Studiensituation und studentische Orientierungen 1989/90 (Studierenden-Survey)

Version
1.1.0
Resource Type
Dataset : Umfrage- und Aggregatdaten
Creator
  • Peisert, Hansgert (Forschungsprojekt Studiensituation, Universität Konstanz)
  • Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Bonn
Publication Date
2016-03-31
Contributor
  • H. Peisert, Forschungsprojekt Studiensituation, Universitaet Konstanz (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • University, Research, the Sciences
  • CESSDA Topic Classification:
    • Berufstätigkeit
    • Schule Erziehung nach der Pflichtschulzeit
    • Politische Verhaltensweisen und Einstellungen/Meinungen
    • Wirtschaftliche Lage und Indikatoren
Free Keywords
Schema: TheSoz
Schulbildung; Studienfach; Studienverlauf; Hochschulpolitik; Studienbedingung; Akademiker; Berufsaussicht
Description
  • Abstract

    Studiensituation und studentische Orientierung. Themen: 1.) Fachstudium und Hochschulzugang: Erststudium oder Zweitstudium; Fächerkombination; Praxissemester; Bewerbung über ZVS oder direkt an die Hochschule; angestrebter Studienabschluß; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung; Art des Gymnasiums; Besuch der reformierten Oberstufe; Abiturfächer; Durchschnittsnote im Abschlußzeugnis; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; inhaltlicher Zusammenhang zwischen Ausbildung bzw. Berufstätigkeit und dem Studienfach. 2.) Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; in die Entscheidung einbezogene Hochschularten; Berücksichtigung von Ausbildungsmöglichkeiten als Alternative zum Studium; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Einschätzung der Nützlichkeit von Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, Spezialisierung, fachübergreifendem Studium, praktischer Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, beruflicher Bildung, hochschulpolitischem Engagement, schnellem Studienabschluß, Zusatzqualifikation durch Zweitstudium oder Promotion für die persönliche Entwicklung und die Verbesserung von Berufsaussichten; Nutzen des Hochschulstudiums; Präferenz für neigungsorientiertes oder an späteren Berufschancen orientiertes Studium; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen. 3.) Lern- und Arbeitsverhalten: Beherrschte Arbeitstechniken in bezug auf ein optimales Lernen und Studieren; Selbsteinschätzung von Konzentrationsfähigkeit, Eigeninitiative, Auffassungsgabe, Entdeckerfreude, Kritikfähigkeit, Sorgfalt und Genauigkeit beim Arbeiten; Bewertung des schulisch vermittelten Wissens; Beteiligung an Vor- bzw. Brückenkursen; Beurteilung des Nutzens von Brückenkursen; Besuch fachübergreifender Lehrveranstaltungen; Beeinträchtigung des Studiums aufgrund großer Studentenzahlen; Lern- und Leistungsorientierung; Selbstbewertung der Studienleistungen; Lernverhalten; Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium; Reglementierung des Studiums; Studienverlauf und Studienplanung; Semesterverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren. 4.) Studienweg und Studienverlauf: Abgelegte Zwischenprüfung und Durchschnittsnote; Selbstbewertung der eigenen Studienleistungen; Determinanten des bisherigen Studienerfolgs; Beschäftigung als studentische Hilfskraft oder Tutor; zeitliche Aufwendungen für verschiedene studienbezogene Tätigkeiten; Bezug der Erwerbstätigkeit während der Vorlesungszeit zum Studium. 5.) Fragen zur studentischen Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; ausreichende finanzielle Mittel und monatlich zur Verfügung stehendes Geld; Baföganteil; Erwerbstätigkeit in den letzten beiden Semestern; Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche; tatsächliche und präferierte Studiensituation; Beurteilung der derzeitigen Wohnsituation; Zulassung über die ZVS; Vorliegen örtlicher Zulassungsbeschränkungen; Gründe für die Hochschulwahl; Hauptfachwechsel; Fachhochschulwechsel; Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Praktikum im Ausland; Mitarbeit an Forschungsprojekten; geplanter Studienverlauf und erwogener Fachwechsel bzw. Abbruch des Studiums; Hochschulsemesterzahl; Fachsemesterzahl; voraussichtliche Fachsemesterzahl bei Abschluß. 6.) Kontakt und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu Bekannten außerhalb der Universität, zu Familienmitgliedern, zu Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, zu Assistenten, zu ausländischen Studenten, Professoren und im zukünftigen Berufsfeld sowie Wunsch nach vermehrten Kontakten zu diesen Gruppen; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Wichtigkeit der Betreuung und Beratung in ausgewählten Bereichen des Studiums; persönliches Erleben der Studiensituation; Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Repräsentation eigener hochschulpolitischer Ansichten durch den derzeitigen ASTA; perzipierte Unterschiede in der Hochschulsituation von Männern und Frauen; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule; Beurteilung der Struktur, Qualität und der Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene soziale, fachliche wie intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Bafög-Förderung unter verschiedenen Aspekten; wichtigste Änderung zur Verbesserung der persönlichen Studiensituation; Gespräche mit dem Hochschullehrer über mögliche Promotionsabsichten bzw. einer Übernahme einer Assistentenstelle; Zufriedenheit mit der Entscheidung zum gewählten Studienfach oder Interesse an einer anderen Ausbildung; Aspekte des studentischen Lebens; die Bedeutung des Studiums in der derzeitigen Lebenssituation bzw. Studiumsorientierung; Bewertung von Aspekten des studentischen Lebens und Zufriedenheit mit dem Studentendasein. 7.) Vorstellungen über Hochschule und Wissenschaft: Derzeitig festgestellte sowie gewünschte wichtigste Aufgabe der Hochschule; präferierte Ziele einer Hochschulreform; Einstellung zu ausgewählten Formen hochschulpolitischen Protestes oder Kritik; Einstellung zum technischen Fortschritt. 8.) Rolle und Chancen von Hochschulabsolventen: Höhere Verantwortung von Hochschulabsolventen gegenüber der Allgemeinheit; Spezifizierung besonderer Eigenschaften und Fähigkeiten von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Nichtakademikern; Einstellung zu erhöhtem Einkommen und sozialem Status von Hochschulabsolventen; perzipierte Veränderungen der Chancen des gesellschaftlichen Aufstiegs für Akademiker. 9.) Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; Berufsaussichten; Bemühungen um einen Arbeitsplatz; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten. 10.) Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen: Wichtigkeit der Lebensbereiche; Charakterisierung der Gesellschaft der Bundesrepublik sowie der Hochschule anhand eines Eigenschaftsprofils; Präferenz für Arbeit oder Familie, bezogen auf den Befragten sowie beim Partner bzw. bei der Partnerin; Politikinteresse im Bereich der allgemeinen Politik sowie auch Interesse an hochschulpolitischen Fragen; Einstellung zur Demokratie und zum politischen System in der Bundesrepublik (Skala); Bewertung von Aussagen über Mitwirkungsmöglichkeiten in der Politik; persönliche Übereinstimmung mit politischen Grundrichtungen; Einstellung zu ausgewählten politischen Zielen; alternative Orientierungen und Tätigkeiten (Beteiligung an Wohngemeinschaften, Bürgerinitiativen, Friedensbewegungen, autonomen Arbeitskollektiven und Frauengruppen); Ausmaß der Verwirklichung allgemeiner gesellschaftlicher und demokratischer Ziele in der Bundesrepublik; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum im Vergleich zu verschiedenen Gruppen; Einschätzung der sozialen Unterschiede im Lande; Legitimation von sozialer Ungleichheit; Einstellung zur Leistungsorientierung und zum Wettbewerbsprinzip. Demographie: Geschlecht; Alter; Familienstand; Kinderzahl; Studienort; Studienort auch Heimatort; Schulabschluß, Berufsausbildung und berufliche Position der Eltern (soziale Herkunft).
Temporal Coverage
  • 1989-12 / 1990-04
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
    BRD einschl. West-Berlin
Sampled Universe
Studenten an den Universitäten München, Hamburg, Bochum, Frankfurt, Freiburg, der TU Berlin, der TH Karlsruhe und der Gesamthochschule Essen sowie den Fachhochschulen Coburg, Frankfurt, Hamburg, Kiel, Koblenz, München
Sampling
Wahrscheinlichkeitsauswahl: Einfache Zufallsauswahl; Auswahlverfahren Kommentar: Zufallsauswahl
Time Dimension
  • Cross-section
Collection Mode
  • Self-administered questionnaire: Paper
  • Schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 8812
    Number of Variables: 615
Note
Erhebungseinheit: Studierende### Die Umfrage wurde im Wintersemester 1989/90 durchgeführt und ist Teil einer Befragungsreihe. Die übrigen Studien sind unter den ZA-Studien-Nrn. 1884, 1885, 2416, 3130, 3131, 3511 und 4208 archiviert.
Availability
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A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
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Alternative Identifiers
  • ZA2417 (Type: ZA-No.)
  • 1 (Type: VerbundFDB)
Relations
  • Is new version of
    DOI: 10.4232/1.2417
Publications
  • Bargel, Tino; Sandberger, Johann Ulrich; Ramm, Michael: Studiensituation und studentische Orientierung: Vierte Erhebung zur Studiensituation an Universitäten und Fachhochschulen. Kurzfassung. Bonn: Bundesminister für Bildung und Wissenschaft 1992. Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. (Bildung - Wissenschaft - Aktuell 9/92)

Update Metadata: 2021-04-07 | Issue Number: 22 | Registration Date: 2016-04-01