Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2009

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln
Glücksspielverhalten. Wahrnehmung von Glücksspielwerbung. Affinität zum Glücksspiel. Wahrnehmung, Relevanz und Wissen zum Thema problematisches Spielen und Beratung. Subjektive Belastung. Pathologisches Spielen. Wahrnehmung von Informationen und Aufklärungsmaßnahmen zur Glücks...
published 2017-06-30, Version 1.0.0
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German

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Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2009

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln

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2017-06-30

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Contributors

forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen, Berlin

Methods

Sample

Sampled Universe
Deutschsprechende Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren in Privathaushalten mit Telefonanschluss
Sampling
Probability: Multistage; Auswahlverfahren Kommentar: Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl

Collection Mode

  • Telephone interview: CATI
  • Telefonisches Interview: CATI (Computerunterstützte telefonische Befragung)

DataSets and Files

  • Number of Variables: 449

Description

  • Abstract

    Glücksspielverhalten. Wahrnehmung von Glücksspielwerbung. Affinität zum Glücksspiel. Wahrnehmung, Relevanz und Wissen zum Thema problematisches Spielen und Beratung. Subjektive Belastung. Pathologisches Spielen. Wahrnehmung von Informationen und Aufklärungsmaßnahmen zur Glücksspielsucht. Themen: 1. Glücksspielverhalten: Generelle Teilnahme an Gesellschaftsspielen um Geld im Freundeskreis und in den letzten 12 Monaten; Teilnahmehäufigkeit an Gesellschaftsspielen um Geld in den letzten 12 Monaten; Spieldauer in Stunden bzw. Minuten und Ausgaben in Euro pro Spieltag; Art (Spielformen) der Gesellschaftsspiele (Black Jack, Poker, Würfelspiele, andere Spiele z.B. Kartenspiele allgemein, Brettspiele allgemein, Gesellschaftsspiele, Würfelspiele allgemein, Backgammon, Bingo, Binokel, Canasta, Rommé usw.); Kenntnis einer Spielhalle in der Nähe der Wohnung; geschätzter Anteil der bekannten Kneipen, Gaststätten usw. mit Geldspielautomaten; jemals in Spielhallen, Gaststätten oder Imbissbuden an Geldspielautomaten um Geld gespielt; Teilnahme in den letzten 12 Monaten und Teilnahmehäufigkeit; Spieldauer in Stunden bzw. Minuten und Ausgaben in Euro pro Spieltag; Spielorte (Spielhallen, Gaststätten, Imbissbuden, sonstige wie Casino/Spielcasino, Schiff, Fähre); Internetnutzung; Kenntnis einer Internetadresse für Wetten oder Spiele mit Geldeinsatz; jemals Geldeinsatzspiele im Internet gespielt; Teilnahme in den letzten 12 Monaten und Teilnahmehäufigkeit an Geldeinsatzspielen im Internet; Spieldauer in Stunden bzw. Minuten und Ausgaben in Euro pro Spieltag; Art der Geldeinsatzspiele im Internet (Automatenspiele, Roulette, Black Jack, Poker, andere Gewinn-Spiele); Art des Einsatzes (Geld, Spielgeld, beides); Teilnahme an Geldeinsatzspielen im Internet seit Jahresbeginn; jemals an Quizsendungen im Fernsehen teilgenommen; Teilnahme an Quizsendungen in den letzten 12 Monaten und Teilnahmehäufigkeit; Ausgaben (Telefongebühren) pro Spieltag; genereller Besuch eines Spielcasinos; jemals im Spielcasino an Geldspielautomaten gespielt; in den letzten 12 Monaten im Spielcasino an Geldspielautomaten gespielt und Teilnahmehäufigkeit; Spieldauer in Stunden bzw. Minuten und Ausgaben in Euro pro Spieltag; jemals Geldeinsatzspiele im Spielcasino gespielt; Teilnahme in den letzten 12 Monaten und Teilnahmehäufigkeit an Geldeinsatzspielen im Spielcasino; Spieldauer in Stunden bzw. Minuten und Ausgaben in Euro pro Spieltag; Art der Geldeinsatzspiele im Spielcasino (Roulette, Black Jack, Poker, andere Spiele); jemals riskante Börsenaktivität im Hinblick auf schnellen Gewinn; riskante Börsenaktivität in den letzten 12 Monaten; Sportwetten: generelle Teilnahme an Sportwetten; generelle Teilnahme an Oddset, Toto, Pferdewetten und sonstigen Sportwetten; Teilnahme in den letzten 12 Monaten sowie Teilnahmehäufigkeit an den vorgenannten Sportwetten; Ausgaben in Euro pro Spieltag; Spielorte für Oddset, Toto, Pferdewetten und sonstige Sportwetten (über Lotto- oder Toto-Annahmestellen, Internet, Wettbüro, Pferderennbahn oder andere Wege); Teilnahme an Oddset, Toto, Pferdewetten und sonstigen Sportwetten im Internet seit Jahresbeginn; jemals Lotto ´6 aus 49´ gespielt; Teilnahme an Spiel 77 oder Super 6; Teilnahme an Lotto ´6 aus 49´ bzw. an Spiel 77 oder Super 6 in den letzten 12 Monaten; Teilnahmehäufigkeit an Ziehungen des Samstags- und Mittwochslottos in den letzten 12 Monaten; Ausgaben in Euro pro Ziehung; Spielorte für Lotto ´6 aus 49´ (über Annahmestellen, gewerbliche Anbieter wie z.B. Faber, Internet oder andere Wege); Teilnahme an Lotto ´6 aus 49´ im Internet seit Jahresbeginn; erhöhte Teilnahmewahrscheinlichkeit bei hohem Lotto-Jackpot; erhöhter Einsatz bei hohem Jackpot; Höhe des Lotto-Jackpots in Millionen für größere Motivation; Erhöhung des Einsatzes nach geknacktem Jackpot; Bereitschaft zur Teilnahme an einem weiteren Lotto-Spiel; Kenntnis der besonderen Auslosung Extra-Lotto; Teilnahme an Extra-Lotto; jemals Keno gespielt; Teilnahme an Keno in den letzten 12 Monaten und Teilnahmehäufigkeit; Ausgaben in Euro pro Ziehung; Spielorte für Keno (über Annahmestellen, Internet oder andere Wege); Teilnahme an Keno im Internet seit Jahresbeginn; Lotterien: jemals an Lotterien allgemein teilgenommen; jemals an Klassenlotterien, Fernsehlotterien oder sonstigen Lotterien wie z.B. Glücksspirale teilgenommen und Teilnahmehäufigkeit in den letzten 12 Monaten; jeweilige Ausgaben in Euro für Lose dieser Lotterien pro Monat; Spielorte (Loskauf) für diese Lotterien (über Annahmestellen, Internet, Telefon, Banken, Sparkassen, Postbanken oder andere Wege); Teilnahme an Klassenlotterien, Fernsehlotterien oder sonstigen Lotterien im Internet seit Jahresbeginn; Teilnahme an einer Sofortlotterie (Rubbellose oder Aufreißlose) allgemein und in den letzten 12 Monaten; Teilnahmehäufigkeit in den letzten 12 Monaten und Ausgaben in Euro für Rubbellose oder Aufreißlose; Spielorte für Sofortlotterien (über Annahmestellen, Internet oder andere Wege); Teilnahme an Sofortlotterie im Internet seit Jahresbeginn; jemals Quicky gespielt und in den letzten 12 Monaten; Teilnahmehäufigkeit in den letzten 12 Monaten und Ausgaben in Euro pro Spieltag; Spielorte für Quicky (über Annahmestellen, Internet oder andere Wege); Teilnahme an Quicky im Internet seit Jahresbeginn. 2. Allgemeine Fragen zum Glücksspielverhalten: Präferiertes Spiel; persönliche Gründe (Motivation) für Glücksspiel (Zusammensein mit anderen Menschen, Geld gewinnen, Entspannung, häufiges Gewinnen durch persönliche Expertise, auf andere Gedanken kommen, aufregend, ungestört sein); Bilanz des Spielerfolgs bzw. Geldverlustes; Gewinn bzw. Verlust durch Glücksspiele in den letzten 12 Monaten in Euro (offen und kategorisiert). 3. Werbung: Häufigkeit der Wahrnehmung von Glücksspielwerbung in den letzten sechs Monaten (Sportübertragungen im Fernsehen, Radio, Internet, Postwurfsendungen, Plakate, Anzeigen in Zeitungen und Illustrierten); Nennung der erinnerten Glücksspiele, für die geworben wurde (offen). 4. Affinität zum Glücksspiel: Skala Gambling Attitudes and Beliefs (GABS): Glücksspiel macht lebendig, steigende Gewinnwahrscheinlichkeit nach längeren Verlusten, Bemerken einer Glückssträhne, wichtig, einen entspannten Eindruck zu machen, wichtig, sich sicher zu fühlen, Glücksspieler sind mutiger und abenteuerlustiger, Wissen, dass man Glück haben wird, nicht wirklich gelebt ohne Spannung bei Wette oder Glücksspiel erlebt zu haben, Existenz von Spielstrategien, die zum Sieg verhelfen können, wichtig, beim Verlieren ruhig zu bleiben, Einsatz erhöhen bei Glückssträhne, vertraut sein mit dem Spiel um zu gewinnen, manche Menschen können anderen Pech bringen, Erfolg erfordert das Erkennen von Glückssträhnen, Blatt wendet sich nach längeren Verlusten und Glück kehrt zurück. 5. Wahrnehmung, Relevanz und Wissen zum Thema problematisches Spielen und Beratung: Allgemeine Einschätzung der persönlichen Belastungen durch Wetten oder Spielen mit Geldeinsatz; Notwendigkeit der Aufsicht und Kontrolle des Glücksspiels durch den Staat; Meinung zu einem Verbot von Wetten und Glücksspiel im Internet; Kenntnis des Verbots von Glücksspielen für Jugendliche unter 18 Jahren; Meinung zum Verbot von Glücksspielen für Jugendliche unter 18 Jahren; Beobachtung von Jugendlichen unter 18 Jahren beim Glücksspiel und Art des Spiels; Frage nach Personalausweis bei Teilnahme an einem Glücksspiel (Alter unter 21 Jahren); Befragte unter 18 Jahren: Verweigerung der Teilnahme aufgrund Minderjährigkeit; versuchte Teilnahme an einem Glücksspiel; Ausweiskontrolle bei versuchter Teilnahme an Glücksspiel; Verweigerung der Teilnahme aufgrund Minderjährigkeit; Ort der Ausweiskontrolle (Lotto-Annahmestelle, andere Annahmestelle, Spielhalle, Gaststätte oder Imbissbude, Spielcasino oder Spielbank, Wettbüro, Pferderennbahn, Bank, Sparkasse oder Postfiliale); Kenntnis einer Beratungsstelle und einer Beratungstelefonnummer bei Problemen durch Wetten oder Spielen; Kenntnis von Personen mit Spielproblemen im sozialen Umfeld und Anzahl der betroffenen Personen; Bezug des Befragten zu diesen Personen; selbst beraten worden, um Personen mit Spielproblemen zu helfen; Rezeption von Informationen zum Thema problematisches Spielen in den Medien (Fernsehen, Radio, Zeitungen oder Illustrierte) in den letzten sechs Monaten; gezielte Suche nach Informationen zum Thema problematisches Spielen in den letzten sechs Monaten; Interesse am Thema Spielprobleme. 6. Subjektive Belastung: Persönlich empfundene Belastung durch Wetten oder Spielen mit Geldeinsatz in den letzten 12 Monaten; Beratung wegen persönlicher Spielprobleme. 7. Pathologisches Spielen über SOGS (South Oaks Gambling Screen): Häufigkeit des Versuchs, Spielverluste durch erneutes Spielen auszugleichen; Häufigkeit der Behauptung eines Spielgewinns obwohl verloren; Einschätzung eigener Spielprobleme in den letzten 12 Monaten und früher; jeweils bezogen auf die letzten 12 Monate: mehr gespielt als beabsichtigt; Kritik des eigenen Spielverhaltens durch Dritte; Schuldgefühle beim Spielen; Unfähigkeit mit dem Spielen aufzuhören; Anzeichen für Wetten oder Spielen (z.B. Spielbelege, Lotterietickets) vor Dritten versteckt; Streit durch eigenen Umgang mit Geld; eigenes Spielverhalten als Grund für den Streit um Geld; geliehenes Geld aufgrund des Spielens nicht zurückbezahlt; Fehlzeiten um zu spielen; Quelle für die Rückzahlung von Spielschulden (Haushaltsgeld, Ehepartner bzw. Lebenspartner, andere Verwandte, Banken, Kreditkarten, Kredithaie, Verkauf von Aktien, Wertpapieren oder anderen Anlagen, Verkauf von persönlichem oder familiärem Vermögen oder Eigentum, Ausstellung ungedeckter Schecks, Kredit bei einem Buchmacher oder bei einem Kasino). 8. Wahrnehmung von Informationen und Aufklärungsmaßnahmen zur Glücksspielsucht: Wahrnehmung von Informationen über Gefahren des Glücksspielens (Anzeigen, Plakate, Internet, Kino, Fernsehen, Radio, Broschüren bzw. Flyer, Spielscheine, Lottoannahmestellen, Material der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung); Selbsteinschätzung der Informiertheit über Gefahren des Glücksspielens; Öffentlichkeit sollte stärker über die Gefahren des Glücksspielens informiert werden. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsjahr und Geburtsmonat); Geburtsland; Staatsangehörigkeit; Jahr des Zuzugs nach Deutschland, falls nicht in Deutschland geboren; Geburtsland und Staatsangehörigkeit von Mutter und Vater (Migrationshintergrund); Muttersprache Deutsch; Selbsteinschätzung der Deutschkenntnisse, falls Deutsch nicht Muttersprache; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Erwerbstätigkeit bzw. Gruppenzugehörigkeit; höchster Bildungsabschluss; angestrebter Schulabschluss falls Schüler; berufliche Stellung; Charakteristika der beruflichen Stellung als Angestellter, Beamter oder Arbeiter; Anzahl der Telefonnummern zuhause (Festnetz); Anzahl der Personen im Haushalt (Haushaltsgröße); Anzahl der Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren und der Kinder unter 18 Jahren im Haushalt; Anzahl der Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen; Haushaltsnettoeinkommen (offen und kategorisiert). Zusätzlich verkodet wurde: Bundesland; Region; Gewichtungsfaktoren; Befragten-ID; BIK-Region; Gemeindegröße; Interviewdatum.

Note

Coverage

Temporal Coverage

  • 2009-03-12 / 2009-05-08

Geographic Coverage

  • Germany (DE)

Relations

Alternative Identifiers

  • ZA6677 (Type: ZA-No.)
  • BZgA (Type: FDZ)

Update Metadata: 2021-08-28 | Issue Number: 18 | Registration Date: 2017-12-15