Familienmodelle in Deutschland (FAMOD)

Steinbach, Anja (Universität Duisburg-Essen); Helms, Tobias (Philipps Universität Marburg)
Zielsetzung: Das Projekt „Familienmodelle in Deutschland“ (FAMOD) erforscht die Komplexität von Familienmodellen nach einer elterlichen Trennung oder Scheidung in Deutschland. Das Hauptziel der Studie besteht in der Untersuchung des Wohlbefindens der einzelnen Familienmitglied...
published 2020-08-24, Version 1.0.0
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Resource Type

Dataset : Numerisch

Version

1.0.0

Language of Resource

German

Title

Familienmodelle in Deutschland (FAMOD)

Creators

Steinbach, Anja
Helms, Tobias

Origin Information

Publisher

Publication Date

2020-08-24

Access

Availability

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C - Daten und Dokumente sind für die akademische Forschung und Lehre nur nach schriftlicher Genehmigung des Datengebers zugänglich. Das Datenarchiv holt dazu schriftlich die Genehmigung unter Angabe des Benutzers und des Auswertungszweckes ein.

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Contributor

Kantar Public, Munich

Methods

Sample

Sampled Universe
Familien in Deutschland mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren im Haushalt
Sampling
Non-probability: Quota; Auswahlverfahren Kommentar: Quotenstichprobe/Schneeballverfahren

Time Dimension

  • Cross-section

Collection Mode

  • Face-to-face interview: CAPI/CAMI
  • Face-to-face interview: PAPI
  • Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)
  • Im Rahmen der FAMOD-Studie sollten umfängliche Informationen über insgesamt 1.500 Familien in unterschiedlichen familialen Konstellationen erhoben werden. In den Familien, in denen Kinder ab 7 und unter 15 Jahren leben, sollte zusätzlich zur befragten Ankerperson auch ein Kind persönlich befragt werden. Für die Partner der Ankerpersonen und die möglicherweise vorhandenen Ex-Partner standen Papierfragebögen zur Verfügung. Diese konnten entweder vom Interviewer übergeben bzw. hinterlassen werden oder wurden, sofern eine Adresse vorlag, an den entsprechenden (Ex-)Partner postalisch gesandt.

DataSets and Files

  • Unit Type: Individual
    Number of Units: 1554
    Number of Variables: 694

Subjects

Classification

ZA-Classification (GESIS Data Catalogue)
CESSDA Topic Classification

Description

  • Abstract

    Zielsetzung: Das Projekt „Familienmodelle in Deutschland“ (FAMOD) erforscht die Komplexität von Familienmodellen nach einer elterlichen Trennung oder Scheidung in Deutschland. Das Hauptziel der Studie besteht in der Untersuchung des Wohlbefindens der einzelnen Familienmitglieder in Trennungsfamilien, wobei ein besonderer Fokus auf Familien liegt, die ein Wechselmodell praktizieren. Methode: Die FAMOD-Studie wurde in den Jahren 2019/20 durchgeführt, wobei im Rahmen einer Quotenstichprobe insgesamt 1.554 Kern-, Residenz- und Wechselfamilien in Deutschland befragt wurden. Die Datenerhebung erfolgte durch Kantar Public, München. Es wurden dabei Interviews mit Eltern, Kindern und Stiefeltern durchgeführt. Als Erhebungsmethoden wurden computer-assisted personal interviewing (CAPI) und paper-and-pencil interviewing (PAPI) eingesetzt. Fragebogeninhalt: Die Inhalte der Studie umfassen unter anderem die folgenden Bereiche: Wohlbefinden von Eltern und Kindern; soziodemografische Merkmale; Haushaltsstruktur; aktuelle Partnerschaft; Trennung von und Partnerschaft mit dem anderen leiblichen Elternteil des Fokuskindes; Betreuungsmodell des Kindes; Beziehungen zwischen den einzelnen Familienmitgliedern; Zeitverwendung und Arbeitsteilung; Lebenszufriedenheit.
  • Table of Contents

    I. Folgende thematische Komplexe waren Inhalt des Ankerfragebogens: 1. Einstellungen, Werte: Einstellung zur Familie und zum Familienleben (z.B. man sollte heiraten, wenn man mit einem Partner auf Dauer zusammenlebt, Frauen sollten sich stärker um die Familie kümmern als um ihre Karriere, etc.) 2. Bildung, Erwerbstätigkeit: höchster allgemeinbildender Schulabschluss; beruflicher Ausbildungsabschluss; Erwerbsstatus; Arbeitszeit pro Woche; Arbeitszeitregelung. 3. Partnerschaften: aktuelle Partnerschaft; für den Partner wurde erfasst: Name des Partners genannt, Geburtsmonat und Geburtsjahr; Beginn der Beziehung mit dem Partner (Jahr); Zusammenleben mit dem Partner; Beginn des Zusammenlebens mit dem Partner (Jahr); verheiratet mit dem Partner; Jahr der Heirat; Familienstand. 4. Kinder: Anzahl der Kinder; für bis zu sieben Kinder wurde jeweils erfasst: Name des Kindes genannt; Geschlecht; Verwandtschaftsstatus; anderer leiblicher Elternteil; Name des anderen leiblichen Elternteils genannt; Beziehung mit dem anderen Elternteil des Kindes; Alter; Wohnort des Kindes (Kernfamilien, Trennungsfamilien); Kontakt zum anderen Elternteil; Kontakt des Befragten zum Kind; Betreuungsmodell (Kernfamilie, Residenzmodell, Wechselmodell); Betreuungsmodell Fokuskind. 5. Wohnsituation und Haushalt: Wohnungsgröße in qm; Anzahl der Wohnräume; weitere Personen im Haushalt; Wohnort: Bundesland; Ortsgröße; BIK-Gemeindetyp. 6. Aktuelle Partnerschaft: für den Partner/die Partnerin wurde erfragt: höchster allgemeinbildender Schulabschluss; beruflicher Ausbildungsabschluss; Erwerbsstatus; Kinder des Partners aus früheren Beziehungen; Anzahl der Kinder des Partners aus früheren Beziehungen; Charakterisierung der Partnerschaft (dem Partner/der Partnerin erzählen, was beschäftigt, Partner/Partnerin zeigt Anerkennung, sich nach dem Partner/der Partnerin richten, ärgerlich oder wütend aufeinander, etc.); Befragte in Kernfamilien: Charakterisierung der Partnerschaft in Bezug auf das Fokuskind (Partner/Partnerin ist der Vater/die Mutter, den der Befragte sich für sein Kind wünscht, Vertrauen, dass Partner/Partnerin sich gut um das Kind kümmert, Partner/Partnerin berücksichtigt die für das Kind aufgestellten Pläne und Regeln; Unterstützung bei der Kinderziehung, können über Probleme in der Kindererziehung sprechen, kann auf den Partner/die Partnerin zählen, wenn für einige Stunden eine Betreuung für das Kind gebaucht wird); Arbeitsteilung: Übernahme bestimmter Aufgaben häufiger durch den Befragten oder den Partner/die Partnerin (z.B. Arztbesuche und das kranke Kind betreuen, Ansprechpartner für Lehrer oder Kita-Personal sein, zu Elternabenden gehen, Geburtstage, Spielenachmittage ausrichten, für das Kind Essen zubereiten, etc.); Häufigkeit folgender Verhaltensweisen in der Partnerschaft (Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten, hitzige Diskussionen, gegenseitig starke Vorwürfe gemacht, wollten eine Weile nicht mehr miteinander sprechen, Streitigkeiten sind außer Kontrolle geraten); Konfliktverhalten: Häufigkeit folgender Verhaltensweisen bei Meinungsverschiedenheiten - Partner/Partnerin und selbst (den anderen beleidigen oder beschimpfen, in Schweigen verfallen, den anderen anschreien, zuhören und nachfragen, um den anderen besser zu verstehen, sich weigern, weiter darüber zu reden, sich bemühen, dem anderen die eigenen Anliegen wirklich verständlich zu machen); Häufigkeit, das Fokuskind Zeuge von Auseinandersetzungen ist; Zufriedenheit mit der Partnerbeziehung; Befragte ohne Partner: Zufriedenheit mit der Situation als Single; als Single vieles leichter, weil man nicht dauernd Rücksicht nehmen und sich dem Anderen anpassen muss; Wunsch nach einem Partner/einer Partnerin. 7. Informationen zum anderen leiblichen Elternteil: Befragte mit Residenz- oder Wechselmodell: Geburtsjahr des anderen Elternteils; höchster allgemeinbildender Schulabschluss des anderen Elternteils; beruflicher Ausbildungsabschluss; Erwerbsstatus des anderen Elternteils; Beginn der Beziehung zum anderen Elternteil (Jahr); Zusammenleben mit dem anderen Elternteil; Beginn des Zusammenlebens mit dem anderen Elternteil (Jahr); verheiratet mit dem anderen Elternteil; Heirat mit dem anderen Elternteil (Jahr); Ende der Beziehung mit dem anderen Elternteil (Jahr); Alter des Fokuskindes bei Ende der Beziehung; Ende des Zusammenlebens mit dem anderen Elternteil; Jahr der Scheidung; Anzahl Kinder des anderen Elternteils aus anderen Beziehungen; aktuelle Beziehung des anderen Elternteils; Zusammenleben des anderen Elternteils mit dem aktuellen Partner; anderer Elternteil mit aktuellem Partner verheiratet. 8. Trennung, frühere Partnerschaft: wie stark ging die Trennung vom Befragten bzw. vom anderen Elternteil aus; zeitliche Arbeitsaufteilung in folgenden Bereichen: Hausarbeit (Waschen, Kochen, Putzen), Einkaufen, Reparaturen am Haus, in der Wohnung und am Auto, sowie finanzielle Angelegenheiten, Behördengänge; Arbeitsteilung: Übernahme bestimmter Aufgaben vor der Trennung häufiger durch den Befragten oder den Partner/die Partnerin (z.B. Arztbesuche und das kranke Kind betreuen, Ansprechpartner für Lehrer oder Kita-Personal sein, zu Elternabenden gehen, Geburtstage, Spielenachmittage ausrichten, für das Kind Essen zubereiten, etc.); Häufigkeit folgender Verhaltensweisen während der Beziehung (Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten, hitzige Diskussionen, gegenseitig starke Vorwürfe gemacht, wollten eine Weile nicht mehr miteinander sprechen, Streitigkeiten sind außer Kontrolle geraten); Kind war vor der Trennung Zeuge von Auseinandersetzungen (Häufigkeit); Gründe für das Kontaktieren von Jugendamt, Anwalt oder Mediator (Kindesunterhalt, Sorgerecht, Aufenthalt und Umgang mit dem Kind, Partnerunterhalt, Vermögensaufteilung, Sonstiges - offen); aus einem oder mehreren der vorgenannten Gründe an ein Gericht gewendet; Verfahren zum Kindesunterhalt, zum Sorgerecht, zum Aufenthalt und Umgang mit dem Kind, zum Partnerunterhalt bzw. das Verfahren zur Vermögensaufteilung oder zu Sonstige Nennung ist abgeschlossen; Sorgerecht für das Kind; Elternteil bei dem das Kind gemeldet ist. 9. Kontakt zum anderen leiblichen Elternteil: heute noch Kontakt zum anderen Elternteil; Häufigkeit von Kontakten zum anderen Elternteil persönlich, per Telefon bzw. per E-Mail oder soziale Medien; aktuelles Verhältnis zum anderen Elternteil; Häufigkeit folgender Verhaltensweisen im Kontakt mit dem anderen leiblichen Elternteil (Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten, hitzige Diskussionen, gegenseitig starke Vorwürfe, wollten eine Weile nicht mehr miteinander sprechen, Streitigkeiten geraten außer Kontrolle); Konfliktverhalten: Häufigkeit folgender Verhaltensweisen bei Meinungsverschiedenheiten - anderer leiblicher Elternteil und selbst (den anderen beleidigen oder beschimpfen, in Schweigen verfallen, den anderen anschreien, zuhören und nachfragen, um den anderen besser zu verstehen, sich weigern, weiter darüber zu reden, sich bemühen, dem anderen die eigenen Anliegen wirklich verständlich zu machen); Fokuskind ist Zeuge von Auseinandersetzungen (Häufigkeit); Arbeitsteilung: Übernahme bestimmter Aufgaben häufiger durch den Befragten oder den anderen leiblichen Elternteil (z.B. Arztbesuche und das kranke Kind betreuen, Ansprechpartner für Lehrer oder Kita-Personal sein, zu Elternabenden gehen, Geburtstage, Spielenachmittage ausrichten, für das Kind Essen zubereiten, etc.); Einbindung des anderen Elternteils in das Leben des Kindes; Gerechtigkeit der finanziellen Regelung in Bezug auf das Kind; Charakterisierung der aktuellen Situation mit dem anderen leiblichen Elternteil in Bezug auf das Kind (anderer leiblicher Elternteil ist der Vater/die Mutter, den der Befragte sich für sein Kind wünscht, Vertrauen, dass anderer leiblicher Elternteil sich gut um das Kind kümmert, anderer leiblicher Elternteil berücksichtigt die für das Kind aufgestellten Pläne und Regeln; Unterstützung bei der Kinderziehung, können über Probleme in der Kindererziehung sprechen, kann auf den anderen leiblichen Elternteil zählen, wenn für einige Stunden eine Betreuung für das Kind gebaucht wird). 10. Informationen zum Fokuskind: Einschätzung des Gesundheitszustands des Kindes; Körpergröße in Zentimetern; Körpergewicht in Kilogramm; gesundheitliche Beeinträchtigung; allgemeine Charakterisierung des Kindes (meist fröhlich und zufrieden, leicht erregbar und weint häufig, schwer zu trösten, neugierig und aktiv, eher zurückhaltend); detaillierte Charakterisierung und (auffällige) Verhaltensweisen des Kindes (rücksichtsvoll, unruhig, überaktiv, kann nicht lange stillsitzen, klagt häufig über Kopfschmerzen, Bauschmerzen oder Übelkeit. teilt gerne mit anderen Kindern, hat oft Wutanfälle, ist aufbrausend, etc.); Bezug zu anderen Kindern bzw. Jugendlichen (Kind ist lieber allein als mit anderen zusammen, hat viele Freunde, es fällt dem Kind leicht, neue Freunde zu finden); eigener Erziehungsstil (zeige dem Kind mit Worten und Gesten Zuneigung, kritisiere das Kind, schwäche eine Bestrafung ab oder hebe sie vorzeitig auf, tröste das Kind, wenn es traurig ist, Konsequenz in der Kindererziehung fällt schwer, etc.); Beziehung zwischen dem Befragten und dem Kind und zwischen dem Partner und dem Kind bzw. zwischen dem anderen leiblichen Elternteil und dem Kind im Allgemeinen; Kind besucht eine Kindertageseinrichtung und/ oder Tagesmutter bzw. Schule; Stundenzahl pro Woche, die das Kind durch eine Tagesmutter und/oder in einer Tageseinrichtung betreut wird; zeitliche Distanz vom Wohnsitz zur Tagesmutter bzw. Tageseinrichtung; zeitliche Distanz vom Wohnsitz des anderen leiblichen Elternteils zur Tagesmutter bzw. Tageseinrichtung; Schulart des Kindes; Schulzweig bei Besuch einer Gesamtschule; Schulnoten auf dem letzten Schulzeugnis in den Fächern Rechnen bzw. Mathematik, Deutsch und erste Fremdsprache; zeitliche Distanz vom Wohnsitz zur Schule; zeitliche Distanz vom Wohnsitz des anderen leiblichen Elternteils zur Schule; zeitliche Distanz zum Wohnsitz des anderen leiblichen Elternteils; Arbeitszeitverringerung wegen des Kindes; selbst bzw. anderer leiblicher Elternteil hat Elternzeit genommen. 11. Betreuungsmodell: detaillierte Angaben zur Betreuung des Kindes durch Mutter und Vater in den ersten beiden Wochen eines typischen Monats ohne Ferien unter Berücksichtigung sowohl der Tage als auch der Nächte durch Ausfüllen eines Kalenders; Aufteilung in den ersten beiden Wochen genauso wie in den letzten beiden Wochen des typischen Monats; Befragte, bei denen der erste Kalender nicht das typische Betreuungsmuster abbildet, trugen die entsprechenden Angaben für die beiden letzten Wochen in den Kalender ein; der ausgefüllte Kalender bildet das typische Betreuungsmuster des Kindes auch übereinen Monat hinaus ab; Begründung, warum der Kalender das typische Betreuungsmuster nicht abbildet; eigene Zufriedenheit mit dem aktuellen Betreuungsmuster; Zufriedenheit des anderen leiblichen Elternteils mit dem aktuellen Betreuungsmuster; Gründe für die Wahl des Betreuungsmusters (z.B. eigene Wünsche, Wünsche des anderen leiblichen Elternteils, Wünsche des Kindes, Vorschläge des Jugendamtes, Rechtsanwalts, Mediators, Richters, etc.); Kontakthäufigkeit zum Kind während des Aufenthalts beim andren Elternteil; Kontakthäufigkeit des anderen Elternteils mit dem Kind während des Aufenthalts beim Befragten; Regelung an besonderen Tagen z.B. Weihnachten; Beginn des aktuellen Betreuungsmusters (Jahr); Anzahl früherer Betreuungsmuster. 12. Physisches Wohlbefinden: Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands in den letzten vier Wochen; Raucherstatus; Tabakkonsum pro Tag; Häufigkeit des Alkoholkonsums; Menge der konsumierten alkoholischen Getränke; achten auf gesundheitsbewusste Ernährung; gesundheitliche Beeinträchtigung; Körpergröße in Zentimetern; Körpergewicht in Kilogramm. 13. Psychisches Wohlbefinden: allgemeine psychische Verfassung (schwermütige Stimmung, glücklich, deprimiert, traurig, verzweifelt, gedrückte Stimmung, fühle mich gut, fühle mich sicher, bin ruhig und gelassen, das Leben macht mir Spaß); Zeitdruck (ich kann erholsam schlafen, stehe unter Zeitdruck, wünschte, ich hätte mehr Zeit für mich, habe das Gefühl, dass andere mich unter Zeitdruck setzen, kann mich nicht auf wichtige Dinge konzentrieren, da ich nicht genug Zeit habe, kann mich nicht ausreichend von Krankheiten erholen, da ich nicht genug Zeit habe, ich stehe unter so großem Zeitdruck, dass meine Gesundheit darunter leidet); Selbstcharakterisierung (wenn ich Pläne habe, verfolge ich sie auch, normalerweise schaffe ich alles irgendwie, ich lasse mich nicht so schnell aus der Bahn werfen, ich mag mich, ich kann mehrere Dinge gleichzeitig bewältigen, ich bin entschlossen, ich nehme die Dinge wie sie kommen, etc.). 14. Soziales Wohlbefinden in den letzten vier Wochen (ich fühle mich allgemein leer, es gibt genug Menschen, auf die ich mich bei Problemen verlassen kann, es gibt genug Menschen, denen ich voll und ganz vertraue bzw. denen ich mich nah fühle, ich vermisse es, Menschen um mich herum zu haben, ich habe oft das Gefühl, dass andere Menschen mich abweisen); 15. Persönlichkeit (eher zurückhaltend, reserviert, schenke anderen leicht Vertrauen, glaube an das Gute im Menschen, bin bequem und neige zur Faulheit, bin entspannt, lasse mich durch Stress nicht auf der Ruhe bringen, habe nur wenig künstlerisches Interesse, gehe aus mir heraus, bin gesellig, neige dazu andere zu kritisieren, erledige Aufgaben gründlich, werde leicht nervös und unsicher, habe eine aktive Vorstellungskraft, bin fantasievoll). 16. Eigene Kindheit: Bewertung der eigenen Kindheit insgesamt. 17. Zeitverwendung: gegenwärtige Zeitverwendung für folgende Bereiche oder Personen: Beruf bzw. Ausbildung oder Schule, Hausarbeit, persönliche Freizeit, Partner/ Partnerin, Kinder und Freunde; 18. Einkommen, Unterhalt: persönliches Nettoeinkommen im letzten Monat; kategorisiertes persönliches Nettoeinkommen; Haushaltsnettoeinkommen; kategorisiertes Haushaltsnettoeinkommen; Bewertung der finanziellen Situation des Haushalts; allgemeine Lebenszufriedenheit. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsmonat, Geburtsjahr). Zusätzlich verkodet wurde: ID Ankerperson; Matchen der Datensätze; generierte Variablen: Auswahl des Fokuskindes (Nummer). Interviewerrating: Interview mit Befragungsperson allein durchgeführt; Anwesenheit weiterer Personen während des Interviews; anwesende Person hat in das Interview eingegriffen. Neben den Ankerpersonen wurden auch aktuelle Partner, der andere leibliche Elternteil und Kinder befragt. II. Der Fragebogen für Kinder beinhaltet die folgenden Themenkomplexe: Angaben zu Bildung und Schule; Interesse der Eltern und Unterstützung der Eltern hinsichtlich Schule und Schulleistungen; Familienbeziehungen: Zusammenleben bzw. Kontakthäufigkeit mit der leiblichen Mutter/ dem leiblichen Vater; Erziehungsstil der Mutter/ des Vaters; Verhältnis zur Mutter/ zum Vater; Beziehung zum neuen Partner der Mutter/ zur neuen Partnerin des Vaters; Zerrissenheit des Kindes zwischen den Elternteilen; Aufgabenverteilung zwischen den Elternteilen; Scheidung/ Trennung der Eltern: Alter bei der Trennung; Meinung zur Trennung der Eltern; Zeitaufteilung; Zufriedenheit mit der Zeitaufteilung; Angaben zu Geschwistern; Verhältnis zu Geschwistern; finanzielle Situation und Taschengeld; soziale Integration; Wohlbefinden und Gesundheit; psychisches Wohlbefinden; Risikoverhalten (Alkohol- und Tabakkonsum); elterlicher Konflikt und Konfliktverhalten; Hausarbeit; Freizeitaktivitäten; Berufswunsch. Demographie: ID Kind. Zusätzlich verkodet: Matchen der Datensätze. Interviewerrating: alleine mit dem Kind beim Thema Familienbeziehungen; Anwesenheit weiterer Personen während des Interviews; anwesende Person hat in das Interview eingegriffen; bei welchen Fragen wurde eingegriffen; Beeinflussung des Antwortverhaltens des Kindes durch den Eingriff in das Interview.

Coverage

Temporal Coverage

  • 2019-07-01 / 2020-01-31

Geographic Coverage

  • Germany (DE)

Relations

Alternative Identifiers

  • ZA6849 (Type: ZA-No.)

Publications

  • Kantar: FAMOD - Familienmodelle in Deutschland. Methodenbericht. München: Kantar GmbH Public Division Deutschland 2020

Update Metadata: 2021-08-28 | Issue Number: 20 | Registration Date: 2020-08-24