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metadata language: German English

Wissenschaftsbarometer 2017 - Repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Wissenschaft im Dialog
Publication Date
2019-02-19
Contributor
  • Weißkopf, Markus (Wissenschaft im Dialog, Berlin) (Researcher)
  • Ziegler, Ricarda (Wissenschaft im Dialog, Berlin) (Researcher)
  • Kremer, Bastian (Wissenschaft im Dialog, Berlin) (Researcher)
  • Kantar EMNID, Bielefeld (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Society, Culture
    • University, Research, the Sciences
    • Communication, Public Opinion, Media
  • CESSDA Topic Classification:
    • Gesellschaft und Kultur
    • Kulturelle Aktivitäten und Teilnahme
    • Information und Kommunikation
    • Wissenschaft und Technologie
Description
  • Abstract

    Mit dem Wissenschaftsbarometer erhebt Wissenschaft im Dialog seit 2014 jährlich bevölkerungsrepräsentative Daten zu Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung. Ziel ist es, durch die Erhebung, Aufbereitung der Daten und Kommunikation der Ergebnisse zu einem faktenbasierten Diskurs über das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit und eine zielgerichtete Wissenschaftskommunikation beizutragen. Der Fragebogen des Wissenschaftsbarometers beinhaltet entsprechend Fragestellungen zu kognitiven Einstellungen wie Interesse und Informiertheit und dem Informationsverhalten der Befragten zu Themen aus Wissenschaft und Forschung. Außerdem werden evaluative Einstellungen u. a. zum Vertrauen, zur Beurteilung von Nutzen und Risiken von Wissenschaft und zur gesellschaftlichen Rolle von Forschung erhoben. Die Fragestellungen zielen auf allgemeine Einstellungen gegenüber Wissenschaft und Forschung ab. In Einzelfällen widmen sich Fragen auch konkreten Forschungsbereichen oder Technologien oder im jährlichen Wechsel auch aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die Wissenschaftsbarometer 2014 bis 2016 wurden von der Philip Morris Stiftung gefördert, die Wissenschaftsbarometer 2017 bis 2019 von der Robert Bosch Stiftung. Themen: 1. Interesse an und Informiertheit zu Wissenschaft und Forschung: Interesse an den Themen Politik, Wirtschaft und Finanzen, Kultur, Sport sowie Wissenschaft und Forschung; Assoziation zu Wissenschaft oder Forschung (offen); Interesse an wissenschaftlichen Themen bestimmter Bereiche (Medizin, Technik und neue Technologien, Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften); Informiertheit zu Wissenschaft und Forschung. 2. Informationsverhalten zu Wissenschaft und Forschung: Zufriedenheit mit der Berichterstattung über Wissenschaft und Forschung in den Medien; Wahrnehmung verschiedener Themen aus Wissenschaft und Forschung in den Medien (offen). 3. Beteiligung und Einbezug von Bürgerinnen und Bürgern in Wissenschaft und Forschung: Einbezug in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung persönlich wichtig; ausreichender Einbezug der Öffentlichkeit in Wissenschaft und Forschung; zu geringe Bemühungen von Wissenschaftlern die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren; Wissenschaftler arbeiten zum Wohl der Gesellschaft; Wissenschaftler sind sich der gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Arbeit bewusst; Interesse an persönlicher Beteiligung an Wissenschaft und Forschung (wissenschaftliches Forschungsprojekt, Diskussionsformat mit Wissenschaftlern); präferiertes Thema für Diskussion mit einem Wissenschaftler (offen). 4. Vertrauen in Wissenschaft und Forschung: Generelles Vertrauen in Wissenschaft und Forschung; Gründe für Vertrauen zu Wissenschaftlern (Expertise, Arbeiten nach Regeln und Standards, Forschung im Interesse der Öffentlichkeit); Gründe für Misstrauen gegen Wissenschaftler (häufige Fehler, Anpassen von Ergebnissen an eigene Erwartungen, Abhängigkeit von Geldgebern); 5. Bewertung des Nutzens und der Risiken von Wissenschaft für die Gesellschaft: Einstellung zu Wissenschaft und Forschung (Wissenschaft schadet mehr als sie nützt, profitiere persönlich von Wissenschaft und Forschung, führen in Zukunft zu einem besseren Leben, zu schnelle Änderung der Lebensbedingungen durch Wissenschaft und Forschung, öffentliche Finanzierung von Forschung, auch ohne unmittelbaren Nutzen (Grundlagenforschung), Menschen vertrauen zu sehr der Wissenschaft anstatt Gefühlen und Glauben, sollten ohne Einschränkung alles erforschen dürfen, neue Technologie mit unbekannten Risiken sollte gestoppt werden trotz erwartetem Nutzen); Meinung zu unwissenschaftlichen Aussagen (Klimawandel wird hauptsächlich durch Menschen und ihr Handeln verursacht, Kinder zu impfen schadet mehr als es nützt, Menschen und Tiere haben gemeinsame Vorfahren, aus denen sie sich im Laufe der Evolution entwickelt haben). 6. Verhältnis von Wissenschaft und Politik: Umfang des Einflusses der Wissenschaft auf die Politik, bzw. des Einflusses der Politik sowie der Wirtschaft auf die Wissenschaft; 7. Wissenschaft und Forschung in der Zukunft: Wichtigster Forschungsbereich für die Zukunft. 8. Konkrete Vorstellungen von Wissenschaft und Forschung: Verständnis des Begriffs etwas ‚wissenschaftlich zu erforschen‘ (offen); Fähigkeiten bzw. Eigenschaften eines guten Wissenschaftlers/ einer guten Wissenschaftlerin; ausreichende Thematisierung von Wissenschaft und Forschung im Bundestagswahlkampf. 9. Persönlicher Bezug zu Wissenschaft und Forschung: Arbeitsstelle in Wissenschaft und Forschung; persönliche Bekanntschaft mit einem Wissenschaftler/ einer Wissenschaftlerin. Demographie: Geschlecht; Alter; Schulbildung; Berufstätigkeit; Haushaltsgröße; Haushaltsnettoeinkommen; Parteipräferenz; Religiosität; Migrationshintergrund. Zusätzlich verkodet wurde: Interview-Nr.; Interviewdauer (in Sekunden); Stichprobe (Mobil, Festnetz); Gewicht; Ortsgröße (BIK); Bundesland; Region.
Temporal Coverage
  • 2017-07-25 / 2017-07-29
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten
Sampling
Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl Dual-Frame Stichprobe mit Festnetz- und Mobilfunktelefonnummern (Verhältnis 80:20)
Collection Mode
  • Telefonisches Interview: CATI (Computerunterstützte telefonische Befragung)
Data and File Information
  • Number of Variables: 188
Availability
Delivery
C - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers zugänglich. Das Datenarchiv holt dazu schriftlich die Genehmigung unter Angabe des Benutzers und des Auswertungszweckes ein.
Rights
Alle im GESIS DBK veröffentlichten Metadaten sind frei verfügbar unter den Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication. GESIS bittet jedoch darum, dass Sie alle Metadatenquellen anerkennen und sie nennen, etwa die Datengeber oder jeglichen Aggregator, inklusive GESIS selbst. Für weitere Informationen siehe https://dbk.gesis.org/dbksearch/guidelines.asp?db=d
Alternative Identifiers
  • ZA6947 (Type: ZA-No.)
Publications
  • Wissenschaft im Dialog (Hrsg.): Wissenschaftsbarometer 2017 – Ergebnisse der jährlichen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Berlin 2017 abrufbar unter: www.wissenschaftsbarometer.de
  • Ziegler, Ricarda; Kremer, Bastian; Weißkopf, Markus: Medizin und neue Technologien, Analysen und Erkenntnisse, Intelligenz und Ausdauer – Welche Vorstellung hat die Bevölkerung von Wissenschaft und Forschenden? Ergebnisse der offenen Fragestellungen im Wissenschaftsbarometer 2017. Berlin: Wissenschaft im Dialog gGmbH, 2018

Update Metadata: 2019-05-27 | Issue Number: 6 | Registration Date: 2019-02-19

Wissenschaft im Dialog (2019): Wissenschaftsbarometer 2017 - Repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Version: 1.0.0. GESIS Datenarchiv. Dataset. https://doi.org/10.4232/1.13240