Einstellungen, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zum Infektionsschutz 2014

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset : Umfrage- und Aggregatdaten
Creator
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln
Publication Date
2019-03-15
Contributor
  • forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen, Berlin (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Medicine
  • CESSDA Topic Classification:
    • Gesundheitsfürsorge und medizinische Betreuung
    • Spezifische Krankheiten und Gesundheitszustand
Description
  • Abstract

    Hygieneverhalten und Wissen zum Infektionsschutz. Impfverhalten und Wissen zum Impfen. Themen: 1. Hygieneverhalten und Wissen zum Infektionsschutz: Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands; Achten auf eigene Gesundheit; Meinung zur Begünstigung von Allergien durch häufiges Händewaschen; persönliches Hygieneverhalten: Häufigkeit des Händewaschens pro Tag; Dauer des Händewaschens; Einsatz von Seife bzw. Waschlotion beim Händewaschen; präferierte Art des Abtrocknens der Hände in öffentlichen Toilettenanlagen (an der Luft, Handföhn, Papiertücher, Stofftücher, anderes); Händewaschen mit warmem oder kaltem Wasser; Häufigkeit des Händewaschens in verschiedenen Situationen (vor dem Essen, nach dem Berühren von Tieren, nach dem Händeschütteln, vor der Zubereitung von Lebensmitteln, bei der Rückkehr nach Hause, nach der Toilettenbenutzung, nach dem Naseputzen oder Husten in die Hand, nach dem Kontakt mit Grippekranken oder Magen-Darm-Erkrankten, vor dem Besuchen von gesundheitlich Geschwächten); regelmäßige Nutzung von Desinfektionsmitteln zur Händedesinfektion bzw. Nutzung nur in bestimmten Situationen oder nie; Gründe bzw. Situationen für die Nutzung solcher Händedesinfektionsmittel; Kenntnis des Informations-Aufklebers zum korrekten Vorgehen beim Händewaschen; Besuch der Webseite www.infektionsschutz.de; Aufklärungsfilme auf der Seite infektionsschutz. de gesehen; Kenntnis des Plakats zur Händehygiene ´Wo waren Deine Hände heute?´; Bekanntheit der Merkblätter ´Erregersteckbriefe´ der BZgA im Internet zu Infektionskrankheiten; eigenes Verhalten beim Niesen oder Husten (in die vorgehaltene Hand, in die Ellenbeuge oder den Ärmel, in ein Taschentuch, Mindestabstand zu anderen); Einschätzung von Husten oder Niesen in ein Taschentuch bzw. in die Ellenbeuge oder den Ärmel als wirksamen Infektionsschutz; Nutzungshäufigkeit eines Papiertaschentuchs vor dem Wegwerfen; Einschätzung der Ansteckungsgefahr durch Eigenberührung mit den Händen; Kenntnis der Infektionskrankheiten, die über die Hände übertragen werden können; Einschätzung der Wirksamkeit des Infektionsschutzes durch den Verzicht auf Begrüßungsformen mit Berührung; Einschätzung zur Wirksamkeit von regelmäßigen Lüften gegen Krankheitserreger in der Raumluft; Erwerbsstatus; Tätigkeit im medizinischen Bereich; chronische Erkrankung; Hygienemaßnahmen im Haushalt bei Erkrankung einer Person (räumliche Trennung des Erkrankten, von der erkrankten Person benutztes Geschirr und Besteck nur nach heißem Abwaschen von anderen Haushaltsmitgliedern verwenden, Reinigung bzw. Desinfektion von Oberflächen, 60 Grad-Wäsche von Kleidung und Haushaltswäsche); Kenntnistest zur Notwendigkeit der Oberflächenreinigung bei ansteckenden Krankheiten mit normalen Reinigungsmitteln oder Desinfektionsmitteln; Wissen hinsichtlich der Wirksamkeit von Antibiotika; Interesse an Informationen über Infektionskrankheiten und Infektionsschutz; Institutionen, die Informationen zum Thema Hygiene bereitstellen sollten (ärztliche Praxen, Krankenhäuser, Apotheken, Schulen oder andere Bildungseinrichtungen, Landes- und Bundesbehörden (z.B. BZgA), Pharmahersteller, Gesundheitsämter, Krankenkassen); präferierte Informationsquellen zu Hygienemaßnahmen (Internet, persönliche Gespräche mit einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft, Informationsbroschüren oder Faltblätter, Zeitungen oder Zeitschriften, Fernsehsendungen, Radio/Hörfunk, Informationsveranstaltungen in Schulen oder Kindergärten, Gespräche mit Freunden bzw. Familienangehörigen, Informationen von Landes- und Bundesbehörden, von Pharmaherstellern, vom Gesundheitsamt und von der Krankenkasse sowie soziale Netzwerke). 2. Impfverhalten und Wissen zum Impfen: Einschätzung der Wichtigkeit von Impfungen für Erwachsene bei ausgewählten Krankheiten: Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphterie, Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio), Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Meningokokken, saisonale Grippe (Influenza), Pneumokokken und nur Frauen: Humane Papilloma Viren (HPV); Impfung in den letzten fünf Jahren; Rat oder Hinweis zur Impfung erhalten; Ratgeber bzw. Hinweisgeber (Arzt, Krankenkasse, Familie, Freundes- und Bekanntenkreis, andere); persönlich wichtige Aspekte zum Thema Impfen (persönlicher Schutz vor Krankheiten, gegen die eine Impfung möglich ist, Ausschließen von Nebenwirkungen, Ansteckung Dritter vermeiden, eigener Beitrag zur kollektiven Immunität (Herdenimmunität) der Bevölkerung); Wichtigkeit des Impfens anderer Personen zum Schutz vor eigener Ansteckung; Impfanlässe (Gefährdung von leicht ansteckbaren Personen vermeiden, beruflich erforderlich oder vorgeschrieben, wegen Reise); erinnerte Impfungen in den letzten fünf Jahren; Impfung gegen Masern als Erwachsener vor 2009 bzw. frühere Impfung gegen saisonale Grippe (Nicht-Geimpfte); Wichtigkeit des Schutzes Dritter vor einer Masernansteckung für die persönliche Entscheidung zur Masernimpfung als Erwachsener; Vertrauen in die offziellen Impfempfehlungen; Kenntnis der Impfempfehlung gegen Keuchhusten für enge Kontaktpersonen von Neugeborenen; Kenntnis der Impfempfehlung gegen Masern für nach 1970 geborene Erwachsene; Masernerkrankung in der Kindheit oder als Erwachsener bzw. wirksamer Infektionsschutz durch Masern-Impfung in der Kindheit oder Jugend; geplante Masern-Impfung im nächsten Jahr; Gründe für fehlenden Impfschutz gegen Masern; Kenntnis der Krankheiten, gegen die Auffrischungsimpfungen im Erwachsenenalter erforderlich sind; Impfpassbesitzer; Aufbewahrungsort des Impfpasses bekannt; nicht durchgeführte Impfung; Impfhindernisse; Selbsteinschätzung der Informiertheit zum Thema Impfen für Erwachsene; allgemeines Interesse an Informationen zum Impfen von Erwachsenen; Nutzung von Impfberatung in den letzten zwei Jahren und Impfberater (Arzt, Apotheker, medizinische Assistentinnen in der Arztpraxis, Hebamme, Reisemedizinische Beratungsstelle, Gesundheitsamt, Krankenkasse); Impfberatung durch Hausarzt oder anderen Arzt; Fachrichtung des beratenden Arztes (Innere Medizin, Frauenarzt, Kinderarzt, Reisemedizin, Betriebsarzt oder andere Fachrichtung); Interesse an Zusatzinformationen zu den Themen: Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken von Impfungen, Wirkungsweise des Impfstoffs gegen Ansteckung, Dauer des Impfschutzes, Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), Neuentwicklungen von Impfstoffen und Kostenübernahme durch die Krankenkassen oder den Arbeitgeber; Institutionen, die Informationen zum Thema Impfen bereitstellen sollten (ärztliche Praxen, Krankenhäuser, Apotheken, Schulen oder andere Bildungseinrichtungen, Landes- und Bundesbehörden (z.B. BZgA), Pharmahersteller, Gesundheitsämter, Krankenkassen); präferierte Informationsquellen zum Thema Impfen (Internet, persönliche Gespräche mit einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft, Informationsbroschüren oder Faltblätter, Zeitungen oder Zeitschriften, Fernsehsendungen, Radio/Hörfunk, Informationsveranstaltungen in Schulen oder Kindergärten, Gespräche mit Freunden bzw. Familienangehörigen, Informationen von Landes- und Bundesbehörden, von Pharmaherstellern, vom Gesundheitsamt und von der Krankenkasse sowie soziale Netzwerke); Webseite www.impfen-info.de besucht; Bewertung dieser Webseite als hilfreich; Kenntnis der BZgA-Medien zur Impfaufklärung (´Wir kommen der Grippe zuvor´, ´Deutschland sucht den Impfpass´, ´Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln´- Werbeerfolgskontrolle); generelle Einstellung zum Impfen; Haustiere im Haushalt. Befragte, die einer Risikogruppe (Indikationsgruppe) angehören (chronisch Kranke und/oder 60plus und/oder medizinisches Personal), wurden gefragt: Kenntnis des Impfturnus zum wirksamen Grippeschutz; regelmäßige Impfung gegen saisonale Grippe; Gründe gegen die regelmäßige Grippeimpfung (Impfhindernisse); geplante Grippeimpfung im nächsten Herbst; Kenntnis der Impfempfehlung gegen Grippe für medizinisches Personal, für über 60-Jährige und chronisch Kranke; Kenntnis der Impfempfehlung gegen Pneumokokken für über 60-Jährige. Nur an Frauen bis 45 Jahre: Bestehende Schwangerschaft; Kinderwunsch als Grund für Impfung gegen Masern, Keuchhusten, Grippe bzw. Windpocken; Kenntnis der Impfempfehlung gegen Grippe für Schwangere; Schwangerschaft als Grund für eine nicht durchgeführte Impfung. Demographie: Geschlecht und Alter (Geburtsjahr) des Befragten; höchster Schul- oder Hochschulabschluss, angestrebter Schulabschluss (falls Schüler); Geburtsland; Staatsangehörigkeit; Jahr des Zuzugs nach Deutschland; Geburtsland und Staatsangehörigkeit der Eltern (Migrationshintergrund); Haushaltsgröße; Anzahl der Kinder im Haushalt unter 16 Jahren und Alter dieser Kinder (Geburtsjahr). Zusätzlich verkodet wurde: Anzahl der Festnetz-Rufnummern im Haushalt; Anzahl der privaten Mobilfunknummern; Wiederbefragungsbereitschaft; Netzart; Stichprobe (Repräsentativbefragung oder Aufstockung); Interviewort (Mobilfunkstichprobe); Interviewnummer; Bundesland; BIK-Region; Gewichtungsfaktor.
Temporal Coverage
  • 2014-07-28 / 2014-09-11
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Deutsch sprechende Personen im Alter von 16 bis 85 Jahren in Privathaushalten
Sampling
Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl; Auswahlverfahren Kommentar: Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl Anmerkungen: Oversampling (disproportionale Ziehung) von (a) weiblichen Personen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren (n = 500) und (b) schwangeren Frauen (n = 501) zwischen 16 und 45 Jahren. Die Ermittlung der Gruppe der schwangeren Frauen erfolgte über ein Screening im Rahmen der täglichen bevölkerungsrepräsentativen telefonischen Mehrthemenumfrage forsa.omniTel®. In der Subgruppe der Frauen zwischen 16 und 45 Jahren wurde ermittelt, ob sie derzeit ein Kind erwarten und bereit wären, an einer weiteren Befragung teilzunehmen.
Collection Mode
  • Telephone interview: CATI
  • Telefonisches Interview: CATI (Computerunterstützte telefonische Befragung)
Data and File Information
  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 4491
    Number of Variables: 430
Note
Die Studie ist Teil einer in mehrjährigen Abständen wiederholten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die aktuelle Untersuchung ist eine Wiederholung der Baseline-Studie aus dem Jahr 2012 (ZA5175).
Availability
Download
A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.
Rights
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Alternative Identifiers
  • ZA5523 (Type: ZA-No.)
  • BZgA (Type: FDZ)
Publications
  • forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen: Einstellungen, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zum Infektionsschutz. Berlin: Feldbericht, November 2014

Update Metadata: 2021-04-07 | Issue Number: 15 | Registration Date: 2019-03-21