auf das eigene Leben; Zufriedenheit mit den persönlichen Wohnverhältnissen, den politischen Einflussmöglichkeiten, dem Lebensstandard, dem Einkommen, der finanziellen Lage, mit den Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Mobilität, der gesellschaftlichen Entwicklung und mit dem persönlichen Gesundheitszustand; Rezeptionshäufigkeit der Tageszeitungen Leipziger Volkszeitung, Freie Presse und BILD; Gottesglaube; Beurteilung des Lebens in der DDR; mehr Trennendes oder Gemeinsamkeiten zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen; Präferenz für persönliche Freiheit trotz möglicher Arbeitslosigkeit; Überwiegen von neuen Chancen oder von Risiken bei der Lebensgestaltung; Bewertung der gesellschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschland als Fortschritt oder als Rückschritt; Beurteilung der westlichen Lebensart; Politikinteresse; Vertrauen in die Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen, Linkspartei.PDS, FDP und rechte Parteien; Einstellung zu den sozialistischen Idealen zum Zeitpunkt vor der Wende sowie derzeit; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; erwartete Veränderung der persönlichen sozialen Mobilität; Einstellung zu Ausländern; Vergleich der heutigen persönlichen wirtschaftlichen Situation sowie der wirtschaftlichen Situation der Eltern mit der vor zwei Jahren; Identifikation als Deutscher, als Europäer, als Bürger der ehemaligen DDR, als Bürger der Bundesrepublik, als Ostdeutscher, als Sachse, als Gewinner der deutschen Einheit, als deutscher Patriot; Lebenszufriedenheit; persönliche Erfahrungen mit dem neuen Gesellschaftssystem; geschätzter Zeitraum bis zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Angleichung sowie zur Angleichung des Einkommens von Ost und West; persönliche Erfahrungen hinsichtlich: soziale Marktwirtschaft, Einflussnahme auf die gesellschaftliche Entwicklung, Lebensgestaltung ohne politische bzw. wirtschaftliche Zwänge, gerechter Anteil am gesellschaftlichen Wohlstand, Leben in einer menschlichen Gesellschaft, freie Meinungsäußerung, Meinungsinteresse der Politiker, Gebrauchtwerden in der Gesellschaft, übereinstimmende Beurteilung des Gesellschaftssystems mit vielen anderen; erwartete soziale Unruhen in Ostdeutschland; Teilnahmebereitschaft an Protestaktionen bzw. einer Demonstration; Abhängigkeit zwischen dem Wohlergehen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern; rechtzeitige Beseitigung des SED-Regimes; reformierter Sozialismus positiver als gegenwärtige politische Ordnung; Ostdeutsche als Deutsche zweiter Klasse; das aktuelle Gesellschaftssystem löst die dringenden Menschheitsprobleme und ist ein menschenwürdiges Zukunftsmodell; Hoffnung auf Erhalt des derzeitigen Gesellschaftssystems; Hoffnung auf Aufwachsen der eigenen Kinder im derzeitigen Gesellschaftssystem; Gefühl enger politischer Verbundenheit mit der Bundesrepublik; gerechter Anteil am gesellschaftlichen Wohlstand für alle Bürger; Wahlbeteiligung ist sinnlos; gesicherte Zukunft in Ostdeutschland; Ostdeutsche sollten auf ihre Situation aufmerksam machen; Frauenrolle im Beruf; sozialistische Gesellschaftsideale werden sich durchsetzen; Kapitalismus als bestes Wirtschaftssystem; Kinder als Armutsrisiko; ausreichende Sozialhilfe; Achtung der Menschenrechte im derzeitigen Gesellschaftssystem; Sozialismus als gute Idee; Zustimmung zu Militäraktionen der USA im Irak; USA beispielhaft bei der Verbreitung von Freiheit und Demokratie; Freude über ein Leben in einem kapitalistischen Deutschland; Hartz IV bedeutet Armut; Kapitalismus bedeutet Freiheit für alle Menschen; nicht alles falsch, was über Kapitalismus gelehrt wurde; Sieg des Kapitalismus über den Sozialismus; Wohl der einfachen Menschen im Mittelpunkt des derzeitigen Gesellschaftssystems; Lebenszufriedenheit; Verwirklichung der Ziele der friedlichen Revolution von 1989 sowie von Ostdeutschen errungene Freiheit; Präferenz für eine andere Gesellschaftsform; Tätigkeit im erlernten Beruf; Arbeitslosigkeit des Partners; Mieterstatus; derzeitige Arbeitsstelle im Westen; erwartete Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland; Bereitschaft zu einem Interview zu Studienthemen; Teilnahmebereitschaft an anderen Befragungen. Zusatzfragen für Arbeitslose: Zuversicht hinsichtlich Wiederbeschäftigung; Zufriedenheit mit der Förderung der Arbeitsplatzsuche; Zufriedenheit mit den Zusatzverdienstmöglichkeiten neben dem Arbeitslosengeld; Zufriedenheit mit den Transferleistungen; Umzug in eine kleinere Wohnung; Klage gegen einen Umzug; Kenntnis der Arbeitsagentur über Arbeitslosigkeitsdauer. Wieder alle: Fragen zum Befinden: Häufigkeit negativer Gemütsverfassung in den letzten sieben Tagen (unkontrollierte Gefühlsausbrüche, Lethargie, Sorgen, Verletzlichkeit in Gefühlsdingen, Gefühl beobachtet zu werden, Anspannung, Schweregefühl in Armen oder Beinen, Nervosität bei Alleinsein, Einsamkeitsgefühle in Gesellschaft); Bewertung des persönlichen Gesundheitszustands; Einstellung zur Beeinflussbarkeit des eigenen Gesundheitszustands; Häufigkeit ausgewählter Beschwerden im letzten Jahr (Nervosität, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Herzbeschwerden); detaillierte Erfassung weiterer körperlicher Beschwerden; Suizidgedanken; Häufigkeit des Auftretens von Anspannung, Freude, ängstlicher Vorahnung, Lachen, beunruhigender Gedanken, Glücklichsein, Entspannung, gebremster Aktivitäten, Angst, kein Interesse am eigenen Äußeren, Rastlosigkeit, Zukunftsoptimismus, Panik, Freude an guten Medien); Häufigkeit des Alkoholkonsums und Alkoholmenge an einem Tag; Häufigkeit des Konsums von sechs oder mehr Gläsern Alkohol pro Gelegenheit; Häufigkeit der Inanspruchnahme ausgewählter Personen wegen Beschwerden im letzten Jahr (Praktischer Arzt, Facharzt, Psychiater, Psychologe, Beratungsstelle, Familienangehörige bzw. Freunde); Dauer eigener Arbeitsunfähigkeit sowie stationärer Behandlung im letzten Jahr; Bedürfnis nach psychischer und sozialer Beratung und Betreuung; Selbstcharakterisierung; Skalen: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamophobie, Etabliertenvorrechte und Sexismus; Einschätzung der eigenen Partnerschaft; Stärke des Kinderwunsches; derzeit bestehende Schwangerschaft bzw. Schwangerschaft in den letzten zwei Jahren; geplante oder ungeplante Schwangerschaft; Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft in den nächsten zwei Jahren; Einflussfaktoren für den Kinderwunsch; derzeit in Mutterschutz bzw. Elternzeit; Unterbrechung der Erwerbstätigkeit wegen der Geburt eines Kindes und Dauer dieser Unterbrechung in Monaten; Einfluss ausgewählter Kinderwunschmotive auf den persönlichen Kinderwunsch (Skala). Demographie: Geschlecht; Alter; berufliche Stellung bzw. Tätigkeit; eigene Arbeitslosigkeit, Häufigkeit und Arbeitslosigkeitsdauer; berufliche Qualifikation; Studium; Teilnahme an einer Weiterbildung; Zusammenleben mit einem Partner; Dauer der Partnerbeziehung; Definition der Beziehung; Familienstand; Heiratsabsicht; Kinder und Alter dieser Kinder (Geburtsjahr); präferierte Kinderzahl; Teilnahmebereitschaft an der nächsten Welle ´20 Jahre Intervallstudie´ gegen Honorar. Zusätzlich verkodet wurden: Indices: Handlungsweise, emotionale Stabilität, persönliche Einschränkungen und Probleme, soziale Anerkennung und Identitätsbildung, materielle und soziale Unterstützung.
Temporal Coverage
  • 2006-06 / 2006-08
Geographic Coverage
  • Leipzig (DE-SN-LEJ)
  • Chemnitz (DE-SN-CHE)
Sampled Universe
Junge Erwachsene der Geburtsjahrgänge 1972/1973 Ehemalige Schüler polytechnischer Oberschulen
Sampling
Wiederbefragung der Population aus der Vorgängerstudie ZA-Studien-Nr. 6213 ff.
Collection Mode
  • Postalische Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 393
    Number of Variables: 363
Note
Die Studie ist Teil einer Längsschnittstudie, die unter den ZA-Studien-Nrn. 6213 bis 6227, 6233, 6234, 6235, 6236 und 6237 archiviert ist.
Availability
Delivery
C - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers zugänglich. Das Datenarchiv holt dazu schriftlich die Genehmigung unter Angabe des Benutzers und des Auswertungszweckes ein.
Rights
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Alternative Identifiers
  • ZA6238 (Type: ZA-No.)
Publications
  • Berth, Hendrik; Förster, Peter; Brähler, Elmar; Stöbel-Richter, Yve: Einheitslust und Einheitsfrust: junge Ostdeutsche auf dem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Eine sozialwissenschaftliche Längsschnittstudie von 1987-2006. Gießen: Psychosozial-Verlag 2007
  • Förster, Peter. Unter Mitarbeit von Hendrik Berth und Yve Stöbel-Richter: Kippt das Erleben von Arbeitslosigkeit die Bejahung der Wende? Beispiel: Die 33-Jährigen. Leipzig: Ergebnisbericht zur 20. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie 2007

Update Metadata: 2017-12-28 | Issue Number: 231 | Registration Date: 2012-03-13

Förster, Peter; Brähler, Elmar; Stöbel-Richter, Yve; Berth, Hendrik (2012): Sächsische Längsschnittstudie - Welle 20, 2006. Version: 1.0.0. GESIS Datenarchiv. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.11318