German Internet Panel, Welle 39 (Januar 2019)

Version
2.0.0
Resource Type
Dataset : Umfrage- und Aggregatdaten
Creator
  • Blom, Annelies G. (Universität Mannheim)
  • Fikel, Marina (Universität Mannheim)
  • Friedel, Sabine (Universität Mannheim)
  • Höhne, Jan Karem (Universität Mannheim)
  • Krieger, Ulrich (Universität Mannheim)
  • Rettig, Tobias (Universität Mannheim)
  • Wenz, Alexander (Universität Mannheim)
  • SFB 884 ´Political Economy of Reforms´, Universität Mannheim
Publication Date
2020-08-25
Contributor
  • forsa Marktforschung, Frankfurt am Main (Data Collector)
Language
German
Classification
  • ZA:
    • International Institutions, Relations, Conditions
    • Social Policy
    • Society, Culture
    • Public expenditures
  • CESSDA Topic Classification:
    • Soziale Schichtung und Gruppierungen
    • Soziale Dienstleistungen: Inanspruchnahme und Bereitstellung
    • Staatliche Sozialfürsorge
    • Systeme und Strukturen der Sozialfürsorge
Description
  • Abstract

    Das German Internet Panel (GIP) ist ein Infrastrukturprojekt. Das GIP dient der Erhebung von Daten über individuelle Einstellungen und Präferenzen, die für politische und ökonomische Entscheidungsprozesse relevant sind. Der Fragebogen enthält zahlreiche experimentelle Variationen in den Erhebungsinstrumenten. Weitere Informationen finden Sie in der Studiendokumentation. Themen: Sozialstaat: Verantwortung des Staates für die Gesundheitsversorgung; Staat und gesetzliche Krankenkassen sollten mehr vs. weniger Geld für das Gesundheitssystem ausgeben; Selbsteinschätzung der Gesundheit; Art der Krankenversicherung; Verantwortung des Staates für einen angemessenen Lebensstandard im Alter; Staat und gesetzliche Rentenversicherung sollten mehr vs. weniger Geld für Renten ausgeben; präferiertes gesetzliches Rentenalter; Quellen für erhaltene Rentenzahlungen im Jahr 2018 (gesetzliche Altersrente oder Beamtenpension, gesetzliche Frührente oder Vorruhestandsbezüge, Betriebsrente, private Rente, Erwerbsminderungsrente, Hinterbliebenenrente, Leistung für Kriegsopfer, Leistungen der Pflegeversicherung, keine dieser Zahlungen erhalten); Beiträge geleistet in 2018 zu verschiedenen Arten der Altersvorsorge (gesetzliche Altersrente, Betriebsrente, private Altersvorsorge, private Berufsunfähigkeitsversicherung, Lebensversicherung, andere Altersvorsorge, keine Beiträge geleistet). Experiment zur Finanzierung der Alterssicherung basierend auf den einzelnen Säulen der Alterssicherung in Deutschland (staatliche Leistungen für Grundsicherung im Alter, Pensionen für Beamte aus Staatshaushalt, gesetzliche Rentenversicherung, Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch Betriebsrenten, jeder Einzelne durch private Altersvorsorge). In der Frage sollen die Befragten sich jeweils zwischen zwei Alternativen entscheiden. Die erste Alternative blieb dabei immer gleich, lediglich deren Bezeichnung (als Status Quo oder Vorschlag 1) wurde variiert. Außerdem werden jedem Befragten randomisiert Kombinationen von Werten für Vorschlag 2 zugewiesen. Conjoint Experiment zur Regelung der Renten in Deutschland: Präferenz für Reformvorschläge 1 oder 2 mit unterschiedlichen Werten bei den Attributen Rentenalter, Rentenniveau, abschlagsfreien Renteneintritt, Beitragssatz und Rentenbonus für Erziehungszeiten. Verantwortung des Staates für einen angemessenen Lebensstandard für Arbeitslose; Staat sollte mehr vs. weniger Geld für die Unterstützung von Arbeitslosen ausgeben; Auswirkung des gesetzlichen Mindestlohns auf Arbeitslosigkeit und Armut in Deutschland; präferierte Höhe des gesetzlichen Mindestlohns; Verantwortung des Staates für einen angemessenen Lebensstandards für Familien mit Kindern; Staat sollte mehr vs. weniger Geld für die Unterstützung von Familien ausgeben; Priorität von Geldleistungen und Steuervergünstigungen vs. Ausbau von Kinderbetreuung in der Familienpolitik; Verantwortung des Staates für die Kinderbetreuung; Verantwortung des Staates für die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen im Beruf; Meinung zur Ausweitung der gesetzlichen Frauenquote für Führungsgremien von Unternehmen; geschlechtsspezifische Werte; Meinung zum Ankauf von CDs mit gestohlenen Steuerinformationen durch die Bundesländer; Ankauf solcher Steuer-CDs durch das eigene Bundesland; Spende für gemeinnützige Organisationen; Spende in der Steuererklärung geltend gemacht; Einstellung zu Steuerhinterziehung; Bewertung von mehr Einfluss von Steuerzahlern bei der Verwendung ihrer Steuerzahlungen durch den Staat. Experiment zum sozialen Status der Bürger (variiert für die Referenzkategorie Reich vs. Arm): Beurteilung von Aussagen zu Reichen und Armen in Deutschland im Hinblick auf Sorgen, abwechslungsreiches Leben, Glück, Erfolg, Einfluss auf politische Entscheidungen, Bildung und Bildungschancen, finanzielle Sicherheit, Elitenzugehörigkeit und Verkehrsmittelnutzung; Selbsteinschätzung sozialer Status auf einer 10-sprossigen Leiter. Glücksrad-Experiment zur Aufmerksamkeit des Befragen: zufällig vom Befragten gewählter Buchstabe zwischen A und K auf einer Glücksrad-Grafik; Berechnung der möglichen Auszahlung an die Teilnehmer. Demokratiezufriedenheit; erwartete eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr; Europäische Union: Bedeutung der EU für den Befragten (z.B. wirtschaftlicher Wohlstand); Wahrscheinlichkeit des Austritts weiterer Länder aus der EU; Abstimmungsverhalten bei einem Referendum über die Mitgliedschaft Deutschlands in der EU (Sonntagsfrage). Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsjahr, kategorisiert); höchster Schulabschluss; höchster beruflicher Bildungsabschluss; Familienstand; Haushaltsgröße; Erwerbsstatus; Einschätzung der Wahrscheinlichkeit eigener Arbeitslosigkeit; persönliches Einkommen; deutsche Staatsbürgerschaft; Häufigkeit der privaten Internetnutzung; Bundesland. Zusätzlich verkodet wurde: Befragten- ID; Haushalts-ID, GIP; Personen-ID (innerhalb des Haushalts); Jahr der Rekrutierung (2012, 2014, 2018); Interviewdatum; derzeitiger Online-Status; Zuordnung zu Experimentalgruppen; Aktivierung von JavaScript beim Experiment zum sozialen Status der Bürger. Fragebogenevaluation (interessant, abwechslungsreich, relevant, lang, schwierig, zu persönlich); Beurteilung der Befragung insgesamt; Befragter hat weitere Anmerkungen zum Fragebogen gemacht.
Temporal Coverage
  • 2019-01-01 / 2019-01-31
Geographic Coverage
  • Germany (DE)
Sampled Universe
Personen zwischen 16 und 75 Jahren, die zum Zeitpunkt der Rekrutierung in Privathaushalten lebten.
Time Dimension
  • Longitudinal: Panel
Collection Mode
  • Self-administered questionnaire: Web-based
Data and File Information
  • Number of Variables: 140
Availability
Delivery
C - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers zugänglich. Das Datenarchiv holt dazu schriftlich die Genehmigung unter Angabe des Benutzers und des Auswertungszweckes ein.
Rights
Alle im GESIS DBK veröffentlichten Metadaten sind frei verfügbar unter den Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication. GESIS bittet jedoch darum, dass Sie alle Metadatenquellen anerkennen und sie nennen, etwa die Datengeber oder jeglichen Aggregator, inklusive GESIS selbst. Für weitere Informationen siehe https://dbk.gesis.org/dbksearch/guidelines.asp?db=d
Alternative Identifiers
  • ZA7588 (Type: ZA-No.)
Relations
  • Is new version of
    DOI: 10.4232/1.13462
Publications
  • Steinacker, G.; Schmidt, S. (2014): German Internet Panel (GIP): Stichprobenziehung und Rekrutierung der Teilnehmer. München: TNS Infratest Sozialforschung, Feldbericht zur Erhebung 2014
  • Steinacker, G.; Schmidt, S.; Schneekloth, U. (2012): German Internet Panel (GIP): Stichprobenziehung und Rekrutierung der Teilnehmer. München: TNS Infratest Sozialforschung, Feldbericht zur Erhebung 2012
  • Blom, A. G., Gathmann, C., & Krieger, U. (2015). Setting Up an Online Panel Representative of the General Population: The German Internet Panel. Field Methods, 27(4), 391–408. https://doi.org/10.1177/1525822X15574494
  • Blom, A. G., Bosnjak, M., Cornilleau, A., Cousteaux, A. S., Das, M., Douhou, S. & Krieger, U. (2016). A Comparison of Four Probability-Based Online and Mixed-Mode Panels in Europe. Social Science Computer Review, 34(1), 8-25. doi: 10.1177/0894439315574825
  • Blom, A. G., Herzing, J. M. E., Cornesse, C., Sakshaug, J. W., Krieger, U., & Bossert, D. (2017). Does the Recruitment of Offline Households Increase the Sample Representativeness of Probability-Based Online Panels? Evidence From the German Internet Panel. Social Science Computer Review, 35(4), 498–520. https://doi.org/10.1177/0894439316651584
  • Herzing, J. M. E., & Blom, A. G. (2019). The Influence of a Person’s Digital Affinity on Unit Nonresponse and Attrition in an Online Panel. Social Science Computer Review, 37(3), 404–424. doi.org/10.1177/0894439318774758
  • Felderer, B., & Blom, A. G. (2019). Acceptance of the automated online collection of geographical information. Sociological Methods & Research, 1-21. https://doi.org/10.1177/0049124119882480

Update Metadata: 2020-11-16 | Issue Number: 14 | Registration Date: 2020-08-25