Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS 2002

Version
1.0.0
Resource Type
Dataset
Creator
  • Andreß, Hans-Jürgen (Universität Bielefeld)
  • Bürklin, Wilhelm (Universität Potsdam)
  • Diekmann, Andreas (Universität Zürich)
  • Feger, Hubert (Freie Universität Berlin)
  • Huinink, Johannes (Universität Bremen)
  • Meulemann, Heiner (Universität Köln)
  • Solga, Heike (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung)
Publication Date
2004
Contributor
  • INFAS, Bonn (Data Collector)
  • INFAS, Bonn (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • Society, Culture
Description
  • Abstract

    Trenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Einstellungen, Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland. Die Schwerpunkte dieser Untersuchung sind für 2002: 1. Einstellungen zu Familie, Ehe und Partnerschaft2. Individuelle und kollektive Wertorientierungen3. Einstellungen zu Politik und Wirtschaft4. Einstellungen und Kontakte zu in Deutschland lebenden Ausländern5. Religiosität und Kirchlichkeit6. Sonstiges7. ALLBUS-Demographie8. Daten zum Interview9. Soziale Beziehungen und Hilfeleistungen (ISSP)10. Familie in Deutschland (ISSP)11. Abgeleitete Indizes. Themen: 1. Einstellungen zu Familie, Ehe und Partnerschaft: Familie als Voraussetzung für Glück; Einstellung zur Heirat bei dauerndem Zusammenleben der Partner; Grund für Heirat Kind. 2. Individuelle und kollektive Wertorientierungen: Lebensziele (Gesetz und Ordnung respektieren, hoher Lebensstandard, Macht und Einfluss, Phantasie und Kreativität entwickeln, Sicherheit, Randgruppen helfen, eigene Bedürfnisse durchsetzen, Fleiß und Ehrgeiz, Toleranz, politisches Engagement, Hedonismus, Gottesglaube, Leistung im Beruf, Selbstverwirklichung); gesellschaftliche Werte (Fleiß und Leistung, Verantwortung für Mitmenschen übernehmen, Konformität, Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit, Liberalität, Sicherheit und Wohlstand, politische Beteiligung, Selbstverwirklichung, Religiosität). 3. Einstellungen zu Politik und Wirtschaft: Politische Partizipation; Parteipräferenz; Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und Organisationen (Gesundheitswesen, Bundesverfassungsgericht, Bundestag, Kirche, Justiz, Fernsehen, Zeitungswesen, Universitäten, Bundesregierung, Polizei, Parteien); Wahrscheinlichkeiten, diverse Parteien zu wählen; politisches Interesse; Postmaterialismus(Wichtigkeit von Ruhe und Ordnung, Bürgereinfluss, Inflationsbekämpfung und freier Meinungsäußerung); Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; politische Unterstützung (Demokratiezufriedenheit in Deutschland); Beurteilung der derzeitigen und zukünftigen Wirtschaftslage in Deutschland; Beurteilung der eigenen derzeitigen und zukünftigen wirtschaftlichen Situation. 4. Einstellungen und Kontakte zu in Deutschland lebenden Ausländern: Staatsangehörigkeit; Einstellungsskala; Kontakte zu Ausländern in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis. 5. Religiosität und Kirchlichkeit: Gottesglaube und Lebenssinn; Wunschnach kirchlicher Beerdigung; Selbsteinstufung der Religiosität; Häufigkeit von Meditation; Einstellungen zu Religiosität; religiöse Indifferenz; Nachdenken über metaphysische Fragen; Erfahrungen mit und Meinung zu verschiedenen Formen von Glauben, Paraglauben und Aberglauben; Religion vs. Wissenschaft; religiöse Toleranz; Gottesglauben; Befürwortung von Islamunterricht an Schulen; Einstellung zur Heirat mit Angehörigen verschiedener Konfessionen; Glaubensinhalte; eigenes Bekehrungserlebnis; Sündenlehre; Einstellung zur kirchlichen Trauung; Kirchgangshäufigkeit; Konfession; frühere Konfession; Angehörigkeit zu einer nichtchristlichen Religionsgemeinschaft; Gebetshäufigkeit; Empfang von Sakramenten; Vertrauen in die evangelische bzw. die katholische Kirche; Interesse an kirchlichen Sendungen in den Medien; Taufe, Konfession und Kirchgangshäufigkeit des (Ehe-)Partnersund der Kinder; Konfession und Kirchgangshäufigkeit der Eltern; Religiosität der Eltern. 6. Sonstiges: Subjektive Schichteinstufung; gerechter Anteil am Lebensstandard; allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen und zu Politikern; sozialer Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia); Meinung zu ausgewählten Delikten und Vergehen bezüglich ihrer Verwerflichkeit; Nationalstolz; Autoritarismus; ehrenamtliche Tätigkeiten; Erfahrungen mit und Einstellungen zu Umfrageforschung. 7. ALLBUS-Demographie: Angaben zur befragten Person: Geschlecht, Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, berufliche Leitungsfunktion, wöchentliche Arbeitsdauer, Dauer von Arbeitslosigkeit, Angaben zum ehemaligen Beruf, Zeitpunkt der Beendigung hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Familienstand, Scheidungen, Herkunft, Wohndauer und Mobilität, Staatsbürgerschaft (Nationalität), Befragteneinkommen, Mitgliedschaft des Befragten in einer Gewerkschaft oder Partei, Wahlabsicht (Sonntagsfrage), Wahlrückerinnerung, Wohnort (Bundesland, Regierungsbezirk, politische Gemeindegröße, BIK-Region). Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Alter, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen Beruf, Nichterwerbsstatus. Angaben zu nichtehelichen Lebenspartnern: Alter, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen Beruf, Nichterwerbsstatus. Angaben zu den Eltern des Befragten: Allgemeiner Schulabschluss, Universitätsbesuch, Konfession, Kirchgangshäufigkeit, Religiosität, Angaben zum Beruf des Vaters. Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Anzahl von über 17-jährigenHaushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße), Haushaltseinkommen; Wohnungstyp. Angaben zu den einzelnen Haushaltspersonen (Haushaltsliste): Verwandtschaft der Haushaltspersonen zum Befragten, Geschlecht der Personen, Alter, Familienstand, Taufe, Konfession, Kirchgangshäufigkeit. Angaben zu Kindern außerhalb des Haushalts: Geschlecht, Alter, Taufe, Konfession, Kirchgangshäufigkeit. 8. Daten zum Interview: Interviewdauer und Interviewdatum; Korrekturhäufigkeit; Anwesenheit Dritter beim Interview (Anwesenheit von Ehegatte, Partner, Kindern, Familienangehörigen, sonstigen Personen); Eingriff Dritter in das Interview; Kooperationsbereitschaft und Zuverlässigkeit der Angaben der befragten Person; Einfluss des Incentive auf die Interviewteilnahme; Bereitschaft zu einer Panelteilnahme; Erreichbarkeit der Befragungsperson; Angaben zum Wohngebäude des Befragten; Teilnahme an den ISSP-Zusatzbefragungen. Angaben zum Interviewer: Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Identifikationsnummer, Interviewerfahrung. 9. Soziale Beziehungen und Hilfeleistungen (ISSP): Häufigkeit von persönlichen (Besuche, Treffen) und nicht- persönlichen Kontakten(Telefon, Brief, Fax oder E-mail) mit den Eltern, Geschwistern und eigenen Kindern; Zeit für die Anreise zur Mutter; Häufigkeit der Kontakte zu Verwandten. Anzahl der engen Freunde aus dem Kollegenkreis, aus der Nachbarschaft und allgemein; Geschlecht des besten Freundes; Häufigkeit von persönlichen und nicht-persönlichen Kontakten mit dem besten Freund; präferierte Eigenschaften von engen Freunden; Gespräche über Politik mit Freunden. Einbindung in verschiedene Gruppen und Organisationen (Partei, Gewerkschaft, Kirche, Verein, Nachbarschaftsgruppe und andere); erster und zweiter Ansprechpartner für Hilfeleistungen im Haushalt, bei Geldproblemen, Niedergeschlagenheit; eigene Hilfeleistung im Haushalt, bei Geldproblemen, Niedergeschlagenheit und Arbeitsplatzsuche; wie von gegenwärtigem Arbeitsplatz erfahren; Meinungen zur Verpflichtung zu Hilfeleistungen; Meinung zur staatlichen Verantwortung für Kinderbetreuung und Sicherung des Lebensstandards; persönliche Glückseinschätzung; Gefühl der Überforderung; Vertrauen in Mitmenschen; Wohndauer; Einfluss auf lokale Angelegenheiten und auf die Politikallgemein; subjektive Schichteinstufung; Anzahl minderjähriger Kinder. 10. Familie in Deutschland (ISSP): Einstellung zur Berufstätigkeit von Müttern und verheirateten Frauen; Rollenverteilung von Mann und Frau in Beruf und Haushalt; präferierter Umfang der Berufsausübung von Frauenwährend verschiedener Phasen der Kindererziehung; Einstellungen zu Ehe, Alleinerziehenden, Zusammenleben vor der Ehe und Scheidung; Ansichten zur Bedeutung von Kindern für das Leben; Einstellung zu Mutterschaftsurlaub und Kindergeld; Einkommensverwaltung in der Ehe oder Partnerschaft; Aufgabenteilung im Haushalt und der Familie; Hauptverdiener; Belastung durch Familie, Arbeit, Hausarbeit; persönliche Glückseinschätzung; Zufriedenheit mit Beruf und Familie; Berufstätigkei tder Mutter während der Kindheit des Befragten; Erwerbstätigkeit in verschiedenen Phasen der Kindererziehung; Selbsteinstufung auf einer Oben- Unten-Skala; Partner im öffentlichen Dienst; Wochenarbeitszeit des Partners. 11. Abgeleitete Indizes: Postmaterialismus-Index (nach Inglehart); Familientypologie, Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk); Berufsvercodung gemäß ISCO (International Standard Classification of Occupations) 1968 und 1988; Berufsprestige (nach Treiman); SIOPS (nach Ganzeboom); ISEI (nach Ganzeboom); Magnitudeprestige (nach Wegener); Einordnungsberufe (nach Terwey); Klassenlagen (nach Goldthorpe); Ost-West-Gewicht für gesamtdeutsche Auswertungen.
Temporal Coverage
  • 2002-02 / 2002-08
  • 2002-02 / 2002-08
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
  • Germany (DE)
Sampling
Personenstichprobe: Zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in Westdeutschland (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin) aus allen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Personen (Deutsche und Ausländer), die zum Befragungszeitpunkt in Privathaushalten lebten und vor dem 01.01.84 geboren sind. In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen. Zielpersonen mit nicht hinreichend guten Deutschkenntnissen zählen zu den systematischen Ausfällen.
Data and File Information
  • Number of Variables: 722
Note
Befragte aus dem Bereich der neuen Bundesländer sind in den Daten überrepräsentiert (oversample). Eine in der Demographie vereinfachte Version des Datensatzes ist alsALLBUScompact 2002 (ZA-Studien-Nr. 3701) zusätzlich vorhanden.
Availability
Delivery
A - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre freigegeben.

Update Metadata: 2021-08-30 | Issue Number: 13 | Registration Date: 2010-07-22