Auto, Verkehr und Umwelt

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset : Umfrage- und Aggregatdaten
Creator
  • SPIEGEL-Verlag, Hamburg
Publication Date
1993
Contributor
  • SINUS, Heidelberg (Data Collector)
  • Socialdata, Muenchen (Data Collector)
  • GFM-GETAS, Hamburg (Data Collector)
  • Basis Research, Frankfurt/Main (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Patterns of Consumption
  • CESSDA Topic Classification:
    • Soziale Lage und Indikatoren
    • Sozialer Wandel
    • Zeitbudget
    • Transport, Reisen und Mobilität
    • Natürliche Rohstoffquellen und Energie
    • Umweltverschmutzung und Umweltschutz
    • Konsum/Konsumverhalten
Description
  • Abstract

    Einstellung zum Autofahren, zum Autokauf, zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichem Nahverkehr. Einstellung zum Straßenverkehr und den Umweltbelastungen durch das Auto. Themen: Einstellung zum Straßenverkehr (Skala): Perzipierte Unfallgefahr durch zunehmende Verkehrsdichte; Verärgerung über zugeparkte Fuß- und Radwege; Beurteilung der Grünphasendauer für Fußgänger; Gefahr des Straßenverkehrs für Kinder; Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer; Lärmbelästigung durch Autos in Wohngebieten; Mißachtung von Verkehrsregeln durch Radfahrer; generell überhöhte Geschwindigkeit im Verkehr; Fußgängerfeindlichkeit der Städte; Luftverschmutzung durch Autoabgase; Forderung nach vermehrter polizeilicher Kontrolle des ruhenden Verkehrs; Fußgänger als Freiwild; Einschätzung der Effektivität von Protestaktionen gegen die Autoflut; undiszipliniertes Verhalten von Motorradfahrern; Probleme durch Pendlerverkehr; Überlegenheit des Fahrrads gegenüber dem Auto im Berufsverkehr; Präferenz für ein autofreies Wochenende; Einstellung zu Führerschein und Nummernschild für Fahrradfahrer; Innenstadtüberlastung durch den Autoverkehr. Einstellung zur Verkehrssituation (Skala): Perzipierte Verbesserung der Verkehrsdisziplin in den letzten Jahren; Auto als optimales Verkehrsmittel; Präferenz für häufigere Verkehrskontrollen und für die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs anstelle des zusätzlichen Straßenbaus; attraktivere Innenstädte durch autofreie Zonen; Begrenzung der Tempo-30- Zonen auf Wohngebiete; Einstellung zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h auf Autobahnen; Präferenz für eine weitgehende Einschränkung des privaten Autoverkehrs; Einstellung zur Null-Promille-Grenze; perzipierte Verbesserungsmöglichkeiten des Verkehrsflusses durch Verkehrssteuerungen, z.B. grüne Welle und Stauwarnungen; Verlagerung des Straßenverkehrs unter die Städte; Einstellung zu preiswerten Sammeltaxen mit vorgegebenen Routen; Verringerung der innerstädtischen Verkehrsbelastung durch Verknappung von Parkmöglichkeiten; Straßenbahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel; Vorrangschaltung für öffentliche Verkehrsmittel; Einstellung zu einem gemeinsamen Fahrschein für alle Nahverkehrsmittel; Umsteigeabsicht auf öffentliche Verkehrsmittel bei bedarfsgerechtem Verkehrsangebot; Einstellung zum Rechtsabbiegerpfeil an Kreuzungen mit Ampelregelung. Einschätzung der Entwicklung von Nahverkehrsmitteln: Erwartete zukünftige Nutzungshäufigkeit von PKW, PKW-Fahrgemeinschaft, Sammeltaxen und Taxen, Autobus, Motorrad, Moped, Fahrrad, Straßenbahn, Kleinbahnen für den Pendelverkehr im Stadtbereich, S-Bahn, U-Bahn, Bundesbahn und Schiff. Einschätzung der Entwicklung von Fernverkehrsmitteln: Erwartete zukünftige Nutzungshäufigkeit von PKW, PKW- Fahrgemeinschaft, Autobus, Motorrad, Bundesbahn, Autoreisezug, Magnetschwebebahn, Flugzeug und Schiff. Alltagsmobilität: Gründe für Immobilität; Gesamtzahl und Zeitbudget für die täglichen Wege; Gesamtzahl und Art der täglichen Aktivitäten; Hauptverkehrsmittel und insgesamt genutzte Verkehrsmittel; zurückgelegte Entfernung pro Tag. Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel: Nutzungshäufigkeit; Besitz einer Zeit-, Abo- oder Netzkarte für öffentliche Verkehrsmittel; Nutzung von Park + Ride; zu Fuß erreichbare Haltestellen; Entfernung zu den Haltestellen von Bundesbahn, Bahnbus, Postbus, städtischen Bussen, privaten Bussen, U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Taxis. Vor- und Nachteile öffentlicher Nahverkehrsmittel: Beurteilung von Preis, Taktfrequenz, Überfüllung, Pünktlichkeit, Komfort, Sauberkeit, nächtlicher Verfügbarkeit und Sicherheit, fehlendem Zugpersonal, Sicherheit bei schlechten Witterungsverhältnissen und Flexibilität; Auto als Ergänzung oder Gegensatz zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Charakterisierung der öffentlichen Nahverkehrsmittel: Nervenschonung; Wegfall lästiger Parkplatzsuche; benutzerfeindliche Fahrkartenautomaten; schwer verständliche Fahrpläne; Nutzung der Fahrzeit zum Lesen; zeitaufwendige schlechte Verbindungen; Beitrag zum Umweltschutz; Belästigung durch andere Fahrgäste; Akzeptanz eines längeren Fußwegs zur Haltestelle. Ansprüche an die Betreiber öffentlicher Nahverkehrsmittel: Wettersichere Haltestellen; schneefreie Zugänge im Winter; tägliche Überprüfung von Rolltreppen und Fahrkartenautomaten; mehr Sorgfalt bei Pflege und Gestaltung von Bahnsteigen; dichteres Haltestellennetz; mehr Stellplätze bei Park + Ride; bessere Sicherheit bei Park + Ride-Stellplätzen; Höflichkeit des Personals. Wichtigste Vor- und Nachteile öffentlicher Verkehrsmittel. Umweltorientierung des Befragten: Interesse am Thema Umwelt; Vergleich der Wirksamkeit von umweltfreundlichen wie herkömmlichen Wasch- bzw. Reinigungsmitteln; Zerstörung der Lebensgrundlagen durch den technischen Fortschritt; vermutetes Übertreiben bei den Umweltproblemen; Einstellung zur modernen Medizin; Verantwortbarkeit von Kinderwunsch; perzipierte Verbesserung der Umweltsituation; Resignation beim eigenen umweltbewußten Verhalten angesichts der Umweltschädigung durch die Industrie; glücklicheres Leben in früheren Zeiten; allgemeine Zuversicht in der Lösung von Umweltproblemen; Nutzenhaftigkeit eines Umstiegs vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel; Zustimmung zum Verbot umweltbelastender Sportarten; Einschätzung der Glaubhaftigkeit der Informationspolitik der Bundesregierung in Umweltfragen; eigene Hilflosigkeit angesichts komplizierter Technik; Einstellung zur Schließung umweltschädigender Betriebe und zu einem Tempolimit; technischer Fortschritt im Dienste der Herstellung von Vernichtungswaffen; Hedonismus; Schwierigkeiten beim Einschätzen umweltfreundlicher Produkte; Nutzung des Sortierens von Hausmüll; Kernenergie als umweltfreundlichste Energie; Wunsch nach glaubwürdigen Informationsquellen zum Thema Umwelt; Verbot von Spraydosen zum Schutz der Ozonschicht; Präferenz für eine autofreie Innenstadt; Interesse an Mitgliedschaft in einer Umweltschutzorganisation; Umweltschutz als Unterrichtsfach an Schulen; Selbsteinschätzung als nüchterner und sachlicher Betrachter der Welt. Akzeptanz eines erhöhten Strompreises für alternative Energien; eigene Ratlosigkeit bezüglich der Möglichkeiten zum Umweltschutz; Umweltfreundlichkeit der Produkte als Argument für überhöhte Preise; Arbeitslosigkeit oder Umweltverschmutzung als größeres Problem; Selbsteinschätzung des eigenen umweltbewußten Verhaltens; Präferenz für eine politische Förderung alternativer Energien; Einstellung zu Demonstrationen für den Umweltschutz; Einschätzung der Umweltschutzbemühungen der Industrie; Unbedenklichkeit von Lebensmitteln; Einschätzung der technischen Lösbarkeit aller Umweltprobleme; Bereitschaft, längere Einkaufswege für Nahrungsmittel aus biologischem Anbau in Kauf zu nehmen; Einstellung zum getrennten Sammeln von Müll über Papier und Glas hinaus; Bedeutung der Grünen für das allgemeine Umweltbewußtsein; Einschätzung des Gesundheitswerts biologischer Nahrungsmittel; Verzicht auf Kernenergie wegen der Verantwortung für künftige Generationen; die Bedeutung des Umweltschutzbeitrags eines jeden Einzelnen; Kaufverzicht bei Produkten von Umweltverschmutzern; Bevorzugung von Lebensmitteln ohne Konservierungsstoffe. Einschätzung der Folgen von Umweltschutzpraktiken im Alltag hinsichtlich ihrer allgemeinen Wirksamkeit und der eigenen Nutzung: Einstellung zur Wirksamkeit von Verbraucherzentralen; Beachtung von Sondermüllbestimmungen; Benutzung von Recyclingpapier und von Nachfüllpackungen; Verwendung biologisch abbaubarer Reinigungsmittel; Sortieren von Hausmüll und Ablehnung von Plastiktüten für den täglichen Einkauf; sparsamer Trinkwasserverbrauch; Verzicht auf Kunstdünger und auf Getränke in Aluminiumdosen; Verwendung wasserlöslicher Lacke; Verzicht auf Produkte mit giftigen Inhaltsstoffen; Verwendung biologisch angebauter Lebensmittel; Ablehnung unnötiger Verpackungen; Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte; Verzicht auf Einweggeschirr; Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel; nachträglicher Katalysatoreinbau; Verzicht aufs Auto für Kurzstrecken. Zustimmung zu ausgewählten Maßnahmen im Umweltschutz, wie z.B. intensivere Verbraucheraufklärung, Extraregale für umweltfreundliche Produkte in Geschäften, Kauf von Spraydosen mit Umweltschutzkennzeichen, Präferenz für ´offene´ Waren und Getränke in Pfandflaschen; Diskrepanz zwischen schöner Verpackung und Produktqualität; Einstellung zum Erhalt der Naturschutzgebiete in Ostdeutschland zu Lasten des Straßenbaus. Einstellung zur Umweltbelastung durch Auto und Verkehr (Skala): Erwartete Lösung von Umweltproblemen durch moderne Motorenkonzepte; Präferenz für umweltfreundliche statt leistungsstärkere Motoren; Auto als größter Umweltverschmutzer; Bereitschaft zum völligen Verzicht auf das Auto; Wünschbarkeit einer hohen Recyclebarkeit von Autos und einer Rücknahmeverpflichtung des Herstellers zur Rohstoffrückgewinnung; Einstellung zu finanziellen Anreizen für umweltbewußtes Verhalten von Autofahrern; Landschaftszerstörung durch Straßenbau; Einstellung zu gesetzlichen Zwängen zur Erstellung umweltfreundlicher Autos; Umweltfreundlichkeit des Katalysators und der Dieselabgase; Einstufung der Umweltfreundlichkeit von Dieselautos. Meinungen zu den Folgeerscheinungen des PKW-Verkehrs: Perzipierte Zunahme des PKW-Verkehrs am Wohnort und Einstufung dieser Entwicklung; Erträglichkeit der Folgeerscheinungen des PKW-Verkehrs und erwartete Verbesserungen durch weiteren Straßenbau. Einstellung zur Zukunft des Automobils: Zukunft ohne Auto vorstellbar; Stärkung der zentralen Bedeutung des Autos durch elektronische Verkehrsleitsysteme; Erforschung alternativer Energiequellen wie Rapsöl, Alkohol oder Wasserstoff für den Autoantrieb; Heimarbeit als Beitrag zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens; Zukunftschancen des Elektroautos; Wunsch nach staatlicher Förderung für die Anschaffung eines Elektroautos; Ablehnung des Elektroautos wegen umweltgefährdender Chemikalien in den Batterien; Solarauto als besonders umweltfreundlich; kombinierter Antrieb durch Elektro- und Verbrennungsmotor als Schritt zum umweltfreundlichen Auto; Einstellung zu Autobahngebühren. Kaufneigung für Bekleidung, Uhren, Schmuck, Wohnungseinrichtung, Fernsehgeräte, Videogeräte, Stereoanlage, Homecomputer, PC, Haus, Eigentumswohnung, Altersvorsorge, Auto, Motorrad, Urlaub, Reisen, Hobby, Sport, Essen, Trinken, Konzert, Oper, Theater, Bücher, Schallplatten, Ausbildung, Fortbildung, Antiquitäten und Kunstwerke. Detaillierte Erfassung aller im Haushalt verfügbaren Fahrzeuge wie Fahrrad, Auto, Campingbus, Wohnmobile, Wohnwagen und deren Nutzung im Alltag oder in der Freizeit; Anzahl der PKWs im Haushalt; Abstellmöglichkeit der eigenen PKWs in einer Garage oder am Straßenrand; Entfernung der Abstellmöglichkeit zur Wohnung; Führerscheinbesitz und Führerscheinklasse; Personenzahl im Haushalt mit PKW-Führerschein sowie Führerscheinklasse; Absicht zum Erwerb eines Führerscheins; Häufigkeit des Autofahrens bzw. Nutzung von Mitfahrgelegenheiten; Kraftfahrzeugfahren als Bestandteil des Berufs. Wichtigste Probleme und Schwierigkeiten im Straßenverkehr: Staus; Rücksichtslosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer; Spurwechsel ohne Blinkanzeige; Verkehrsberuhigungsmaßnahmen; Autoabgase beim Kolonnefahren; Überholmanöver von Lastwagenfahrern; Orientierungsprobleme in fremden Städten; viele Tempo-30-Zonen; zu viele LKWs auf den Straßen; zu wenig grüne Welle; Motorradfahrer im Pulk und beim Durchschlängeln; Schilderwald; Baustellen und Umleitungen; undisziplinierte und unbeleuchtete Radfahrer; permanente Unfallgefahr; Verkehrslärm und Verkehrsstauungen auf der Autobahn; Geschwindigkeitsbegrenzungen; Parkplatzsuche; unachtsame Fußgänger; unangemessene Winterausrüstung vieler Autos; ängstliche, unsichere und leichtsinnige Autofahrer. Einstellung zum Autofahren (Skala): Entspannung oder Spaß beim Autofahren; Autofahren als Notwendigkeit; Reduzieren der eigenen Geschwindigkeit aus Umweltgründen; Spaß am Schnellfahren auf der Autobahn; Verzicht auf Autofahren bei Nebel und Schnee; Angstgefühle und empfundene Anstrengungen beim Autofahren; Höflichkeit beim Autofahren; Autofahren als anstrengende Arbeit; Sportautos führen zu aggressivem Fahrstil; Spaß an kurvenreichen Strecken; Einstellung zum Automatikgetriebe; Fahrgenuß auf kleinen Landstraßen; dichtes Auffahren und Einsatz der Lichthupe bei Eile; Bedeutung zusätzlicher Sicherheitsreserven durch einen starken Motor; Tempolimit führt zu unkonzentriertem Fahren; Selbsteinstufung als sicherer Fahrer; gutes Gefühl durch müheloses Überholen anderer; defensive Fahrweise auch bei Zeitverlust; Risiko als Reiz des Autofahrens; Interesse an kleinen Wettrennen, z.B. beim Start an der Ampel. Eigentümer des hauptsächlich gefahrenen PKWs; Kauf oder Leasing; jährliche Kilometerleistung; Ausnutzung der möglichen Höchstgeschwindigkeit; Besitz von Autotelefon oder Mobilfunk; private Nutzungsmöglichkeiten eines Geschäftswagens; Entscheidungsträger beim Kauf des Geschäftswagens. Einstellung zum Auto (Skala): Wöchentliches Autowaschen; Freude am ziellosen Fahren und Imponieren mit dem Auto; Sparsamkeit oder Großzügigkeit beim Autokauf; Funktionalität des Autos im Vordergrund; Auto als Ausdruck des Lebensstils; Image der deutschen Automarken; Begeisterungsfähigkeit fürs Auto; das Auto als Symbol für Freiheit und Ungebundenheit; Auto als interessanter Gesprächsstoff; Understatement beim Auto; Kleinwagen im Stadtverkehr ausreichend; berufliche Nutzung oder Freizeitnutzung als Auswahlkriterien beim Autokauf; Auto als kurzfristiges oder langfristiges Konsumgut; Präferenz für schonende Fahrweise und Fahrkomfort; Interesse am jeweils neuesten Modell; Wichtigkeit des gepflegten Aussehens eines Autos; Leben ohne Auto als eine schreckliche Vorstellung; Bereitschaft, den PKW zu verleihen; Auto als Prestigeobjekt und Vergabe eines persönlichen Namens für das Fahrzeug. Meinung zu ausländischen Autos: Charakterisierung japanischer, italienischer, englischer, skandinavischer, amerikanischer, tschechischer und deutscher Fahrzeuge sowie ausländischer Fahrzeuge allgemein (Image); Herstellerland des präferierten PKW. Detaillierte Beurteilung der KFZ-Produkte aus den Herstellerländern Deutschland, Großbritannien, Japan, Schweden, Frankreich, Italien, Korea und USA (Split: Pro Interview wurden je zwei Länder gegenübergestellt): Beurteilung der Kraftfahrzeugprodukte bezüglich Verarbeitungssorgfalt, Design, Lebensdauer, Rohstoffqualität, Innovation, Prestige, Ausstattungsstandard, Forschungsstand, Konkurrenzfähigkeit, Umweltfreundlichkeit, Markenvertrauen, Marktanteil, Messepräsenz, Ideenreichtum, Ansehen auf dem Gebiet der Autotechnik, Modellpalette, Werkstattnetz, Zuverlässigkeit der Werkstätten, Image als Kleinwagen-, Oberklasse- oder Sportwagenbauer, Preis-Leistungsverhältnis. Einstellung zum Autokauf (Skala): Bedeutung von serienmäßigen Extras; Ansprüche an Innenausstattung, Qualität und Hochwertigkeit der verwendeten Materialien; Bevorzugung eines sportlich schnellen Autos oder eines Familienautos; Umweltverträglichkeit, technische Finessen, Motortyp, Prestige, Preisgünstigkeit, Neuwertigkeit und Markentreue als Kriterien für den Autokauf; Entscheidung des Familienrates; Bedeutung von Automobilwerbung; Erwägen eines Wagenwechsels. Einstellung zur Autotechnik (Skala): Wichtigkeit technischer Hilfsmittel zur Erleichterung des Autofahrens; Selbsteinstufung der Kenntnisse im Bereich der Autotechnik; Interesse an technischen Details oder Beschränkung auf die Funktionsfähigkeit eines Autos; Elektronik und Computer im Fahrzeugbau; erhöhte Zuverlässigkeit durch komplizierte Technik; Präferenz für höchstmöglichen technischen Sicherheitsstandard; Spaß an hoch technisierten Autos; Selbstreparatur; die Bedeutung passiver Sicherheit wie Airbag und ABS; hohe Geschwindigkeiten und Überforderung der meisten Fahrer; Hochleistungsautos bieten erhöhte Sicherheit. Einstellung zum Design (Skala): Interesse am zeitlosen Design und an seltenen Autos; Vergleich des früheren Autodesigns mit dem heutigen; Einstellung zum Windkanalstyling und zum extravaganten Design für Autos; Bedeutung des sportlichen Aussehens eines Autos und Wichtigkeit von Spoiler und tiefer gelegtem Fahrwerk; Unterschiedslosigkeit des Designs der heutigen Fahrzeuge; Interesse an individueller Formgebung bei einem Fahrzeug. Erwartungen an die Kraftfahrzeugwerkstatt und den Kundendienst (Skala): Wichtigkeit von Terminabsprachen, Gesprächen mit dem Werkstattmeister, Anfahrtswegen, termingerechten Abwicklungen von Wartungsarbeiten, detaillierter Kostenabrechnung, Informiertheit bei zusätzlichen Reparaturen, kurzfristigen Terminabsprachen, Vertrauen in die Werkstatt und kostenlosen Leihwagen bei längeren Reparaturen; Präferenz für ein dichtes Werkstattnetz des KFZ-Herstellers; gute Kundenbetreuung und Wunsch nach Service außerhalb der Öffnungszeiten; empfundene Werkstattabhängigkeit durch hochtechnisierte Autos. Einstellung zum Tuning und zum Leasen von Fahrzeugen (Skalen): Detaillierte Erfassung der Kaufkriterien für ein Auto und Ansprüche an die Ausstattung; Service und Kosten des Kraftfahrzeugs wie Versicherung, Steuer und Finanzierungsmöglichkeiten als Kriterien für den Kauf; Kaufanlaß; Markenbekanntheit und Sympathie für die Kraftfahrzeugmarken; Herkunftsland und Klasse der vom Befragten sowie von den übrigen Haushaltsmitgliedern gefahrenen Fahrzeuge; Klassifikation des Fahrzeuges nach einer Bildvorlage; Marke und Modell des früheren PKW-Besitzes und Anzahl der vorher gefahrenen PKW; erstes besessenes Fahrzeug (Einstiegsmarke); Kaufbereitschaft für eine andere Marke oder ein anderes Modell; Einstellung zu Cabrios, Sportwagen, Geländewagen, Großraumfahrzeugen, Dieselmotoren und Kombis; Bekanntheitsgrad von Kraftstoff- bzw. Benzinmarken; verwendete Kraftstoffsorte (bleifrei, Super) und Motorenöle; verwendete Ölqualität; Ölwechsel und Altölentsorgung; Kreditkartenbesitz von einer Mineralölgesellschaft; Bekanntheitsgrad von Reifenmarken und verwendeter Reifentyp; Verwendung von Sommerreifen und Winterreifen; Einkaufsquellen für Autozubehör und Autopflegemittel; Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherungen für das Fahrzeug; Autorechtsschutzversicherung und Schutzbrief; Mitgliedschaft in einem Automobilclub; Lebensphase des Befragten; Telefonbesitz; Ortsgröße; Mediennutzung; Werbefernsehen. Demographie: Alter (klassiert); Geschlecht; Familienstand; Schulbildung; Beruf; berufliche Position; Berufstätigkeit; Einkommen; Haushaltseinkommen; Haushaltsgröße; Haushaltszusammensetzung; Haushaltungsvorstand; Anzahl der Erwachsenen im Haushalt; Bundesland.
Temporal Coverage
  • 1991-11 / 1992-05
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
In Privathaushalten lebende deutsche Staatsangehörige ab 14 Jahren
Sampling
Auswahlverfahren Kommentar: Mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl
Collection Mode
  • Mündliche und schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 10975
    Number of Variables: 1571
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Alternative Identifiers
  • ZA2221 (Type: ZA-No.)
Publications
  • SPIEGEL-Dokumentation: Auto, Verkehr und Umwelt. Hamburg: SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein, 1993.

Update Metadata: 2021-04-07 | Issue Number: 89 | Registration Date: 2010-07-22