Politische Einstellungen, politische Partizipation und Wählerverhalten im vereinigten Deutschland 1998

Version
2.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Falter, Jürgen W. (Universität Mainz)
  • Gabriel, Oscar W. (Universität Stuttgart)
  • Rattinger, Hans (Universität Bamberg)
Publication Date
2011-09-28
Contributor
  • GFM GETAS (IPSOS), Hamburg (Data Collector)
  • GFM GETAS (IPSOS), Hamburg (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Political Attitudes and Behavior
Description
  • Abstract

    Politische Einstellungen und politische Partizipation im vereinigten Deutschland. Kumulierter Datensatz aus den Datensätzen der vier weitgehend identischen Querschnittbefragungen zu zwei verschiedenen Befragungszeitpunkten. Themen: Die nachfolgend aufgeführten Fragen wurden in mindestens einer Erhebung gestellt: Beurteilung der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage sowie der Wirtschaftslage im Vorjahr; Konjunkturerwartung; eigene wirtschaftliche Lage; Kenntnis der Wichtigkeit von Erststimme und Zweitstimme; Demokratiezufriedenheit; Politikinteresse; Sicherheit der eigenen Wahlbeteiligungsabsicht und der eigenen Wahlentscheidung; Art der Stimmabgabe als Briefwahl oder Urnenwahl; gleiche Wahlentscheidung nach Kenntnis des Ausgangs der Wahl; Parteipräferenz (Sonntagsfrage, Erststimme und Zweitstimme); Zeitpunkt der Wahlentscheidung; wichtigste Gründe für die eigene Wahlentscheidung; Gründe für Wahlabsicht und Nichtwahl; geschätzte Sicherheit des Einzugs ausgewählter kleinerer Parteien in den Bundestag; erwarteter Wahlgewinner bei der Bundestagswahl; Bewertung der Demokratie als Staatsidee; wichtigste Gründe der Unzufriedenheit mit den Parteien; Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Bundestagswahl; Intensität der Verfolgung des Wahlkampfs; Responsivität: Beurteilung von Parteipolitikern und ihrer Arbeit sowie ihres Verhältnisses zum Bürger (Skala); wichtigste Probleme des Landes; Issue-Relevanz und Issue-Kompetenz der Parteien; Efficacy: Einflussmöglichkeiten der Bürger auf die Parteien und die Regierung (Skala); Einschätzung der Position der wichtigsten Parteien zu den Themen Kernenergie, Ausländerzuzug, europäische Einigung; eigene Position zu diesen Themen und Wichtigkeit einer Problemlösung; Wichtigkeit von Forschungsförderung und Geschlechtergleichstellung sowie eigene Position in diesen Fragen; Zufriedenheit mit der Aufgabenerfüllung des Staates in diesen Fragen; Wohnort vor der Wende; Beurteilung des persönlichen Lebensstandards, der Gerechtigkeit der Einkommensverteilung, der sozialen Sicherheit, des Zusammenhalts der Menschen untereinander und des Kriminalitätsschutzes für die Bürger; Kenntnis der genauen Anzahl der Bundesländer in der Bundesrepublik; Sympathie-Skalometer für die CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, die Republikaner, die PDS und die DVU; Postmaterialismus (Inglehart-Index); Institutionenvertrauen: Vertrauen in den Bundestag, in das Bundesverfassungsgericht, in die Bundesregierung, die Gerichte, die Polizei, die Verwaltung, die Kirchen, die Parteien, die Bundeswehr, die Gewerkschaften, in Umweltschutzgruppen und in Wirtschaftsverbände sowie Arbeitgeberverbände; Kanzlerpräferenz; Sympathie-Skalometer für die Kanzlerkandidaten Kohl und Schröder; Einschätzung der Eigenschaften der beiden Kanzlerkandidaten bezüglich Sympathie, Vertrauenswürdigkeit, Tatkraft und ihrer Vorstellungen zur Ankurbelung der Wirtschaft; politische Partizipation (Skala); Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Vertretenheitsgefühl in ausgewählten Verbänden, Institutionen und Parteien; wichtigste Gruppe bzw. Interessenvertretung; Beurteilung der Parteien in ihrer Nähe zu Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Umweltschutzgruppen und zu den einzelnen Kirchen; gesellschaftliche Wertorientierungen (Skala); Zufriedenheit mit der Bundesregierung; geographische Verbundenheit: Verbundenheit mit der Gemeinde, der Region, dem Teilstaat und Deutschland als Ganzem; Einstufung der Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Mediennutzung: Lesen von lokalen, regionalen und überregionalen Tageszeitungen; Nutzung politischer Sendungen im Fernsehen; Einschätzung der Gerechtigkeit der Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik; Einschätzung der Benachteiligung von Bevölkerungsgruppen in der Gesellschaft; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Häufigkeit des Aufenthalts im jeweils anderen Teil Deutschlands nach der Vereinigung; Extremismusskala: Nationalstolz, Verstaatlichungswunsch für Wirtschaftsunternehmen, Allgemeinwohl vor Verbandsinteressen, amerikanischer Imperialismus als Gefahr für den Weltfrieden, Diktatur als die bessere Staatsform, gute Seiten am Nationalsozialismus, Ausbeutung von Arbeitern und Dritte-Welt-Ländern, Hitler und Judenvernichtung, Überfremdung der Bundesrepublik, DDR mit mehr positiven Seiten, nationalitätenübergreifende Ehen, zu großer Einfluss der Juden, Sozialismus als gute Idee, Andersartigkeit der Juden und Verständnis für Anschläge auf Asylbewerberheime; Selbstbild und Fremdbild der Deutschen in Ost- und Westdeutschland. Demographie: Geschlecht; Geburtsmonat; Geburtsjahr; Bundesland; Wohndauer und zugezogen in das Bundesland; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Kirchenverbundenheit des Elternhauses; Mitgliedschaften in Bürgerinitiative, Partei, Berufsvereinigung oder Gewerkschaft; Parteineigung; Bedeutung der Parteineigung (Skala); Parteiidentifikation; Parteineigung hinsichtlich westlicher Parteien vor der Wende (nur im Osten gefragt); Dauer dieser Parteineigung; Bildung und Schulabschluss; angestrebter Schulabschluss; berufliche Lehre; Berufstätigkeit; unfreiwilliger Arbeitsplatzwechsel oder Arbeitslosigkeit seit 1990; Ausscheiden aus dem Berufsleben seit 1990; Beschäftigung im öffentlichen Dienst; Beruf; Familienstand; Haushaltsvorstand; Bildung; Berufstätigkeit; unfreiwilliger Arbeitswechsel; Arbeitslosigkeit; Beschäftigung im öffentlichen Dienst und Berufsgruppenzugehörigkeit des Haushaltsvorstands sowie des Partners; Zusammenleben mit einem Partner; Haushaltsgröße; Anzahl der Personen ab 16 Jahren im Haushalt; Beitrag zum Haushaltseinkommen; Haushaltsnettoeinkommen; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit und Schichtzugehörigkeit des Elternhauses; Gemeindegröße; Telefonbesitz; Bereitschaft zur nochmaligen Interviewteilnahme.
Temporal Coverage
  • 1998-08 / 1998-11
  • 1998-08 / 1998-11
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
  • Germany (DE)
Sampled Universe
In Privathaushalten lebende deutsche Staatsangehörige ab 16 Jahren
Sampling
Das ADM-Master-Sample ist ein geschichtetes, dreistufiges Zufallsauswahlverfahren und basiert auf der Wahlbezirkseinteilung von Bundestagswahlen. Es wurden zwei Netze des ADM-Stichprobensystems eingesetzt, wobei in Ostdeutschland ein Doppelnetz verwendet wurde, was bedeutet, dass für eine disproportionale Stichprobe diese verdoppelt wurde. Die Zielhaushalte wurden nach dem Random-Route-Verfahren ausgewählt, die Zielperson im Haushalt wurde per Schwedenschlüssel ermittelt.
Collection Mode
  • Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
  • Mündliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Number of Variables: 300
    Type of Data: SPSS
  • Number of Variables: 300
Note
Der hier dargestellte Datensatz besteht aus 4 Teilerhebungen. Sie setzen sich aus Vorwahl- und Nachwahluntersuchungen jeweils im Ost- und Westteil der Bundesrepublik zusammen. Der Fragebogen der Studie wurde in Zusammenarbeit mit der auf informeller Basis gegründeten Vorbereitungsgruppe Deutsche Nationale Wahlstudie (DNW) entwickelt. Die Studie ist Teil eines kumulierten Datensatzes der Jahre 1994 und 1998 (ZA-Studien-Nr. 3064).
Availability
Download
A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Publications
  • Heindl, Markus: Auswirkungen individueller Parteipräferenzen auf die Bewertung der wirtschaftlichen Lage 1994-2002. Norderstedt: GRIN Verlag 2003

Update Metadata: 2015-09-01 | Issue Number: 12 | Registration Date: 2011-09-28