AIDS im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland 2008

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset : Umfrage- und Aggregatdaten
Creator
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln
Publication Date
2015-01-31
Contributor
  • forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen, Berlin/ Dortmund (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Medicine
  • CESSDA Topic Classification:
    • Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
    • Gesundheitsfürsorge und medizinische Betreuung
    • Schwangerschaft, Familienplanung und Abtreibung
Description
  • Abstract

    Informations- und Kommunikationsverhalten sowie Wissen, Einstellungen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit AIDS. Einstellung zur Aufklärung über AIDS und Einstellung zu HIV-Infizierten. Informationsverhalten, Wissen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Themen: Zufriedenheit mit dem eigenen Gesundheitszustand; Achten auf eigene Gesundheit; größte Gesundheitsprobleme für die deutsche Bevölkerung; gefährlichste Krankheiten im Land; Wissen über AIDS; Verlauf von AIDS; Einschätzung der AIDS-Infektionsgefahr in ausgewählten Situationen; Ansteckungsgefahr vor Ausbruch der Krankheit; Wissen über die Übertragungsmöglichkeiten von AIDS (Infektionswege); Bekanntheit des HIV-Antikörper-Tests; Kenntnis der Bedeutung des Testergebnisses HIV-positiv; äußerliche Anzeichen für HIV-positiv; persönliche Kontakte zu HIV-Positiven oder AIDS-Kranken; Verhalten bei Ansteckung mit AIDS im persönlichen Umfeld; Sorge um eigene AIDS-Erkrankung bzw. um AIDS im Bekanntenkreis; Zeitpunkt der Sorge um eigene AIDS-Erkrankung; eigene Infektionswahrscheinlichkeit durch Geschlechtsverkehr; genutzte Informationsquellen über AIDS; Häufigkeit von Gesprächen im Freundeskreis über AIDS; eigene Meinungsführerschaft zum Thema AIDS; Rezeption von AIDS-Broschüren der Gesundheitsbehörden; eine oder mehrere AIDS-Broschüren gelesen; Art und Zeitpunkt der letzten Rezeption von AIDS-Aufklärung (Broschüren, TV-Spots, Werbefilme im Kino, Anzeigen bzw. Vorträge); Art der Informationsveranstaltung (öffentliche Veranstaltung, Betrieb, Schulunterricht); nur Befragte im Alter von 16 bis 44 Jahren: Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen zum Thema AIDS (Mitmach Parcour Aids, Ausstellung ´Liebesleben´, Jugendfilmtage Aids); AIDS als Unterrichtsthema in der eigenen Schulzeit und Bewertung des erworbenen Wissens über AIDS durch die Schule; wieder alle: Häufigkeit der Internetnutzung; Internet als Informationsquelle zum Thema AIDS und Zeitpunkt der letzten Internetnutzung zu diesem Thema; Besuch der Websites ´Gib AIDS keine Chance´, ´Mach´s mit´ und ´Weltaidstag.de´; Bekanntheit der Plakataktion ´Gib AIDS keine Chance´ und ´Mach´s mit´ unter Verwendung von Obst und Gemüsemotiven; Zeitpunkt der letzten Wahrnehmung dieser Plakate; Bekanntheit der ´Kondome schützen´ und ´Mach´s mit´- Radio-Werbespots (Werbeerfolgskontrolle); Zeitpunkt der letzten Information durch Radio-Werbespots; Bekanntheit der Gemeinschaftsaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Aids-Hilfe und der Deutschen Aids-Stiftung zum Welt-Aids-Tag; Bekanntheit der zentralen telefonischen AIDS-Beratung; Selbsteinschätzung der Informiertheit über AIDS; Interesse am Thema Schutz vor AIDS; Interesse an der Lebenssituation von AIDS-Kranken und AIDS-Infizierten; Interesse an medizinischen Forschungsberichten zum Thema AIDS; Einstellung zur Kondomnutzung bei neuer Sexualbeziehung; eigener Vorschlag zur Kondomnutzung; Selbsteinschätzung der Fähigkeit einen neuen Partner von der Kondomnutzung zu überzeugen; Einschätzung der Zustimmung der Bevölkerungsmehrheit zur Kondomnutzung am Anfang einer Liebesbeziehung; neue intime Beziehung in den nächsten Monaten vorstellbar; Gesprächsabsicht mit dem neuen Partner über AIDS; Geschlechtsverkehr in den letzten 12 Monaten; Alter beim ersten Geschlechtsverkehr; Sexualverhalten; mehrere Partner im letzten Jahr und Anzahl der Partner; Erfahrung mit Kondomen und empfundene Beeinträchtigung des sexuellen Erlebens durch Kondome; Kondomnutzung und Kondomnutzungshäufigkeit; Gründe für die Kondomverwendung (Empfängnisverhütung, Schutz vor AIDS bzw. vor anderen Ansteckungen); spontane Sexualkontakte mit einem unbekannten Partner im letzten Jahr; Häufigkeit der Kondomverwendung bei spontanen Sexualkontakten mit unbekannten Partnern; Gedanken über den Schutz vor AIDS bei letztem Sexualkontakt mit unbekanntem Partner; Einschätzung des Infektionsrisikos in dieser Situation; Alkoholeinfluss bei Sex ohne Kondom mit unbekanntem Partner; Kondomverfügbarkeit beim letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr mit unbekanntem Partner; Unbeliebtheit von Kondomen als Grund für letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr mit unbekanntem Partner; Bereitschaft zur Betreuung von HIV-Infizierten; Einstellung zur Ausgrenzung von AIDS-Kranken; Selbsteinschätzung der Informiertheit über den Schutz vor AIDS; Befürwortung der AIDS-Aufklärung in den Medien; Kennenlernen des letzten Sexualpartners über das Internet; Thematisierung von AIDS und den Gebrauch von Kondomen zu Beginn der neuen Beziehung; Kondomverwendung nur am Anfang der Beziehung; Wissen über die richtige Handhabung von Kondomen zur Vermeidung einer HIV-Infektion; Einschätzung der Materialsicherheit von Marken-Kondomen in Bezug auf den Schutz vor AIDS; Widerwillen gegen Kondome; derzeitiger Besitz von Kondomen; Jahr der letzten Urlaubsreise; Sexualkontakte im Urlaub und Häufigkeit der Kondomnutzung bei Urlaubsbekanntschaften; im Falle von Sexualkontakten ohne Kondomverwendung mit Urlaubsbekanntschaften: vorher Gedanken wegen AIDS, Einschätzung des AIDS-Infektionsrisikos, Alkoholeinfluss, Kondomverfügbarkeit, Unbeliebtheit von Kondomen als Grund für letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Urlaubsbekanntschaft; Kondomnutzung beim letzten Geschlechtsverkehr; HIV-Antikörpertest (AIDS-Test) durchgeführt; Anzahl durchgeführter AIDS-Tests; Zeitpunkt des letzten AIDS-Tests; feste Arztpraxis im Krankheitsfall; Fachrichtung des Arztes; Bekanntheit sexuell übertragbarer Krankheiten (STI sexually transmitted infections); Wissenstest zur Übertragbarkeit ausgewählter Krankheiten bei Sexualkontakten; Gedanken über eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten in der Vergangenheit und Zeitpunkt; Arztbesuch wegen der letzten Ansteckungsbefürchtungen; Gründe für unterlassenen Arztbesuch; Versuch der Selbstbehandlung ohne ärztliche Hilfe; Selbsteinschätzung der Informiertheit über sexuell übertragbare Krankheiten; Informationswunsch zu diesem Thema; Wichtigkeit von Informationen zu Ansteckungswegen, körperlichen Anzeichen für eine Ansteckung, Schutz vor Ansteckung und Behandlungsmöglichkeiten von sexuell übertragbaren Krankheiten; genutzte Informationsquellen in den letzten fünf Jahren zum Thema sexuell übertragbare Krankheiten: Informationsbroschüre, ärztliche Beratung, Internetrecherche; präferierte Informationsquelle zum Thema sexuell übertragbare Krankheiten (Broschüre versus Arzt, Internet versus Arzt, Broschüre versus Internet); Bekanntheit neuer AIDS-Behandlungsmethoden. Sexuelle Orientierung (nur männliche Befragte im Alter von 16-65 Jahren): sexuelle Beziehung zu einem Mann; sexuelle Beziehung zu einem Mann im letzten Jahr; Vorstellbarkeit einer sexuellen Beziehung zu einem Mann. Demographie: Alter (Geburtsjahr); Altersgruppen; Geschlecht; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; fester Partner; sexuelle Beziehung zum Partner; Beziehungsdauer; erwartetes Andauern der Beziehung in zwei Jahren; Zeitpunkt der letzten sexuellen Beziehung; Erwerbstätigkeit; berufliche Stellung; höchster Schulabschluss bzw. Hochschulabschluss; Haushaltsgröße; Personenzahl im Haushalt ab 16 Jahren; Geburtsland des Befragten; Staatsangehörigkeit; Jahr des Zuzugs nach Deutschland; Geburtsland und Staatsangehörigkeit von Mutter und Vater (Migrationshintergrund); Muttersprache Deutsch bzw. Einschätzung der eigenen Deutschkenntnisse. Zusätzlich verkodet wurde: Erhebungszeitraum (Beginn und Ende); Befragungsjahr; Befragungsgebiet West/Ost; Bundesland; Ortsgröße (BIK-Regionen); Gewichtungsfaktor; Indizes: Reichweite von Medien; Nutzung von Angeboten intensiver Aufklärung; Risikonähe.
Temporal Coverage
  • 2008-10-21 / 2009-01-12
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Deutsch sprechende Personen ab 16 Jahren in Privathaushalten mit Telefonanschluss
Sampling
Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl; Auswahlverfahren Kommentar: Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl
Collection Mode
  • Telephone interview: CATI
  • Telefonisches Interview: CATI (Computerunterstützte telefonische Befragung)
Data and File Information
  • Number of Variables: 503
Note
Die Studie ist Teil einer jährlich durchgeführten Wiederholungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Availability
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A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Rights
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Alternative Identifiers
  • ZA5122 (Type: ZA-No.)
  • BZgA (Type: FDZ)
  • BZgA (Type: FDZ)
Publications
  • forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH: AIDS im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik 2008. Berlin: Feldbericht, Februar 2009.
  • forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH: Aids im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland 2008. Berlin: Tabellenband, Januar 2009

Update Metadata: 2021-04-07 | Issue Number: 20 | Registration Date: 2015-03-11